Ein Blick auf den Kalender

 

Um die Spiralbindung des Kalenders in den Hintergrund treten zu lassen und einen schönen Rahmen zu schaffen, habe ich ein blaues Satinband an drei Nägeln befestigt. Der mittlere Nagel trägt den Kalender, an den beiden äußeren wird das Band verknotet.
Da ich manchmal auch Kalender ohne Spiralbindung habe, die sich mit zwei Nägeln in den oberen Ecken aufhängen lassen, eignet sich die Konstruktion für alle Varianten.
Ein getöpferter Fisch schaut unter dem Kalender hervor und verstärkt das diesjährige Motto „Skandinavische Lebenslust“.

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Gebet für den Alltag

Die Herausforderung des Glaubens liegt nicht darin, sonntags pünktlich zum Gottesdienst zu kommen. Sondern darin, im Alltag zu Gott eine Verbindung aufzubauen und diese zu halten. Ihn mit in unser tägliches Leben zu nehmen, auf seine Anwesenheit und sein Wirken zu vertrauen. Eine Beziehung zu ihm (oder ihr…) zu gestalten.
Aus diesem Gedanken heraus, der uns im Frauen-Gebetskreis immer wieder bewegt, habe ich ein Gebet geschrieben.

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Gott des Alltags,
bitte begleite mich durch diesen Tag.

Gott der Liebe,
bitte gib mir offene Augen und Ohren für meine Mitmenschen.

Gott der Hoffnung,
bitte schenke mir Zuversicht in Momenten, die mich verunsichern.

Gott der Weisheit,
bitte hilf mir, kluge Entscheidungen zu treffen.

Gott der Kraft,
bitte erfülle mich mit deiner Lebensenergie.

Gott der Stille,
bitte erfrische mich mit deiner Ruhe.

Gott des Friedens,
bitte segne meine Gedanken und Gefühle
und hilf mir, dein Licht in diese Welt zu bringen.

Amen

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© Marie Krüerke

 

 

Für nichtkommerzielle Zwecke kann es gern unter meinem Namen weitergegeben werden. Die Rechte zur Veröffentlichung liegen bei mir.

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Strahlendes Orange für die Reise

 

Um unterwegs Bikinis, Socken oder Proviant gut verpackt und griffbereit im Gepäck zu haben, benutze ich gerne Stoffbeutel. Als Geburtstagsgeschenk habe ich aus einem Stück Stoff vom Raumausstatter drei Beutel genäht, dabei sind die beiden kleinen Beutel halb so groß wie der große. Das war so wunderbar einfach zuzuschneiden… 😉

 

 

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Gottes Geschenke genießen

 

„Jesus ist gekommen und hat uns das gute Leben versprochen.
Warum aber konzentrieren wir Christen uns dann hauptsächlich darauf,
das schlechte Leben auf Abstand zu halten?“

Gary Thomas in „Alles. Für dich. Gottes Geschenke genießen.“

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„Lass dich von Gott mit seiner Freude, seinem Vergnügen und seiner Freundschaft überzeugen, und du wirst sehr viel weniger anfällig dafür sein,
von den falschen Vergnügen der Sünde getäuscht zu werden.“

Juliana von Norwich, Mystikerin des 14. Jahrhunderts

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„Gott als Geber vieler Gaben würde gerne sehen, wie wir Tränen der Freude und Dankbarkeit weinen, wenn er uns Geschenke macht, die uns freuen.
Wenn wir diese Welt und unser Leben als ein Geschenk unseres liebenden Schöpfers sehen – und jeder Christ sollte das -, sollten wir diese Gaben ehren, indem wir sie genießen.
Gott hat uns Geschmacksknospen gegeben, Nervenenden, die Fähigkeit zum Lachen, die Fertigkeiten um etwas zu erschaffen, Augen zum Staunen, eine Nase zum Riechen und Hände zum Fühlen. Wir geben ihm je mehr davon zurück, je mehr wir uns an diesen Gaben erfreuen.“

Gary Thomas in „Alles. Für dich. Gottes Geschenke genießen.“

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Rosen mit Vitamin C

 

Kräftige Farben und frische Vitamine für den Januar!
Ein Bund Rosen peppte ich mit immergrünen Zweigen und Efeuranken auf. Zusammen mit den Lieblingsmandarinen vom Markt strahlen die Rot- und Orangetöne wunderbar in der Küche.

Fresh energy and healthy fruits for the dark and cold january! I´ve combined a bunch of roses with some greenery and ivy. Togehter with my favourite sort of mandarines from the weekly market it´s a nice spot in the kitchen.

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Zuhause gesucht

 

Die Sehnsucht nach einem „Zuhause auf Zeit jenseits der Stadt“ überfällt mich in gewissen Abständen immer wieder. Wie gern hätte ich ein kleines Ferienhaus im Grünen, das mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Rad schnell zu erreichen ist. Dann würde ich am Mittwoch den Wetterbericht auskundschaften, meinen Mann nach seiner Meinung fragen, schnell die Vermieterin anrufen und bei freier Verfügbarkeit das Wochenende buchen. Am Freitag würde ich ein paar Klamotten in die Fahrradtaschen schmeißen, auf dem Markt noch Obst und Gemüse einkaufen, mit dem Rad in die Bahn springen und in einem umliegenden Bundesland die letzte Strecke bis zum Ferienhaus radeln. Dort würde ich den eigenen Garten und die Ruhe genießen, wäre am Wasser unterwegs (denn es müsste unbedingt einen See, einen großen Fluss oder das Meer dort geben) und würde rundum auftanken. Die Ideen für neue Projekte würden mir dort nur so zufliegen. Die Vermieterin wäre bei Bedarf in der Nähe, würde aber darüber hinaus unsere Privatsphäre respektieren. Ach ja, und der Blick aufs Konto wäre überflüssig, denn ein verlängertes Wochenende in „unserem“ Häuschen könnten wir uns dank der humanen Preise immer leisten. Immer.

Hat vielleicht jemand die Adresse dieses Träumchens griffbereit? Herzlichen Dank!

Leider ist es ja nicht so einfach, insofern steht diese Vorstellung bisher nur in meiner Fantasie. Denn die wunderbaren Sehnsuchtsorte meines Herzens, die ich kenne und gerne wieder einmal besuchen würde, sind entweder zu weit weg, nicht öffentlich erreichbar oder zu teuer für „einfach mal so für drei Tage“.
Umso mehr tröstet es mich, dass wir Christinnen wissen, welches Zuhause langfristig auf uns wartet. Auch wenn ich mit den Begriffen „Ewigkeit“ und „Paradies“ dank meines eingeschränkten menschlichen Gehirns nur unzureichend operieren kann, wird es eines Tages für immer mein Zuhause sein. Momentan kann ich mir nur schwer vorstellen, was wir dort den ganzen Tag, unendlich lang, tun werden. Aber da Gott uns verspricht, dass jenseits der problembelasteten, konfliktreichen Erde ein perfekter und friedlicher Ort auf uns wartet, der uns erfüllt und alle Sehnsucht übertrifft, vertraue ich darauf, dass es mir im Himmel gefallen wird. Und ich dort gerne bleiben möchte. Für immer.

 

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Winterliche Anleitungen für kreative Schneeflocken

 

Schon lange habe ich mir eine Schneeflocken-Stanze gewünscht, die aus Papier und Pappe Schneeflocken locht. Da ich genau weiß, wie oft ich meine geliebten Motivstanzen tatsächlich benutze und wie viel Platz sie benötigen, habe ich mich lange zurückgehalten. Bis ich im Winterschlussverkauf genau den richtigen Locher entdeckte und er unbedingt mitmusste. So habe ich mit meiner Dauer-Lieblings-Stanze mal wieder gewellte Kreise im Akkord fabriziert und mit ausgestanzten Schneeflocken und Ministernen beklebt. Glitzer-Flocken, die bereits in die „Konfetti-Herzen für alle Gelegenheiten“ gefüllt wurden, setzen funkelnde Akzente.
Die Kreise werde ich entweder einzeln in die Zweige im Wohnzimmer hängen oder in der Reihe als Girlande verarbeiten.

 

 

Karten sind ja der Klassiker, wenn es um die Verwendung von Motivlochern geht. Entsprechend machte ich mit zwei Karten weiter, auf denen ich Schneeflocken in kühlen Farbtönen schichtete. Die weiße Karte bekam weiße Schneeflocken als Basis, darauf setzen Flocken in hellgrün und hellblau farbige Highlights. Auch hier klebte ich Ministerne aus Papierresten und silberne Metall-Schneeflocken in die Zwischenräume.
Aus der blauen Karte stanzte ich Schneeflocken und setzte dickes weißes Papier dahinter. So ergeben sich durch die gestanzte Basis, die blau-in-blau Schneeflocken im Hintergrund, farbige Schneeflocken im Vordergrund und die silbernen Pailletten diverse Lagen für eine spannende Struktur.

Falls sich jemand angesichts meiner glühenden Begeisterung für Stanzen entscheiden sollte, mir als Geschenk oder zu Werbezwecken welche zu schicken – gerne! Wenn nicht, muss ich wohl noch mehr davon schwärmen… 😉

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Wenn gläubige Menschen eine stabile Familie wichtig finden, warum muss es in „Der Mann arbeitet, die Frau bleibt zu Hause“ münden?

 

Im Urlaub ergänzte ich meine mitgebrachte Lektüre durch Bücher aus dem dortigen Bücherregal. Eins davon war ein Band, in dem christliche Ehepaare beschreiben, was die Geheimnisse ihrer Ehe sind. Und warum sie sich nach fünfzehn, zwanzig oder fünfunddreißig Ehejahren noch immer lieben.
Dabei ähnelten sich die Standpunkte und Geschichten der Paare sehr, was einerseits logisch ist: Wertkonservative, gläubige Personen aus zwei Generationen, die meisten davon aus Deutschland, leben weitgehend in der gleichen Sphäre. Ein Paar aus Neuseeland und eins aus Amerika bringen nur wenig andere Blickwinkel, wenn der gemeinsame Hintergrund der gleiche ist.
Was mich sehr irritiert hat: Alle Paare hatten Kinder (zwischen zwei und neun(!)) oder bereits Enkelkinder, und in allen waren die Männer die Hauptverdiener und die Frauen die Familien-und-Haushalts-Beauftragten. Die meisten Männer hatten dazu Berufe, in denen sie einen großen Teil des Alltags vor Publikum stehen (ob nun als Pastor, Psychologe mit Seminarreihen oder Professor). Entsprechend bekannte Größen der deutschsprachigen christlichen Szene sind die Herren, und dadurch ergab sich dieses gemeinsame Buch.
Alle Ehemänner betonten, wie sehr sie es schätzen, dass ihre Frau zu Hause den Alltag managt, ihnen den Rücken freihält und sich liebevoll um die Kinder kümmert. Viele führten auch aus, dass es ihnen wichtig sei, dass ihre Frau ihre Talente entfalten könne. Die Frauen waren (zum Zeitpunkt des Erscheinens des Buchs) maximal in Teilzeit tätig, viele mit ehrenamtlichen Tätigkeiten beschäftigt oder mit Referaten bei „Frauen-Frühstücks-Treffen“ unterwegs. So oder so waren alle finanziell von ihren Ehemännern abhängig. Und dadurch auch davon abhängig, dass ihre Ehe Bestand hat.
Honi soit qui mal y pense…

Nun frage ich mich: Wenn wertkonservative Menschen es wichtig finden, in den heutigen Zeiten in dauerhaften Ehen und stabilen Familien zu leben, warum muss es dann die klassische Rollenverteilung sein?
Ich persönlich halte nichts vom „Schwanger werden und Familie gründen“, aber wenn es andere mit Glück erfüllt, bitte. Nur: Warum können Christinnen und Christen nicht mit neuen Formen des Familienlebens aufwarten? Bloß, weil manche gerne vier Kinder haben, heißt das doch nicht, dass sich die Frau um diese vier Kinder kümmert!
Warum fallen so viele christliche Paare (genau wie die meisten anderen) nach der Geburt des ersten, spätestens des zweiten Kindes wieder in klar definierte Rollen zurück?
Sicher, die Frau hat das Baby neun Monate lang im Körper getragen, sie stillt es und sie wird nachts schneller vom Weinen des Neugeborenen wach als der Mann. Zusätzlich verdienen Männer in Deutschland bis zu 30% mehr im gleichen Beruf wie Frauen. Beides sind zwei große Gewichte, die die Waage Richtung „Dann bleib ich als Frau mit dem Baby eben zu Hause“ drücken.
Das macht Familie in weiblichen Augen zunehmend unattraktiv. Frauen, die gerne Kinder bekommen wollen, aber sehen, wie sich diese Entscheidung bei all ihren Freundinnen auswirkt (Karriereknick und finanzielle Abhängigkeit), denken länger nach, bevor sie tatsächlich schwanger werden. Wobei das Problem ja nicht im Gründen einer Familie liegt, sondern darin, wie Familie im Alltag gelebt wird.
Was mich an den Ausgangspunkt zurückbringt: Wenn eine gelungene Ehe und eine große Familie zum wertkonservativen Leben gehören, warum muss dabei die entsprechend wertkonservative Rollenverteilung zwischen weiblich und männlich übernommen werden?
Warum können ChristInnen nicht mit kreativen Ideen, wie befriedigende Langzeitbeziehungen und gemeinsames Versorgen von Kindern aussehen können, den Status der Familie aufwerten? Das wäre tausendmal sinnvoller als Aktionen gegen Abtreibung.

 

 

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Leuchten und Funkeln

 

Die Welt ist lebendig, sie leuchtet und funkelt und blinzelt uns zu
und lädt uns ein, aufzustehen und zur Musik zu tanzen,
die seit Anbeginn der Zeit gespielt wird.

Shauna Niequist

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Nach einer Woche Auszeit am Meer kommen wir gerade zurück in die Stadt.
Gott hat uns reich beschenkt mit schönen Augenblicken, Natur, Abenteuern, Spaß und Erholung. Nun können wir gestärkt das neue Jahr anpacken…

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Bei uns

 

 

Das Wichtigste, was Menschen über Gott wissen müssen, ist,
dass Gott unbegreiflich und gleichzeitig zum Greifen nah ist.

Manfred Siebald

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