Süß und sicher

Demo-version Cake PopsEine schnelle Demo-Version der Konditormeisterin, mit der sie uns Techniken zeigte

 

Für Kinder-Parties sind immer neue Ideen willkommen. Bereits im Mai letzten Jahres war ich für den „Cake-Pop Workshop“ der Hamburger Volkshochschule angemeldet. Leider fiel er aus, sodass ich in diesem Jahr einen zweiten Versuch wagte. Dieses Mal waren derart viele Frauen gekommen, dass wir uns um die Arbeitsflächen der Profiküche drängten und ständig hin und her reichten, was an Materialien gerade benötigt wurde. Entsprechend war kein ruhiges Arbeiten möglich, aber der erste Versuch machte Lust auf mehr… Auch an diesem Standort der Volkshochschule ist die Küche top ausgestattet, modern und geräumig – aber mit 16 TeilnehmerInnen plus Kursleitung ist das Limit auch erreicht. Da der Preis für den Workshop, verglichen mit Hochzeitsagenturen und Blogger-Events, unschlagbar ist, empfehle ich ihn dennoch weiter.

Cake-Pops sind eine wunderbare Möglichkeit, um mit Kindern „zu backen“, ohne dass gebacken wird. Keine heißen Öfen, keine spitzen Werkzeuge, nur weiche Keksbällchen und jede Menge Dekokram. Sicherer kann kaum eine Kreativ-Aktion sein, behaupte ich. Und das ist ja in heutigen Zeiten, neben dem Spaß der Kinder, für die Eltern die höchste Priorität.

 

Meine Cake-PopsMein erster Versuch, der trotz Gedränge und geringem Platz ganz gut gelang.
Hinten rechts ist eine Spinne zu sehen, die aus dem richtigen Blickwinkel wunderbar „spinnig“ wirkt mit ihren acht Beinen.

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Erfolgreich

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Erfolg heißt,
sich selbst zu mögen,
zu mögen was man tut
und wie man es tut.

Maya Angelon

 

 

Küste

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Die Macht der Erwartung

Bildung für jedes Alter und jede Herkunft ist ein wichtiges Thema für mich. Daher möchte ich auf diese Sendung im NDR hinweisen, die sich damit beschäftigt, wie uns die Herkunft und der äußere Eindruck von Menschen beeinflussen.
Was entscheidet den schulischen sowie den anschließenden beruflichen Erfolg: Das Elternhaus? Die eigene Intelligenz? Fleiß und der gute Wille?

Wenn ein ungepflegter Mann sich mitten in der Fußgängerzone an´s Herz greift, taumelt, keucht und zu Boden geht – wer hilft? Und wann? Wer hilft nicht – und warum?
Wenn der gleiche Mann frisch gewaschene Haare hat, einen gepflegten Bart und einen Anzug trägt – was ändert sich an der gleichen Szene?

Können wir überhaupt objektiv anderen Menschen begegnen oder sind wir so schnell mit oberflächlichen Beurteilungen beschäftigt, dass ein zweiter Blick nur schwer möglich ist?

Das Experiment mit Linda Zervakis, Mediathek des NDR

 

Helligdomsklipperne

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Frisch vom Markt

Stillleben Küche

 

In der Vorbereitung des Erntedankfests lässt sich Gottes Gnade im Alltag leichter entdecken als sonst:
Die täglichen Nahrungsmittel, ein nettes Telefonat, eine gelungene Veranstaltung, eine gute Idee im passenden Moment.
Gestern hatte ich überraschend früh frei und fuhr auf den Friedhof, um dort Kiefernzapfen für die Erntedank-Dekoration in der Kirche zu sammeln. Gleich als erstes fand ich ein paar einzelne Lärchenzapfen. Während ich sie einsammelte, kam eine ältere Frau vorbei, die scheinbar kritisch zu mir hinüber sah. Dann sprach sie mich an und fragte, ob ich Zapfen sammelte. Als ich das bejahte, lief sie zu mir und ließ sich die fünfeinhalb kleinen Lärchenzapfen in meinem Beutel zeigen.
Sie: „Och, nur so kleine.“
Ich: „Na, ich suche auch die klassischen Kiefernzapfen, aber ich habe gerade erst angefangen.“
Sie: „Ich habe im Garten einen großen Korb voll Zapfen, die müsste ich sonst verbrennen. Kommen Sie doch gleich mal bei mir vorbei. Sie laufen hier die Straße MHjkhdksjh längs und über den FLKjlf-Weg, dann ist es das vierte Haus mit dem roten Gartentor.“
So bekam ich in rekordverdächtiger Zeit von einer Fremden mehr Zapfen, als ich tragen konnte. Das Beste war, dass sie sich am Ende bei mir bedankte, weil sie die rußenden Dinger nun nicht verfeuern musste.

 

Dahlien Küche

 

Preparing for the celebration of „Erntedank“, a feast like Thanksgiving at the beginning of october, I´m wondering about God´s grace and all his presents every day: Our daily food, a nice telephone call, a successfull event, a great idea at the right moment.
Searching pine cones at the cemetry to decorate the church on Erntedank, I met an old lady. She asked me if I was looking for pine cones. As I said yes, she invited me to her home and gave me more pine cones from her garden than I could carry. What a luck! What a grace!

Verlinkt mit Freutag, FloralFridayFoto

Puppenhexe und FridayFlowerday.

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Auszeit vom Alltag

Stein-Bilder

 

Auf Bornholm sammelte ich am Strand Steine, aus denen ich zu Hause Stein-Bilder gestalten wollte. Damit sich die Steine gut auf dem Untergrund befestigen und anschließend rahmen lassen, nahm ich vorrangig flache Kiesel und Glasscherben mit.
Nun warten die Fundstücke schon eine Weile darauf, benutzt zu werden, sodass ich heute einen Versuch wagte. Erstmal einfach nur ausprobieren, ob mir etwas einfällt und wie sich die Fantasie vor einem Haufen Kiesel verhält…
Den ersten Entwurf ließ ich einfach auf den weißen Blättern liegen. Mich überzeugen diese Versuche nicht, aber ich muss lächeln, wenn ich am Esstisch vorbei komme. Das ist ein gutes Zeichen, demnächst sortiere ich die Steine neu- bis es mir so gut gefällt, dass ich sie tatsächlich auf einen stabilen Untergrund klebe und rahme.

 

Stein-Hund

 

Wer errät, welche Motive ich aus den Steinen gelegt habe?

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Stein-Baby

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Stein-Mann

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Neuer Blickwinkel

Balkon September

 

Während des Urlaubs sind die meisten Blumen auf dem Balkon in der plötzlichen und andauernden Hitze hopps gegangen. Zum Glück bekam ich gleich von zwei Seiten ganz wunderbare neue Stauden geschenkt, und auch einen fantastischen hellblauen Kübel schleppte ich an. Eine meiner heißgeliebten Heuchera fand ihren Platz darin (das Laub wird immer intensiver rot, je länger sie hier wächst), zusammen mit einem gelb-panaschierten Efeu, einem verblühten Mohn (kaum zu sehen), einer neuen Rose und wunderbarem Gras.
In der herbstlichen Bepflanzung Gras einzusetzen ist ein Klassiker: Erstens gibt es nur noch eine begrenzte Anzahl an Blumen (Heide, Astern, Heide, Chrysanthemen und noch ein bißchen Heide), sodass die Gärtnereien froh sind, noch etwas Anderes anbieten zu können und Umsatz zu machen. Zweitens sind Gräser, wie sie feucht im Sonnenlicht glitzern, während Spinnennetze dazwischen funkeln, einfach typisch herbstlich. Und drittens sehen sie auch dann noch gut aus, wenn alles andere vermatscht oder abfriert. Ob mit Frostkristallen besprenkelt oder als verschneite Silhouette: Gräser sind ideal für die Zeit jenseits der Sommerblumen.
Dennoch habe ich, als ich dieses erste Jahr mit Balkon begann, nur an Blumen gedacht (in Blau, Weiß, Violett und dazwischen dezente rötliche Akzente, bitte). Und an Erdbeeren. Und an Kräuter. Aber im Leben nicht an Gräser.
Was soll ich sagen: Wenn ich herzlos wäre, würde ich kurz vor Ende der Gartensaison alle Pflanzungen der Balkonkästen und Töpfe auseinander reißen und mit Heuchera, Funkien, Gräsern in allen Variationen, Buntnesseln und Alpenveilchen neu bestücken. Und Gräsern, sprach ich schon von Gräsern? Sie sind so bodenständig und elegant zugleich.

 

Rosen im Regen

 

 

Natürlich geht es mir heute nicht primär um meine Erlebnisse mit dem neuen Balkon, sondern um das Leben. Die plötzlichen Erkenntnisse sind oft ein großer Gewinn: Wenn wir etwas entdecken, das uns neue Horizonte eröffnet. Etwas Neues, das wir in unser Leben aufnehmen wollen (so wie ich die Gräser in die Balkonkübel). Etwas wie Vergebung, wie Nachsicht, wie Hoffnung, wie wohltuende Albernheit.
Oder etwas Altes, das wir hinter uns lassen und befreit davon tanzen.
Welchen „Fehler“ wolltest du dir immer abtrainieren und sagst heute: „Drauf gepfiffen, ich bin wie ich bin, und wer mein Kjkysdisdvuz nicht mag – egal! Ich höre auf, mich dafür zu schämen, mich deswegen fertig zu machen, mich verändern zu wollen. Ich bin ich, ich bin wertvoll, auch mit Kjkysdisdvuz. Fertig.“ Wie viel leichter das Leben wird!
Solche Entdeckungen tun gut…

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Explosion von grünem Zeugs

Für eine Freundin hatte ich im Urlaub bereits zwei (besonders schöne und unkaputtbare) Becher besorgt, da ich eingeladen war und etwas Passendes mitbringen wollte. Zwei leere Becher wirken nun nicht sooo überzeugend, also brauchte ich eine schöne Füllung.

 

Wildes Gesteck

 

Ich entschied mich, sie mit einem Gesteck aus Zweigen und Früchten zu füllen – ohne Blüten. So war ich mal wieder an der Alster unterwegs, um dort die Fruchtstände von Cornus, Reynoutria, Brombeeren, Schneebeeren und diverse weitere zu sammeln.

 

Wildes Gesteck Dahlie

 

Aus einem der benachbarten Gärten wurde ich von einem freundlichen Afghanen darauf hingewiesen, dass die Reynoutria giftig sei. Das bezweifle ich stark, aber ich erzählte ihm zur Beruhigung, dass eine derart wuchernde Pflanze ruhig ein paar Zweige an mich abgeben könne und wozu ich sie verwenden wolle. Daraufhin lud er mich in seinen Garten ein, um mir so viele Dahlien für meine Freundin zu schneiden, wie ich wolle.

 

Wildes Gesteck Dahlie 2

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Ich wusste nicht so ganz, was ich von dem Angebot halten sollte, aber willigte dankend ein und schnitt drei wirklich wunderschöne, ganz unterschiedliche Dahlien. Danach erzählte mir der Herr noch einen Teil seines Lebens, während ich mit meinem Fahrrad auf dem Weg stand. Bald hatte ich die Fundstücke nach Hause gebracht, zu Gestecken verarbeitet und meinen Beitrag zum Buffet zubereitet. Die große Schüssel stellte ich in die Mitte des Fahrradkorbs, die beiden Gestecke seitlich in die Ecken, und los ging´s zum zweiten Mal an der Alster entlang. Leider verloren die Gestecke einige Beeren (besonders die wundervollen blau-grünen Fruchtstände eines speziellen Cornus), dennoch erntete ich viel Lob für meine wilde Mischung von diversen Gästen.
Dabei war ich mir selber gar nicht sicher gewesen, ob ich diese Explosion von wilden Zweigen, Beeren und Krautigem selbst gelungen fand…

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Schwingender Schmuck

Ohhringe

 

Der Markt in Rønne, Bornholm, hat mir gut gefallen: Unter anderem, weil gleich zwei schöne Stände mit Schmuck zu bewundern waren und mein Mann mir zwei Paar Ohrringe spendierte.
Das eine Paar ist aus Rocailleperlen selbstgemacht und erinnert mich an Pfauenfedern. Vor einigen Jahren waren Pfauenfedern sehr trendy, ob als Druck oder in natura als Schmuck. Da niemand weiß, unter welchen Bedingungen die Pfauen gehalten und die Federn gewonnen werden, fand ich diese Produkte kritisch. Umso mehr freute ich mich über diese tierfreundlichen Ohrringe mit Zwanziger-Jahre-Twist.
Zurück in Hamburg setzte ich mich vor den Fernseher, um mit BBC und France2 meine Sprachkenntnisse aufzufrischen (Dänisch im Urlaub zählt nicht). Parallel fädelte ich eine lange Kette in den Farbtönen der Ohrringe auf. Als die Kette lang genug war, um dreireihig gewickelt zu werden, waren meine Finger steif und mein Kopf brummte vor lauter englisch und französisch.
Zusammen getragen wirken die Ohrringe mit der passenden Kette elegant, künstlerisch und unkonventionell. Ich bin ausgesprochen zufrieden…

 

Pfauen-Ohrringe

 

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Sommerliches Miteinander in zwei Akten

Tischdeko Nachmittag

 

Nachmittags trafen wir uns in einer Runde von drei Frauen zu Lektüre, Gesprächen und Gebet. Damit wir einander entspannt im Blick haben, platzierte ich die Gedecke über Eck. So sitzen wir uns gleichberechtigt gegenüber, statt uns „zwei gegen eine“ an den Längsseiten zu postieren. Eine gute Sitzordnung kann Treffen jeder Art positiv wie negativ beeinflussen. Dass eine harmonische Atmosphäre entsteht, hängt zu einem guten Teil davon ab, wie die Plätze verteilt werden. Einen runden Tisch finde ich die demokratischste und freiste Lösung. Leider braucht er so viel Platz, dass er außer bei großen Festen selten zum Einsatz kommt. Schade, denn ich wette, dass viele Teambesprechungen und geschäftliche Entscheidungen fairer (besonders für Positionen jenseits der Chefetage) und effektiver verlaufen würden.

 

Blumen, Tischdeko

 

Damit wir genügend Platz für die Lektüre haben, sind die Schalen in der Mitte zentriert. Beidseits jedes Platzes ist genügend Raum, um Notwendiges abzulegen.
Die Schalen sind aus Porzellan geformte Blüten, Äpfel und Blätter. Ich habe sie in den letzten Jahren aus Schweden, Dänemark und Deutschland zusammen getragen.

 

Cornus

 

Auf jedem Teller liegt ein dekorativer Bund aus den Beeren des Hartriegels (Cornus). Die Dolden habe ich an der Alster gepflückt, jeweils zu dritt gebündelt und mit Bronzedraht umwickelt.

 

Abend

 

Abends treffen wir uns in anderer Runde zu viert. Hier passt die klassische Verteilung von zwei Personen pro Längsseite des Tischs als Sitzordnung.
Als Abendessen serviere ich viele Schalen mit Zutaten für einen bunten Salat, den sich jede Person nach eigenem Geschmack zusammenstellen kann. Der Tisch füllt sich mit den Schalen sehr schnell, dabei sind diverse Schüsseln mit grünem Salat als „Basis“ sowie Aufstriche für das Brot gar nicht auf dem Bild. Entsprechend ist die Tischdekoration auf ein Minimum beschränkt und, im Vergleich zum Nachmittag, verschlankt.

 

Salat-Bar

 

In den Zweigen hängen neben meinen Lieblings-Wabenbällen, deren Farbe seit dem Februar so wunderbar in alle saisonalen Varianten passt, neue Kreationen:
Kleine Tortenspitzen aus Papier habe ich zu zweit zusammen geklebt, um sie zu verstärken. Darauf befestigte ich ausgestanzte Kreise, deren Farbe ich passend zum Tischtuch gewählt habe. Sie bilden frische Akzente, sind schnell angefertigt und trotzdem besonders.
Das Tischtuch ist ein aufgetrennter Bettdeckenbezug, den ich mit grüner Textilfarbe bespritzt habe.

 

Zweige

 

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Rumjammern oder anpacken?

In den Sommerferien nehme ich seit vielen Jahren einige kluge Bücher sowie ein Notizheft mit. Im jeweiligen Garten des Ferienhauses sitze ich in aller Ruhe und denke anhand von inspirierender Literatur über mein Leben nach.

Dieses Jahr hatte ich unter anderem den wunderbaren Ratgeber „Bleib dran, wenn dir was wichtig ist“ von Gene C. Hayden mit. Eine tolle Frau, deren Gedanken einleuchtend, praktisch, handfest und schlau sind. Sie thematisiert, wie wir unsere Ziele erreichen, ohne zu früh aufzugeben. Jedes Kapitel beginnt mit „Ja, aber…“:
Ja, aber ich habe zu wenig Zeit. Ja, aber ich habe kein Geld. Ja, aber ich weiß nicht, ob mein Ziel mich überzeugt. Ja, aber ich kann mich vor lauter Ideen nicht entscheiden. Ja, aber mich langweilt mein Projekt. Ja, aber mir fehlt die Energie. Ja, aber ich brauche einen Mentor…. und viele weitere mehr.
Jedes Kapitel enthält kluge Gedanken über das „warum“ unserer Ausweichstrategien und wie wir sie zielgerichtet und motiviert in den Griff kriegen. Fröhlich, alltagsnah und gut umzusetzen.

 

Rattanstuhl im Garten

 

Da dieses Buch für mich ein wirklicher Gewinn ist, möchte ich einige Zitate teilen:

Menschen mit dem Dranbleib-Faktor wissen, dass man zu manchen täglichen Aufgaben oder auf manche Bitten „Nein, jetzt nicht!“ sagen muss, damit man „Ja“ zum eigenen Projekt sagen kann. Jeden Tag kommen Forderungen und Bitten wie immer wiederkehrende Meereswellen auf uns zu, daher müssen wir selbst darauf achten, gelegentlich aus dem Wasser herauszugehen.
Ihr Leben setzt sich aus den Minuten und Stunden jedes Tages zusammen. Ihr Leben und Ihre Zeit sind ein und dasselbe. Achten Sie daher auf Ihre Zeit und überlegen Sie gut, auf welche Weise Sie sie verbringen. Wenn Sie eine Idee umsetzen wollen, sollten Sie ihr jetzt die erforderliche Zeit widmen, weil ein erfülltes Leben aus Momenten besteht, die Ihnen etwas bedeuten.

 

Herbstanemonen

 

Wie der religiöse Autor Edwin Cole einmal so treffend gesagt hat:
„Lassen Sie niemanden Ihre Welt für Sie erschaffen, denn andere werden sie stets zu klein gestalten.“

 

Mosaiktisch Katzen

 

Falls Sie unter einer lähmenden Angst vor dem Scheitern leiden, sollten Sie sich bewusst machen, dass es leichter ist, Fehler zu rechtfertigen und zu akzeptieren, als die eigene Untätigkeit zu erklären, auch sich selbst gegenüber.
Ein Misserfolg tut nicht so weh, wie wir annehmen. Wir übertreiben stets, wenn wir uns vorstellen, wie wir uns in der Zukunft fühlen werden.
Wenn Sie aktiv werden haben Sie keine Garantie, dass Ihr Traum ein märchenhaft gutes Ende nehmen wird. Aber zumindest werden Sie eine wahre Geschichte zu erzählen haben, ob sie nun gut oder schlecht ausgeht. Das wird Ihrem Leben einen größeren Sinn und mehr Schwung verleihen als ein Ziel, das Sie nie verfolgt haben.

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