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Ein geflüchtetes Ehepaar erzählt

Gerade habe ich mir die Geschichte eines geflüchteten Ehepaars aus Syrien angeschaut. Das Video ist abrufbar über die Mediathek des NDR. Aeda und Bassam erzählen von ihrem Alltag in Damaskus, dass sie hart gearbeitet und sich über viele Jahre hinweg alles aufgebaut haben: Eine Stofffabrik, ein eigenes Haus, einen guten Lebensstandard. Sie haben Kinder bekommen und täglich hart gearbeitet. Innerhalb weniger Monate haben sie alles verloren. Ein erster Umzug in eine Gegend, die sicherer schien, blieb erfolglos. So verkauften sie alles, um 4.000 Euro für die Flucht von Bassam zusammen zu bekommen. Er erzählt von den Schleusern, der Fahrt über das Mittelmeer, das Boot, das neben ihnen sank und alle ertranken. Seine Angst, sein Herzstechen, die schwindenden Ersparnisse. Aeda hielt es nicht aus und folgte ihrem Mann zusammen mit ihren Kindern, nachdem sie sich den Segen ihrer Familie und Schwiegerfamilie geholt hatte. Nach langen Irrwegen und Schikanen treffen sich die Ehepartner in Griechenland wieder – die Familie ist vereint, in Sicherheit sind sie noch lange nicht. Zu Fuß durchqueren sie Mazedonien, immer in Angst vor den Diebesbanden in den Wäldern Osteuropas, die Flüchtlingen auflauern, bis sie in Ungarn ankommen und interniert werden. Tagelang sitzen sie im Freien auf dem kalten Boden, erhalten keinerlei Nahrungsmittel, keine Decken, nichts. Nur ein Zaun trennt sie von allen Hilfsgütern, die sie dringend bräuchten und die niemandem zugestanden werden, noch nicht einmal den Kleinkindern und Babies. Einmal klettert ein junger Mann über den Zaun, sobald die Wärter außer Sicht sind, und holt einige Hilfsgüter, um wenigstens die Jüngsten und Schwächsten teilweise zu versorgen.

Eines Tages endet ihr Weg in Norddeutschland. Zum Glück werden sie freundlich aufgenommen, finden Unterstützung und Kontakt zu Deutschen. Sie sind sehr dankbar und würden gern für all die netten Menschen kochen, die sie kennengelernt haben, wenn sie eine Küche benutzen dürften.Weiterhin ist es für sie nur schwer zu begreifen und äußerst schmerzhaft, an ihr bisheriges Leben zu denken und zu wissen, dass alles für immer vorbei ist.

Auch interessant: Tausend Flüchtlinge werden in einem niedersächsischen Dorf einquartiert – Vorher und Nachher.

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Glückliche Girlande

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Dieses einzelne Bild zum Thema „Was ich in den letzten Wochen abends mit meinen Händen gemacht habe“ teile ich bei Sunday Inspiration.
Die Girlande besteht wieder aus zerschnittenen Cateringkartons, deren Design ich wunderbar finde – insbesondere, da mir weiterhin nicht nach adventlichem Klimbim zu Mute ist. Fröhliche Streifen in klaren Farben, die als Wimpel flattern – das macht mich glücklich.
Diverse Varianten dieser Girlande habe ich gefertigt, diese ist genau genommen „das Beste der Reste“. Da die anderen Girlanden wesentlich länger und ausladender sind, passte die Restevariante am besten auf´s Bild. Es kann also auch Vorteile haben, nicht erste Wahl zu sein…
Weitere Varianten der zersägten Cateringboxen sind die Anhänger und Muffin-Pieker.

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Adventswünsche

Ich bin deine Freude.
Fürchte dich also nicht,
froh zu sein!
Ich bin in deiner Not,
denn ich habe sie selbst erlitten.
Ich bin in deinem Tod,
denn als ich geboren wurde,
begann ich mit dir zu sterben.
Ich gehe nicht mehr weg von dir.
Was immer dir geschieht,
durch welches Dunkel dein Weg
dich auch führen mag,
glaube, daß ich da bin!
Glaube, daß meine Liebe
unbesiegbar ist!
Dann wird auch deine Nacht
Heilige Nacht.
Also zünde getrost die Kerzen an.
Sie haben mehr recht als alle Finsternis.

Nach Karl Rahner

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Blau-grüne Dekoration zum Geburtstag

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Wer eine Geburtstagsdekoration sucht, die garantiert nicht kitschig ist, mag vielleicht diese Anhänger: Sie eignen sich als lieber Gruß zusammen mit der Einladung per Post, als Serviettenring und Namenskarte sowie anschließend als kleines Gastgeschenk. Die Muffin-Pieker verzieren Kuchen und herzhafte Salate.

 

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Insbesondere jene, die es etwas zurückhaltender und natürlicher mögen, finden Gefallen an dem ruhigen Design. Durch das Transparentpapier in fröhlichem Maigrün wirkt es dennoch heiter und frisch.

 

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Maritime Anhänger

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Die nächsten Kreativ-Märkte stehen an, sodass ich weitere Anhänger aus festem Papier zeige. Da ich selbst auf kunsthandwerklichen Ausstellungen keine Weihnachtsdekorationen kaufe, sondern hochwertige Unikate für jede Gelegenheit, biete ich viele jahreszeitlich unabhängige Dekorationen an.

 

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Für diese runden Anhänger habe ich nostalgische Meerestiere gesammelt, gedruckt und mit Tusche verziert. Die Rillen im Sand werden ebenso abgebildet wie einzelne Sandkörner, die ich mit dem Pinsel gespritzt habe.

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Die speziellsten Erinnerungen an dieses Jahr

Dieses Jahr war eines der Besonderen in meinem Leben. Herausragende Zeiten wie das Jahr meines Examens oder das des letzten Umzugs oder das der Hochzeit gab es immer wieder. Dieses Jahr der beruflichen Neuorientierung und des „Ich mache das JETZT, weil es mir Freude macht, und ich dem bisher nie nachgegangen bin“ erlebte ich ganz speziell. Abwechslungsreich, beglückend, beängstigend, anstrengend, selig und verunsichernd – alles war dabei. Nun sammle ich besondere Momente, an die ich mich erinnern möchte und die einzelne Facetten widerspiegeln:

  • Der heiße und schwüle Tag, an dem ich ein Fest zur Einschulung als Kinderanimateurin begleitete und der kleine fünfjährige Gustav (Name geändert) angesichts der allgegenwärtigen Wespen meinte: „Du musst ganz still stehen, dann denkt die Wespe, du seist eine Statue.“ Der erste mir bekannte Fünfjährige, der das Wort Statue in seinem expressiven Wortschatz hat und derart weise ist…
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  • Der Tag, an dem ich mal kurz ein Ganzkörper-Eisbär-Kostüm kaufte, weil ich mich verliebt hatte… Das kann man schließlich immer mal brauchen!
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  • Der  Tag, an dem ich morgens auf dem Weg zur Arbeit um kurz vor sieben Uhr an einem Mann mit blutverschmierter Schürze vorbei kam. Er grüßte mich freundlich, während hinter ihm in der Halle die halben Schweine hingen. Und das mir als Vegetarierin. Seitdem achte ich immer sehr darauf, auf dem Großmarkt nur geradeaus zu schauen und den Lastern auszuweichen.
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  • Der Tag, an dem ich alleinverantwortlich einen Kindergeburtstag auf dem Dreimaster „Rickmer Rickmers“ durchführte und sich die Sechsjährigen in „Kacki und Pipi“ ergingen. Dem begleitenden Vater war dies sehr unangenehm, woraufhin ich antwortete: „Ach, ohne Kacki und Pipi wäre es keine ausgelassene Party!“
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  • Der Tag, an dem Schatz und ich in einem schicken Hotel am Meer saßen und ich mir permanent die kaputten Hautfetzen von den Händen zupfen musste, um trotz der Arbeit der letzten Woche halbwegs manierlich auszusehen.
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  • Der Tag, an dem ich den ersten Blütenkranz für ein Blumenmädchen auf einer Hochzeit wand. Es war zwar „nur“ zur Probe, aber die Prüfung war echt…
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  • Der Tag, an dem wir auf einem Stadtteilfest im Regen versanken, der Gulli versagte und wir mit Sandförmchen einem Feuerwerhreinsatz vorbeugen mussten.
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  • Der Tag, an dem ich morgens in aller Frühe auf der Pferdekoppel Parkplätze und Standplätze abmaß und währenddessen einen Vortrag über das Sammeln von lukrativen Schallplatten bekam.
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  • Der Tag, an dem meine Kollegin und ich mit dem Transporter auf dem Weg nach Neumünster derart über Urlaube in Skandinavien ins Schwärmen gerieten, dass wir die Ausfahrt verpassten.
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  • Der Tag, an dem ich das erste Mal auf einer wackligen Leiter in drei Metern Höhe unter der Decke des Gemeindesaals hing, dafür über drei Stunden am Stück.
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  • Der Tag, als das Geburtstagkind mit „Frozen“-Kostüm im Hinterhof der russischen Villa auf dem pinken Plastikpalast saß und er fast unter ihr zusammengebrochen wäre.
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  • Der Tag, als ich mal schnell fünf frische Tannenbäume geschmückt habe.
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  • Der Tag, als ich zu früh zu einer Hochzeit kam und ganz allein am goldenen Geländer des Übersee-Clubs stand, auf das Glitzern der Binnenalster schaute und die Servicekräfte durch die dicken Teppiche kaum hinter mir hörte. Wenig später der Augenblick, als ich dem restlichen Team das Portal von Innen öffnete 😉
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  • Der Tag, als ich beim Seminar „Business-Knigge“ spontan den Teil der Tischsitten übernommen habe.
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    Ich bin gespannt, welche Erinnerungen mir noch einfallen….
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Post für dich

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Einladungs- und Grußkarten habe ich mit vielen alten Briefmarken, der Kopie eines alten handschriftlichen Briefs und Siegellack gestaltet. Sie eignen sich sowohl als Post für Jubilare als auch als Einladung für ein Fest zum Thema „Damals“, ein Treffen im Lesezirkel oder einen Geburtstag unter dem Motto „Post für dich!“.

 

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Für Kuchen und Süßspeisen fertigte ich dekorative Pieker aus einem antiquarischen Buch sowie weiteren Briefmarken.

 

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Zart mit Tusche koloriert und von dunklem Rot und Grün begleitet, wirken die Motive edel und bodenständig zugleich.

 

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Meine handgemachten Kreationen verlinke ich mit dem CreaDienstag, DienstagsDinge, HandmadeOnTuesday und Meertje.

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Ausgelassenes Miteinander

Heute nehme ich an der Aktion „Sunday Inspiration“ teil, bei der ein aussagekräftiges Bild mit einem kurzen Kommentar geteilt wird.

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Diese runden Anhänger habe ich aus dickem weißen Papier, recycelter Pappe (es waren wunderbar gestreifte Catering-Kartons) und farbigem Transparentpapier gefertigt. Der größte Kreis eignet sich perfekt, um den Namen des jeweiligen Gasts darauf zu schreiben. Um eine Serviette und Besteck geschlungen, finden auch bei größeren Treffen und Veranstaltungen alle ihren Platz.
Im Anschluss dienen die fröhlichen Anhänger als Erinnerung an einen schönen Tag, Lesezeichen sowie Dekoration an Pinnwand oder Ästen.

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Geburtstagskind

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Wenn jetzt die Kreativ- und Weihnachtsmärkte vor der Tür stehen und mit kurzen Atempausen aufeinander folgen, ist es Zeit, einen Teil des Angebots zu zeigen.
Nostalgische Anhänger zum Thema „Geburstag“ habe ich angefertigt: Als Gruß in der Post, als Geschenkanhänger, als Serviettenring (wie hier gezeigt) und Dekoration.
Sie sind so schlicht und zeitlos, dass sie sich auch für „ältere Semester“ eignen und an Kindheitserlebnisse erinnern. Der seitlich sitzende Junge lässt mich immer an alte Fotos meines Vaters denken, mit dem braven Seitenscheitel…
Farblich habe ich bewusst Grundfarben gewählt, um eine Unisex-Dekoration zu gestalten und einen weiten Bogen um (weibliches) kreischendes Pink und (männliches) düsteres Khaki zu schlagen.

 

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Die Torten-Anhänger sind auf der Grundlage einer ähnlich alten Illustration entstanden. Die Tortenplatte wird von silbernem Glitzer umringt und die Kerzenflammen leuchten in fröhlichem Gelb, das ich mit dem Pinsel locker darüber spritzte. Ein festlicher Glanz geht von den silbernen Partikeln aus, dennoch bleibt die Gestaltung ruhig und klassisch genug für alle Geschmäcker.

Wer sich für diese Anhänger interessiert oder mehr zu meinem Angebot erfahren möchte, melde sich gern über das Kontaktformular.

Bei der LinkParty von Crealopee teile ich meine Geburtstagsidee.

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Heitere Aussichten

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Vor Kurzem versammelten sich die Frauen des Gebetskreises wieder bei uns, und wie immer gestaltete ich eine schöne Atmosphäre zum Genießen und zur-Ruhe-kommen.

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Vor einigen Tagen schrieb ich, dass mich aktuell leuchtende, klare und fröhliche Farben wesentlich mehr ansprechen als winterlicher Kuschel-Chic oder weihnachtliche Requisiten. In diesem Sinne dekorierte ich nach der Kinder-Party mit Äpfelchen auch für uns Erwachsene eine Tafel mit frischen Tönen: Grünen Holzäpfelchen von der Alster, einem gestreiften Läufer und farblich passenden Blüten. Auch die Apfelschälchen bekamen ihren Auftritt.

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Als Willkommensgruß lagen auf jedem Teller ein gebastelter Anhänger mit Blättern, der mit einem Holzapfel verbunden war.

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Aus Chrysanthemen, Liguster und kleinen Hagebutten fertigte ich kompakte Sträuße an und stellte sie in meine weiß-silbernen Lieblingspokale.

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Blumige Kreationen versammeln sich bei FloralFridayFoto und Holunderblütchen.