aufmerksam, feminin, Gäste & Feste, kreativ

Willkommen im Salon

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Für eine Person, die ihren Beruf mit Leidenschaft lebt und bei der die Kundin tatsächlich Königin ist, habe ich als Überraschung eine „Einladung in den Salon“ gestaltet. Ihre Vorlieben deuteten in eine nostalgische Richtung, sodass ich ein entsprechendes Ambiente entwarf und ihre Lieblingsfarben einbezog.

 

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Im Internet suchte ich mir antike Illustrationen zusammen, die verwendet werden dürfen, da die Rechte an ihnen erloschen sind. Daraus fertigte ich diverse Schilder, die von der Beschenkten für ihr tatsächliches Treffen mit Freundinnen beschriftet werden können: Hinweise zu Speisen und Getränken finden darauf Platz.

 

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Um ein Ambiente mit französischen Anklängen zu gestalten, verwendete ich Baisers, farblich passende Schokoladenlinsen, Kekse mit Crème in Herzform und saftige Reineclauden.

 

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Auch Tischkärtchen gestaltete ich mit dem Scherenschnitt einer Dame, der ich mit Glitter ein Schmuckstück aufklebte. Sie werden ebenfalls von der Gastgeberin später beschriftet.

 

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Die Blumengestecke in femininen Pastelltönen habe ich formal und dicht gestaltet, nur das Schleierkraut entweicht dem Umriss und lockert die Blütenkuppe auf.

 

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Die Illustrationen stammen von „The Graphics Fairy“, die Satinschleifen habe ich nach eigenem Konzept handgefertigt. Als Paket überreiche ich die Dekoration inklusive Fotos von den heutigen Blumen und der Gestaltung des Tischs an die Empfängerin. So erhält sie alle nötigen Zutaten für ihr eigenes Fest sowie die passenden „Serviervorschläge“.

Gern erstelle ich nach Wunsch ein ähnliches „Party-Set“, für Anfragen dient das Kontaktformular.

 

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Auf den LinkParties CreaDienstag, Dienstagsdinge, Handmade on Tuesday, Freutag und bei Meertje werden weitere Ideen zum Selbermachen vorgestellt. Maleviks Rosengarten, Holunderblütchen und Floral Friday Foto versammeln schöne Blüten.

aufmerksam, feminin, glaubhaft

Wer sich hässlich fühlt, erhöht die Kaufkraft. Oder: Von 15 bis 75 Jahren sexy bleiben

„Diesen Druck auf den Körper, den spüre ich schon seit der Pubertät. Überall muss man perfekt sein, und es wird suggeriert, dass das auch möglich ist. Man muss nur fleißig und diszipliniert genug sein. Und das war für mich damals schon heftig, aber heute ist es viel heftiger,“ sagt sie. „Wenn ich heute perfekt geschminkte und gestylte 13-jährige Mädchen sehe, dann denke ich: Irgendjemand verdient gerade verdammt viel Geld damit, dass diese Mädchen sich mit ihrem Gesicht und ihrem Körper schlecht fühlen und glauben, sie müssten sich zukleistern.“

Carolin Kebekus in „Brigitte“ 19/2015

Das passende Video von Carolin Kebekus: „Ich muss fickbar bleiben, ich habe in diesen Körper investiert“.

 

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Gibt es hier einen Ort, wo Mädchen wachsen und erwachsen werden können, wie sie wollen?

aufmerksam, glaubhaft

Nachts in der Kirche

Vor Kurzem lief ich im Dunkeln durch die Kirche, weil ich eine Veranstaltung vorbereitete.
Früher, als noch Freitag abends die „Jugend“ sich traf, tat ich das öfter – im Zuge von Generalproben oder um Liederbücher zu holen, was auch immer. Bevor im Sicherungskasten der passende Lichtschalter für all die vielen verschiedenen Orte hunderter Lampen gefunden ist, ist es allemal einfacher, kurz durch den dunklen Gottesdienstraum zu laufen. An einem hell beleuchteten Ort wie Hamburg ist es selbst im Kirchenschiff nie ganz dunkel, genug Licht fällt auch nachts durch die hohen Fenster.

In diesem Zusammenhang fiel mir wieder einmal auf, wie angenehm ich die Dunkelheit in der Kirche finde und mich dort auch gerne aufhalte. Oder generell in der leeren Kirche, egal zu welcher Uhrzeit. Im dunklen Keller dagegen verweile ich ungern länger – egal, zu welcher Uhrzeit 😉
Ich erinnere mich an viele Kirchen, die ich im Laufe meines Lebens besucht habe und die mir vorübergehend zur Heimat wurden. Auch an viele Freizeiten erinnere ich mich – dort ist ebenso zu spüren, dass leere Räume meist nicht einsam sind, sondern von einer bestimmten Atmosphäre erfüllt. Obwohl Gott keine Kirchen braucht, um uns zu treffen, herrscht dort für mein Erleben ein besonderer Geist. Gottes Geist. Und so werden auch fremde Gotteshäuser manchmal schon beim ersten Besuch zu einem Zuhause auf Zeit.

Ich erinnere mich an die Jungschar im CVJM, wo wir im Grundschulalter in manchen Stunden „Mord im Dunkeln“ gespielt haben. Vielleicht fürchte ich mich deshalb in dunklen, leeren Kirchen nicht…
Ich erinnere mich an Kirchen auf den nordfriesischen Inseln und in Dänemark, die die Helligkeit und Weite des Landes widerspiegeln. Ich erinnere mich an bayrische Kapellen am Wegesrand, die ich während eines Sommerurlaubs als Kind gern besuchte.
Ich erinnere mich, wie wohl ich mich immer in Sankt Johannis in Hamburg-Eppendorf fühle, es ist die perfekte Mischung aus ehrwürdigem Gotteshaus und gemütlichem Wohnzimmer, geborgen wie auf einem jahrhundertealten Schiff fühle ich mich dort.

So stellte ich vor wenigen Tagen wieder einmal fest, wie gut es mir tut, in Ruhe in einer leeren Kirche zu verweilen. Zur Stille zu kommen. Nicht, weil das Gebäude eine Kraftquelle birgt, sondern das Leben, das sich darin abspielt und widerhallt: Loben, Danken, Bitten, Weinen, Trösten, Segnen.
Ich besitze einen Schlüssel zu unserer Kirche, um als Mitarbeiterin für passenden Raumschmuck zu sorgen.

Vielleicht sollte ich den Schlüssel jenseits von Veranstaltungen, Ehrenamt und Gottesdiensten öfter nutzen?
Die ruhige Kirche öfter zum Auftanken besuchen?

Vielleicht gibt es bei dir in der Nähe eine offene Kirche, die dir inneren Raum zum Nachdenken gibt und wo sich Frieden finden lässt?

 

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Einladung: Maritimes Picknick

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Für den Frauen-Gebetskreis bereitete ich eine maritime Tafel mit Picknick-Charakter vor.
Blau, weiß und rot ergänzen sich und sind rund um den Esstisch zu finden. Die Kissen auf der Teakbank bezog ich mit selbstgenähten Hüllen, die Buchenzweige schmückte ich mit dänischen Flaggen.

 

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Gesammelte Muscheln aus dem letzten Urlaub stehen in einer getöpferten Schale auf einem roten Teller im used-look. Rechts und links werden sie von Kerzen in roten Gläsern und glänzenden Schnecken flankiert.

 

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Ein Sträußchen aus Alyssum und Fenchelblüten, frisch aus dem Garten, sorgt für ländlichen Charme. Die Farben erinnern mich an Dünengras, ein Fähnchen mit gestempeltem Fisch steckte ich dazu. Dafür designte ich am Computer gestreiftes Papier, schnitt es in Streifen und bastelte Fähnchen mit einer grünen Perle oben drauf.

 

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Auf den Tellern liegen selbstgemachte Kränze aus Strandgut, ein Tischkärtchen mit dem jeweiligen Namen zeigt ein Mädchen am Meer. Rechts neben dem Gedeck liegen Meerestiere aus Papier: Ein Fisch, ein Seestern und ein Seepferdchen. Sie werden als kleiner Gruß mitgenommen.

 

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Obst, Gebäck, Pralinen und Bonbons sind auf Tellern in Form von Fischen und Muscheln angerichtet. Darunter liegt eine gestreifte Jaqcuard-Tischdecke mit Schiffen und Knoten. Zwischen den Schalen mäandert ein blaues Seil.

 

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Die Gedecke sind betont schlicht gehalten, weiße Teller und klare Gläser lassen anderen Gestaltungselementen den Vortritt.

 

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Am Tischende wird die Lampe von Blumen eingerahmt: Ein Wiesenstrauß und ein Topf mit weißen Chrysanthemen sorgen für Blütenschmuck und natürliche Akzente.

 

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Gern gestalte ich mit Ihnen zusammen eine sommerliche Stimmung nach Ihren Wünschen – über das Kontaktformular erreichen Sie mich.

Weitere kreative Projekte gibt es beim CreaDienstag , Dienstagdinge , Handmade on Tuesday und bei Meertje.