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Strickjacke mit japanischer Anmut

Diese Strickjacke kaufte ich vor einigen Jahren und trug sie nicht so häufig und überzeugt, wie ich es gern getan hätte: Die Qualität und die Farbe gefielen mir, der „langweilige Aspekt“ daran weniger.
Also trennte ich die farblich passenden Knöpfe ab, nähte schwarz glänzende an und trug die Jacke mit einem schmalen, schwarzen Lackgürtel mit einer kleinen mittigen Schleife (hier nicht abgebildet).

 

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Auch das überzeugte mich nicht, wie ein Bild aus dem letzten Herbst zeigt – viel gewonnen war nicht.
Im Folgenden trennte ich wiederum die schwarzen Knöpfe ab, suchte mir einen traumhaften, japanisch-inspirierten Stoff aus meiner beachtlichen Sammlung und nähte breite Paspeln auf die Knopfleiste, die ich anschließend verschloss, sodass daraus ein Pullover wurde.
Auch die Bündchen wurden mit dem Stoff, leicht gerafft, verdeckt.
Anschließend suchte ich mir eine schöne Dokumentation in der Mediathek aus und nähte, während ich sie anschaute, Stunde um Stunde kleine weiße Perlen rund um den Blütenstoff.

 

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Nun trage ich den entstandenen Pullover mit einer strahlend weißen Bluse oder einer farblich passenden dunklen das erste Mal wirklich gern und mit Freude.

 

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Weitere Kreationen begabter Frauen finden sich wie jeden Mittwoch hier.

 

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Werkstatt: Marineblaue Strickjacke mit Tüll und glänzenden Perlen

Diese Strickjacke (linke Maschen außen) fand ich zu gewöhnlich – also habe ich die Kanten mit ebenso blauem Tüll verbrämt und zusätzlich an den Rändern rundum silberfarbene Roccaille-Perlen aufgenäht. Zusätzlich bekam die Jacke einen großen Druckknopf, weil die Bindebänder allein die Strickjacke nicht zusammen hielten – es rutschte auseinander und sah unförmig aus.
Außerdem bekamen die Ärmel Perlen an den Rollsaum genäht und die Bindebänder unten an die Kanten auch – nun trage ich das Oberteil mit leuchtenden Kontrastfarben kombiniert sehr gerne!

 

 

Da es dunkel ist, wenn ich das Haus in Richtung Praxis verlasse, und beim Heimkehren ebenfalls natürliches Licht fehlt, greife ich auf alte Fotos zurück…

Weitere kreative Stücke toller Frauen sind zu finden unter Creadienstag und unter Memademittwoch

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Werkstatt: Shirt aus cremefarbenem Nickistoff

Dieses Shirt aus cremefarbenem Nickistoff habe ich bereits vor vielen Jahren genäht, zwischenzeitig fast vergessen, durch Aufsetzen der schwarzen Satinbänder umgearbeitet und jetzt trage ich es wieder.
Der Schnitt ist von Burda und ganz einfach, nur das Einsetzen der Ärmel finde ich furchtbar – was man im zweiten Bild auch sieht.  Wäre das Ärmel-Einsetz-Problem nicht, würde ich wohl mehr Oberteile für mich nähen – so drücke ich mich oft und nähe lieber Wohnaccessoires oder Taschen. 🙁
Davon unabhängig trägt sich das Shirt gut, auch weil der Nickistoff aus Baumwolle und damit sehr hautsympathisch ist.

Die Kette habe ich nicht hergestellt, sondern eine Künstlerin, die aus feiner Merinowolle und unendlich duftender Seife solche Schönheiten fertigt.

Weitere selbstgenähte Kleidung kreativer Frauen ist zu finden beim Creadienstag, bei Meertje und beim Me made Mittwoch

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Werkstatt: Oxford-Bluse und Sweatblazer mit Details aufgewertet

 Bluse

Diese Oxford-Bluse mit dreiviertellangen Ärmeln habe ich durch Details aus geklöppelter Baumwoll-Spitze aufgewertet.

 Blazer

Der Sweat-Blazer bekam aus schwarzem Garn einen Akzent entlang der Säume, den ich in mehreren Reihen übereinander aufsteppte. Für die Taschen nahm ich zusätzlich ein dünnes schwarzes Satinband, um sie ebenfalls farblich abzusetzen.
Desweiteren nähte ich auf jede Tasche einen kleinen Blümchenknopf (ohne Funktion) und auf die linke Tasche ein großes „M“ als Monogramm.
Das Revers bekam noch ein schwarzes Satin-Schleifchen und so ist aus dem mausgrauen Blazer ein individuelles Oberteil geworden.

 

Viel Spaß beim Bewundern weiterer kreativer Werke bei Meertje!

Und danke an meine Freundin für die gelungenen Fotos.

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Werkstatt: Smaragdgrünes Shirt mit gefältetem Ripsband

 

 

Dieses grüne Shirt mag ich sehr, weil mir das Grün schmeichelt.

Das Shirt hatte, ähnlich wie das Oberteil vom vorletzten Me-made-Mittwoch, einen recht engen Halsausschnitt, sodass ich die Schere ansetzte und einen großzügigeren Ausschnitt fertigte, den ich mit einem smaragdgrünen Satinband einfasste.
Da mir die Ausschnittlösung noch langweilig vorkam, habe ich ein dunkelblaues Ripsband in Falten gelegt und unterhalb des Satinbands festgesteppt. Freihändig, weil die Stecknadeln im sich dehnenden Jersey unter dem Füßchen der Nähmaschine sowieso nicht halten.

 

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Werkstatt: Petrolfarbenes Shirt mit weißen Blüten

Dieses unifarbene Shirt habe ich mit einer weißen Blütenstickerei aufgewertet, und zwar so:
Zuerst zerschnitt ich einen BH und trennte die Blüten-Applikation ab.
Anschließend zog ich das Shirt an und steckte mir vor dem Spiegel die Blüten (übrigens sind alle miteinander verbunden) so zurecht, dass es mir gefiel. Anschließend zog ich das nadelgespickte Shirt vorsichtig aus und nähte die Blüten mit kleinen Stichen per Hand an.

Insgesamt mag ich es, Fundstücke oder Reste so mit Neuem oder Vorhandenem zu kombinieren, dass zum Schluss ganz persönliche Kleidungsstücke entstehen.
Das Wenigste von meinen Kreationen ist wirklich komplett handgenäht – muss es aber auch nicht, wie ich finde. Die Frage ist ja gerade: Wie kann ich aus dem, was mir zur Verfügung steht, etwas ganz Spezielles zaubern?

 

 

Viel Spaß beim „Me made Mittwoch“, wo sich weitere kreative Frauen in selbstgemachter Kleidung tummeln.

Und danke an meine Freundin für das fröhliche Aufnehmen der Fotos.

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Me made Mittwoch: Sommer-Finale

Da ich in der letzten Zeit viel damit beschäftigt war, Taschen und Taschentücher-Taschen zu nähen (hier geht die Grippe-Welle rum, sodass bis vor wenigen Tagen der Sommer weit weg war), gibt es von mir noch keine neue, selbstgenähte Sommer-Kleidung.
Aber ein kleines Top aus meiner Vorjahrs-Kollektion wartet darauf, wieder öfter getragen zu werden:

 

 

Ich kaufte das Top, weil mir Farbe und Schnitt gut gefielen. Leider war es etwas langweilig, sodass ich das Blüten-Schrägband von „Frau Tulpe“ applizierte.
Jetzt ist es genau richtig!

Alle anderen aufgehübschten Shirts und Tops finden sich hier im Archiv.

Weitere sommerliche Kreationen wieder bei Cat und Kascha.

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Unikat: Blau-weiße Tasche mit maritimen Streifen

Diese Tasche ist aus einem leichten gestreiften Stoff (Fasermischung) genäht und mit einem weißen Crinkle-Leinen gefüttert, der etwas mehr Stand gibt.
Sie hat zwei Seiten, auf beiden habe ich Akzente mit einem apricotfarbenen Leinenstoff gesetzt: Die eine Seite trägt ein appliziertes Herz mit Satinschleife, die andere bekam eine Tasche mit Perlmutt-Knopf.
Entlang des oberen Rands läuft ein Streifen in apricot, auf dem weiße Spitze das sommerliche Flair unterstreicht.

 

 

 

 

Weitere selbst genähte Kleidungsstücke und Accessoires zeigt wieder der „Me made Mittwoch“ bei Cat und Kascha

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Unikat: Tasche mit Blüten in Fliederfarben

Der letzte Teil der Aktion „Ich zerschneide eine Bluse und nähe etwas Anderes daraus“ endet mit einer Tasche, die wieder zwei Seiten hat:
Eine dunkle in Pflaume mit einer hellrosé gestreiften Tasche sowie eine helle Seite aus strukturiertem Leinen mit zwei Glasperlen an einem schwarzen Satinband mit Schleife.
Beide Seiten haben oben eine breite Bordüre aus dem besagten Blütenstoff und ebensolche Henkel bekommen.
Innen ist die Tasche mit dem hellen Leinenstoff in zartem Flieder gefüttert und hat außerdem ein kleines Schlüsselfach.

 

Teil eins und Teil zwei sind hier zu finden.

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Werkstatt: Streifenbluse mit Blüten-Akzenten

 

Nun folgt der „Hauptteil“ der Verwertung der Blumenbluse – das Aufwärmen hatte bereits bei diesem T-Shirt begonnen.
Den Kragen habe ich mit dem Blütenstoff gedoppelt, ebenfalls die Blenden an den Ärmelsäumen. Auch das Bindeband bekam einen entsprechenden Akzent, jedoch nur mittig, weil die losen Enden sonst zu dick und fest werden und der Knoten „wurstig“ aussieht. Die Brusttasche habe ich entfernt, die Maße abgenommen und eine neue, bunte Tasche appliziert.
Nun hat die Bluse wieder Schwung und ich trage sie mit neuer Freude.

Weitere gut gelaunte Kleidungsstücke sind unter Cat und Kascha zu finden.