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Anleitung: Blumengesteck auf einer Etagere

Etagèren sind so praktisch, weil wir auf geringem Raum viele Köstlichkeiten und zusätzlich Blumenschmuck unterbringen können. Sie wirken elegant und festlich, sodass alles, was wir darauf in die Höhe heben, besonders wertvoll wirkt. Heute zeige ich eine bebilderte Anleitung, wie ein Blumenarrangement auf einer Etagère ganz einfach Schritt-für-Schritt entsteht.
Dazu benötigen wir natürlich eine Etagère, Steckmoos zum Wässern, ein Bund Rosen (oder andere Blüten mit hartem Stiel), Frauenmantel oder Schleierkraut, Grünzeug aus der Natur wie Farn und Gräser, ein scharfes Messer, eine Schüssel voll Wasser.

Zuerst schneiden wir eine dicke Scheibe vom Steckmoos-Block, das klappt am besten mit einem trockenen Riesenmesser, wie man es zum Fleischschneiden nimmt. Die Scheibe schneiden wir an den Seiten rund, da die Etagère schließlich auch rund ist. Dann teilen wir sie in der Mitte, damit sie rechts und links des mittleren Stabs liegen kann. Beide Hälften wässern wir. Dazu füllen wir eine große Schüssel mit Wasser und legen den Steckschaum darauf, bis er sich von allein vollsaugt und nach unten sinkt.

In den Steckschaum schneiden wir zwei kleine Kerben, damit sich beide Hälften direkt um die tragende Stange der Etagère platzieren lassen und keine Lücke entsteht. Dann kürzen wir die Rosen mit der Schere, schneiden sie schräg mit dem Messer an und schieben sie in den Steckschaum. Die Blüten sollen etwas Abstand zur Steckmasse haben, aber nicht viel.
So arbeiten wir uns rund um den Steckschaum und verteilen die Rosen gleichmäßig oder leicht versetzt. Ein Bund Rosen reicht knapp, um die Fläche zu bedecken, mit größeren Rosen oder zwei Bunden ist mehr „Blütenmasse“ möglich.

Als nächstes nehmen wir uns schöne Rosenstiele und kürzen sie so, dass wir jeweils ein hübsches Rosenblatt an einem kurzen Stielstück haben. Auch den Stiel schneiden wir mit dem Messer schräg an. Unter die Rosen stecken wir viele dieser kleinen Stiele, damit die Blätter den Steckschaum verdecken und die Rosen auf einem Bett aus ihren eigenen Blättern sitzen.

Die Blüten des Frauenmantel zerteilen wir und füllen damit die Lücken oberhalb der Rosen. Ich habe hier die Blüten und Blätter als „Schichten“ im Lagenlook aufgebaut. Genauso schön sieht ein abwechslungsreiches Durcheinander von Rosenblüten, Blättern und anderen Blüten aus. Mit Frauenmantel oder anderen kleinen Blüten und deren Blättern füllen wir alle Lücken, sodass kein Steckmoos mehr zu sehen ist.

Damit die Rosenblätter nicht so langweilig wirken, stecken wir Farn aus dem Garten oder aus dem Wald dazwischen. Schöne Gräser vom Wegesrand und andere grüne Elemente kürzen wir und setzen damit zwischen die Rosenblättern grüne Akzente.

Im Detail sieht die blumige Zwischenetage dann so aus:

Zum Schluss kontrollieren wir, dass es keine Wasserlache auf der „Blumenetage“ gibt, tragen die Etagère zu ihrem Platz und füllen sie ober- und unterhalb der Blüten mit Köstlichkeiten.

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Anleitung: Einfaches Blumengesteck in der Tasse

Ein kostengünstiges Gastgeschenk auf die Schnelle:
Wer ein kreatives Händchen hat und weder Wein noch Schokolade verschenken möchte, lernt hier, wie mit wenig Aufwand und geringen Materialkosten ein Blumenarrangement in der Tasse entsteht.
Gebraucht werden einige Stängel von Blüten mit festem Stiel (am besten ein Bund Blumen kaufen, den einen Teil zu Hause in die Vase stellen, den anderen Teil für das Gesteck verwenden), ein paar kleine grüne Zweige, ein kleiner Rest Steckmoos zum Wässern, eine Tasse, Draht, Heißklebepistole oder Sekundenkleber und ein paar Perlen oder dekorativer Kleinkram aus dem Fundus.

Die Durchführung erklärt sich anhand der Fotos eigentlich Schritt für Schritt von allein:
Zuerst wässern wir den Steckschaum, indem wir ihn in eine Schale voll Wasser legen und warten, bis er sich vollgesogen hat und auf den Grund der Schüssel sinkt. Dann schieben wir das Steckmoos auf den Boden der Tasse.

Die Blumen kürzen wir mit der Schere und schneiden sie mit dem Messer schräg an. Alle überflüssigen Blätter entfernen wir, da sie unnötig Energie beim Verdunsten verlieren und die Zeit der Blüte verkürzen. Wir stecken sie in das Steckmoos und fügen dazwischen ein paar grüne Zweige ein.

Dann suchen wir uns dekorativen Kleinkram aus der Bastelkiste zusammen:
Perlen, Plastikanhänger, Stanzteile aus Holz, Herzen und Blüten aus Stoff, was eben noch da ist.

Die kleinen Dekorationslemente fädeln wir auf Draht.

Den Draht winden wir entweder um die Blumen oder wickeln ihn um die Tasse, um dem Arrangement mehr Textur und Abwechslung zu geben.

Mit der Heißklebepistole oder dem Sekundenkleber befestigen wir weiteren Kleinkram auf Zahnstochern, die zwischen die Blüten gesteckt werden.

Die Gastgeberin kann das Geschenk direkt als Tischdekoration verwenden, und im Gegensatz zu einem Strauß braucht sie sich noch nicht einmal mehr um die Vase zu kümmern. Wer mag, kann für eine Party auch jedem Gast eine solche Tasse anfertigen: Dann nehmen am Ende alle einen Teil der Tischdekoration als Erinnerung mit nach Hause.

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Maritimes Herz aus Resten gestalten

Reste von Kreativprojekten fliegen bei vielen fantasievollen Frauen herum. Nur was damit tun? Sammeln und sich irgendwann über den Wust aus Resten ärgern? Direkt verwerten – aber wie? Hier stelle ich eine Idee vor, wie aus einem Stoffrest und einer Styroporform (aus dem 1-Euro-Laden) eine maritime Dekoration entsteht. Dabei kann jeder Stoff verwendet werden, der lang und breit genug ist, um die Styroporform zu ummanteln.

Zuerst kontrollierte ich, ob der Stoff in Länge und Breite ausreicht. Dann schnitt ich ihn etwas schmaler, damit er leicht überlappend einmal um die Form gewickelt werden kann, und kürzte die Länge. Mit Stecknadeln fixierte ich den Streifenstoff auf der Herzform.

Per Hand nähte ich den Stoff fest. Um das Stoffende hübsch zu verarbeiten, gestaltete ich daraus eine Blüte. Von hinten hielt ich sie mit einigen Stichen fest und fixierte in der Mitte einen Perlmuttknopf aus meiner riesigen Knopfkiste.

Als Willkommensgeschenk für eine Einweihungsparty geeignet, statt Türkranz zuverwenden, als Mitbringsel aus dem (Kreativ-)Urlaub oder für eine sommerliche Tischdekoration.

Verlinkt mit CreaDienstag, HoT und DienstagsDinge.

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Anleitung: Einen attraktiven Umschlag für Geldgeschenke falten

Aus festem Geschenkpapier, Magazinseiten und Katalogen habe ich durch falten Umschläge gefertigt, die für Geldgeschenke, Eintrittskarten, kleine Präsente und Karten als hübsche Verpackung geeignet sind.
Interessierte möchte ich anhand einer kleinschrittigen Foto-Dokumentation anleiten, eine Runde mit zu falten:

Dies ist das Grundmaterial: Eine DIN A4 Seite, die bereits durch Knicke die weitere Faltung zeigt. Außer einem ca. DIN A4 großen Papierstück benötigt man nur noch Klebe (als Klebestift oder Flüssigkleber, wie es den eigenen Vorlieben entspricht).

Das Papier wird gedrittelt: Zuerst wird das obere Drittel über die Mitte gefaltet, sodass es am unteren Drittel anstößt (wer möchte, markiert die drei Abschnitte zuvor mit einem Knick).

Als nächstes wird vorn der „Überschlag“ gefaltet, was ein gutes Augenmaß erfordert, damit beide Seiten gleich stark zur Spitze hin abfallen. Wer mag, hantiert hier mit dem Lineal, um die Spitze durch Einzeichnen der „unteren“ Mitte zu bestimmen und anschließend rechts und links auszumessen, wie weit die Diagonalen reichen sollen.
Ich spare es mir.

Nun wird der Überschlag geschlossen, also durch Falten nach „oben“ geklappt.

Anschließend wende ich den Umschlag und drehe ihn, sodass eine der Öffnungen vor mir liegt (unten) und eine von mir weg zeigt (oben).

Dann falte ich am „unteren“ Ende kleine Ecken, damit ich nachher einen schönen Abschluss an der Seite habe.

Den Rand des Papiers knicke ich über die kleinen Ecken von eben,

und schlage es ein weiteres Mal um. An dieser Stelle wird geklebt, um den Umschlag sicher zu schließen.

Nun drehe ich den Umschlag (was oben war, ist nun unten) und schiebe den Geldschein (oder das kleine Präsent, die Karte) in den Umschlag.

Danach falte ich die offene Kante genauso und verklebe sie, wie ich es oben an der ersten Seite dargestellt habe.

Zum Schluss wende ich den Umschlag und entdecke – er ist fertig!

Wer möchte, sichert den Überschlag unten unsichtbar mit einem kleinen Klebepunkt.

Weitere kreative Projekte finden sich beim Creadienstag und bei Meertje.
Beim Feathered Nest Friday pinne ich diesen Beitrag auch dazu…