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Anleitung: Beistelltisch selber bauen

Unser Geld geben wir lieber für anderes als eine teure, große Wohnung aus. Entsprechend werden regelmäßig kreative Lösungen gesucht, um Alltagsprobleme zu verbessern oder das Vorhandene schöner zu gestalten. In diesem Fall suchte ich einen geradezu winzigen, aber praktischen Beistelltisch. Die Kleinanzeigen ergaben einen traumhaften antiken Hocker, nach dem ich mich bis heute innerlich verzehre, nur: Er wäre mir zu klobig gewesen. So schlenderte ich bei „Søstrene Greene“ vorbei in der Hoffnung, irgend etwas zu finden, das sich gegebenenfalls umfunktionieren lässt.
Ich hatte Glück und stolperte über Blumenständer, stabil und quasi unsichtbar. Auch wenn mir die Primel im Bild oben gefällt, war klar, dass ich eigentlich nur das Gestell und nicht den Blumentopf brauchte. Jetzt fehlte nur noch ein Holztablett, um es mit dem Unterteil zu verschrauben.

Kaum aus dem Urlaub zurück, kaufte ich frische Blumen für Ostern. Und entdeckte im Blumenladen einen weißen Drahtkrob, der design-technisch sehr gut zum Gestell passte.
Zu Hause verband ich den Drahtkorb mit dem grünen Unterbau in vielen Windungen durch eine straff gezogene Kordel. Dann nähte ich aus einem farblich harmonierenden Stoffrest noch eine Unterlage für tropfende Gläser und krümelige Kekse, und schon war der neue Alltagshelfer fertig. Leicht, transportabel und hübsch, was brauche ich mehr neben meinem Ohrensessel?

Sämtliche Kissen, die zu sehen sind, habe ich selbst genäht. Hier habe ich mein Lippen-Kissen vorgestellt.

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Ratz-fatz Osterdeko: Schnelle und effektvolle Ideen zum Selbermachen

Für alle, denen die Zeit zum österlichen Dekorieren fehlt oder deren Fundus mager gefüllt ist: Schnell teile ich ein paar Ideen, wie mit wenigen Handgriffen frühlingshafter Osterschmuck einzieht.
Der fliegende Hase ist natürlich ein Fundstück, das es nicht mal eben beim Einkauf für´s Brunch im Supermarkt gibt.
Aber die Birkenzweige im Hintergrund dekorieren sich fast von selbst: Heckenschnitt aus dem eigenen Garten, vom Nachbarn oder Zweige draußen unterwegs begutachten: Große, schön verzweigte Äste aussortieren, mit nach Hause nehmen und die längsten Verästelungen einkürzen. In einen Eimer voller Sand stellen, den Sand mit trockener Rinde, Moos oder locker geknülltem Papier abdecken. Den Inhalt der Ostereierkiste liebevollst in den Zweigen verteilen, gut ist.

Wer keine Zeit für Spaziergänge hat, aber eine reiche Auswahl an Supermärkten: Ein Griff zu kostengünstigen Glas- oder Plastikeiern, die es im Set von sechs bis zwölf Stück wirklich überall gibt, reicht völlig für ein beeindruckendes Ergebnis. Die Eier (probeweise) farblich abwechslungsreich auf dem Fensterbrett arrangieren, mit Klebefilm an das Fensterkreuz kleben, fertig! Nach ausreichender Bewunderung einfach das Klebeband mit den Eiern vorsichtig wieder abziehen und eventuell das Fensterkreuz von Klebespuren befreien. Da die Fenster zum Lüften bewegt werden, und das vielleicht nicht nur von vorsichtigen Erwachsenen, bieten sich robuste Plastik- oder, ganz trendig dieses Jahr, Stoffeier an.

Wer keine Äste sammeln, keine fliegenden Hasen aufhängen und auch keine Eier in Reihen am Fenster tanzen lassen will:
Ein Blick in die hintersten Ecken des Geschirrschranks lässt längst vergessene Schätze ans Tageslicht kommen. Zum Beispiel geerbtes oder vor vielen Jahren gesammeltes Geschirr, das nicht spülmaschinentauglich ist und daher wenig verwendet wird.
Flache, große Teller eignen sich wunderbar als Platzteller, darauf eine antike Suppentasse stellen und mit Zuckereiern füllen. (Stoff-)Servietten mit ebenfalls wiedergefundenen, glänzend gewienerten Serviettenringen arrangieren und eine Blüte dazu legen. Ommas versilbertes Besteck überpolieren oder Flohmarktschätze putzen und eindecken. Erste sprießende Blätter in kleinen Vasen arrangieren: Künstlerisch und kostenlos zugleich.
Wahnsinnig edel für null Euro, Ostern kann kommen!

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Reisebericht: Fröhliches Dublin im Frühling

Nach viel Sonne und farbenfrohen ersten Blüten in Dublin erwartete uns zurück zu Haus Schnee. Hätten wir das geahnt, wären wir noch dort geblieben…
So sortiere ich mit vielen Sommersprossen auf der Nase (die sich bei Weitem nicht mit denen meines Mannes vergleichen lassen) die Eindrücke und Fotos. Heute beginne ich die Reise-Tipps über Dublin mit Empfehlungen für die Innenstadt und umliegende Parks. In Kürze präsentiere ich Ausflugsideen und als dritten Beitrag Kulinarisches.

Gute Gründe für die Reise nach Dublin sind als erstes der fehlende Geldwechsel: Ganz ungewohnt, dass wir mit Euros bezahlen können…. Und natürlich, dass wir uns sofort und ohne viel Nachdenken mit allen unterhalten können, schließlich sind wir beide englisch-trainiert.

Wir haben gleich nach Verlassen des Flughafens pro Person eine „leap card“ für 40,- Euro gekauft. Damit konnten wir sieben Tage lang so oft und so weit wie wir wollten alle Verkehrsmittel nutzen: Doppeldeckerbusse, Straßenbahn und die DART-Bahn. Wegen der grünen Farbe und dem Frosch darauf hieß sie intern nur „die Froschkarte“. Ob es sich finanziell ausgezahlt hat? Keine Ahnung, aber es war soooo bequem, überall einfach rein zu springen und nur die Karte an das Lesegerät zu halten, statt ständig nach Kleingeld zu kramen. Dabei sind die Preise im öffentlichen Nahverkehr wirklich, wirklich günstig.

Leider gibt es ständig Staus und die Busse kommen gefühlt grundsätzlich zu spät. Hier ein wunderbares Bild aus dem Doppeldeckerbus ins allgemeine Gerangel auf den Straßen…

Parks in Dublin

 

Der Phoenix-Park breitet sich auf einer riesigen Fläche aus, der Fahrradverleih am Eingang bietet definitiv das passende Fortbewegungsmittel an. Neben formalen Beeten zeigt der Park nach Nordwesten ein  immer natürlicheres und wilderes Bild. Und natürlich springen überall zahme graue Eichhörnchen herum sowie diverse, fast zahme Vögel. Einfach spazieren oder radeln und die Seele baumeln lassen… Eine Herde Damwild streift frei herum, wir trafen sie am Rand des Parks. Eintritt frei!

Einer von Dublins berühmtesten Türmen steht im Glasnevin Cemetry (Friedhof). Eine beeindruckende Versammlung eng stehender, sehr alter Grabsteine, aufgelockert von vielen Daffodils (Osterglocken). Wer den Friedhof durchquert, gelangt zum Botanischen Garten. Beides ohne Eintritt, aber etwas außerhalb!

Traumhafte, historische Gewächshäuser locken mit tropischen Temperaturen und exotischen Blumen. Aber auch wilde Blütenwiesen, Teiche und Wasserläufe sowie Bauerngärten laden zum Entdecken ein.

St. Stephen´s Green zieht großen Menschenmengen mit unglaublich niedlichen, zahmen Rotkehlchen, kunstvollen Blumenbeeten, romantischen Pavillons und einem Spielplatz an. Es ist DER Park in der Innenstadt. Leicht versetzt dahinter liegt der wesentlich ruhigere, da versteckte Iveagh Garden. Hinter efeubewachsenen Mauern öffnen sich Grotten, wachsen Palmen und bleibt viel Raum zum Atmen. Den Merrion Squre fanden wir im Frühling einfach nur langweilig, im Sommer soll es hier schöne Blumenrabatten geben.
Natürlich sind sämtliche Parks der Innenstadt öffentlich zugänglich.

Die Portiers vom „Merrion Hotel“, DAS beste Hotel am Platz, müssen ständig anpacken und besten Service liefern…

Einkaufen in Dublin
Supermärkte begleiten Touristen auf Schritt und Tritt, klassische Wochenmärkt gibt es dagegen wenig. Der „legendäre“ Farmersmarkt auf Howth verkaufte von eleganten Kuchen über Bratwürste bis indischen Schmuck alles außer bäuerliche Erzeugnisse. In Dublins Zentrum bieten sich wunderschöne Passagen und Einkaufscentren jenseits des Mainstreams an: Im Bild oben das Powerscourt Townhouse Shopping Centre im ehemaligen Stadtpalais der Familie Powerscourt (deren Landsitz ich noch vorstellen werde).
Die George Street Arcade ist wesentlich billiger (in jeder Hinsicht), hier stehen noch mehr Verkäuferinnen mit indischen Ohrringen und Stände mit Nüssen, die es sowieso ständig in Dublin gibt.

Überall öffnen Second-Hand-Geschäfte ihre Türen:
Die preisgünstigen nennen sich „Charity Shop“ und verkaufen Sachspenden zu Gunsten von Blinden, verlorenen Kindern, Krebsopfern, Herzkranken, alten Menschen und diversen anderen Betroffenen (steht jeweils auf dem Schild über dem Eingang). Hier gibt es leider vorrangig Ramsch, den ich bloß nicht haben wollte. Geschäfte mit der Bezeichnung „Vintage“ verkaufen wesentlich besser gepflegte Kleidungsstücke, allerdings zu Preisen, die ich bei Second-Hand nicht einsehe.
So bleiben Abstecher zu Marks & Spencer oder Dunnes, wo geschmackvolle und bezahlbare Schätze zum Stöbern einladen. M & S verkauft künstlerische Postkarten zu sehr freundlichen Preisen: Mitnehmen, zu Hause rahmen, fertig ist ein wunderschönes Erinnerungsstück! Auch hochwertig designtes Geschenkpapier, das in koffer-freundlichen gefalteten Bögen angeboten wird, hat das Talent zum Kunstdruck: Dem Rahmen entsprechend zurecht schneiden und neben die unikat-ähnliche Postkarte hängen: Große Kunst für kleines Geld!

„Echte Kunst“ wird in vielen kleinen Galerien angeboten, die Preise muss man natürlich bezahlen wollen (oder eben nicht). Wer mag, stöbert hier nach handgemachten Geburtstagsgeschenken.

Überhaupt reihen sich sowohl in der Innenstadt als auch in den einzelnen Viertel viele kleine, inhabergeführte Geschäfte aneinander. Den Blumenläden gehört mein Herz natürlich immer besonders… Während Essengehen deutlich teurer ist als bei uns, herrschen in Dublin annährend ähnliche Preise.

Architektur und Kunst
Die typischen bunten Eingangstüren sind in Dublin legendär, neben historischen Bauten überraschen viele modern bemalte Häuser und kreativ gestaltete Wandgemälde. Eins meiner Highlights war das Museum für zeitgenössische Kunst City Gallery Hugh Lane. Besonders hatte ich mich auf das originale Atelier von Francis Bacon gefreut, aber es erinnerte primär an ein chaotisches, deprimierendes Rattennest.

Trinity College kann kostenlos besucht werden, wobei man nur um die Gebäude auf dem Campus herum schlendern kann. Europas größte und älteste historische Bibliothek, the „Long Room“, muss zusammen mit einem Blick in das legendäre „Book of Kells“ mit 15,- Euro bezahlt werden. Dublins größte Kirchen verlangen ebenso Eintritt wie das Castle, wir fanden die Preis übertrieben und das Innere dafür nicht interessant genug. Aber das kann JedeR selbst entscheiden…

In der Bibliothek des Trinity Colleges ist gerade eine Ausstellung über weibliche Autorinnen der letzten hundert Jahre zu besichtigen, ich habe mich dabei gut amüsiert. Allemal besser als beim Blick auf die unzähligen männlichen Marmorbüsten…

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Kiefernzweig + Klebeband + Küchenwand = Wunderbarer Tannenbaumersatz

 

Was tun mit einer typischen Hamburger Küche, die zum Einrichten sehr sparsam dimensionierte Möbel braucht und sicherlich keinen Raum für weihnachtliche Dekoration hat?
Mir fiel eine wunderbare Idee ein:
Einen großen Kiefernzweig eines Opfers der letzten Stürme aus dem Wald mitbringen und mit durchsichtigem Paketklebeband an die Fliesen kleben. Mit modernen Hirschanhängern in grellem Pink und trendigen Kugeln in tiefem Weinrot schmücken.
Schwuppdiwupp, schon kann der vertikale „Küchentannenbaum“ bewundert werden! Braucht keinen Platz, bringt ironisches Flair in die Küche und sorgt für eine Runde Glanz und Gloria.

 

 

Our kitchen is too tiny to decorate for christmas. So I had the idea of sticking a branch of a pine (victim of one of the last storms) to the tiles. With pink antlers and christmas bulbs in dark red it´s like a christmastree plastered at the wall… A bit ironically but glittering.

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Tischdekoration mit gelb-roten Äpfelchen

 

Nach unserem Ausflug ins Alte Land gestaltete ich eine farbenfrohe Tischdekoration. Dazu verwendete ich kleine Zieräpfel (Holzäpfel), die ich unterwegs gesammelt hatte. Entlang der Hauptstraße in Jork stehen viele gelbleuchtende Ahorn-Bäume, auch ihr Laub findet sich auf dem Teller wieder.

 

 

Vorsichtig stach ich Blumendraht durch die Äpfelchen und reihte dabei abwechselnd rote und gelbe Früchte auf. So entstand ein dekorativer kleiner Kranz. Zum Schluss verzwirbelte ich die Drahtenden und kaschierte die Stelle mit einer Satinschleife.

 

 

Auf den Teller legte ich ein dunkelrotes Ahornblatt und darauf ein etwas kleineres, gelbes. Sie bilden den Rahmen für den Apfelkranz. Weitere kleine Zieräpfel können locker auf dem Tisch verstreut werden – dank ihrer Größe finden sie auch zwischen Schüsseln und Servierplatten noch Platz.

 

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Günstiger Urlaub in Olso – Oslo on a Budget

Ein Wort vorab: Wirklich günstig ist ein Urlaub in Oslo auf keinen Fall, da aktuell zwei- bis dreifache Preise verglichen mit dem Euro bezahlt werden müssen.
Wechselkurs Norwegische Krone (NOK) in Euro, Stand Ende Mai 2017: Ein Euro ist knapp das Zehnfache in Kronen wert, das bedeutet, dass man beim Umrechnen einfach nur das Komma eines Betrags in NOK eine Stelle nach vorn verschiebt und so den Betrag in Euro erhält.

Oslo is often called the most expensive town of the world. If you want to have an nice, low-cost vacation, you should definitly not choose Oslo, that´s for sure. But if you want to visit the capital of Norway, I´ve some ideas for you.

 

Festung Akershus
Fortress Akershus

 

Als Vorbereitung habe ich einige Internetseiten besucht, die versprachen, aus erster Hand die tollsten Attraktionen für ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Die meisten Artikel waren englischsprachig und hielten ihr Versprechen bei Weitem nicht. Insofern werde ich mich hüten, nach einer Woche in Oslo so zu tun, als hätte ich den totalen Durchblick – das sollte den NorwegerInnen vorbehalten bleiben.
Dennoch habe ich eine Reihe Tipps für einen schönen Urlaub, die die exorbitanten Kosten etwas in Schach halten.

Before taking our flight I´ve read some articles about „Oslo on a Budget“. None of them helped me, because they all broke their promises: Lots of superficial assertions and nothing helpful. Of course the only ones, who could give the best advices, are norwegians. I´m german and I´ve stayed just a week in Oslo. However I´ve some tips to share!

 

Deichmannske-Bibliotek in Grünerløkka
Library at Grünerløkka

Wunderschöne Skulpturen-Parks und grüne Anlagen, die einen Besuch wert sind und nichts kosten, habe ich hier bereits vorgestellt.

Als Kurzversion:
* Vigeland-Anlage mit monumentalen Skulpturen rund um das menschliche Leben im Frogner-Park
* Schlosspark
* Festung Akershus, auf einem grünen Hügel direkt oberhalb des Oslo-Fjords
* Botanischer Garten mit kostenlosem Eintritt in historische Gewächshäuser
* Ekeberg-Park, ein Wald oberhalb des Oslo-Fjords voller moderner Kunst
* ein Spaziergang entlang der Akerselva von der City bis ins Grüne
* Halbinsel Bygdoy mit Wald und herrlichen Buchten zum Baden
* Das Gelände rund um die Skisprungschanze Holmenkollen

Alle diese Parks sind gut zu Fuß erreichbar (bis auf den Holmenkollen, es sei denn, man wohnt dort in der Nähe)!

* Mit der Fähre auf die Inseln im Oslo-Fjord, dazu reicht ein „normales Nahverkehrsticket“, Zone 1

 

Akerselva, auf Höhe des Stadtteils Grünerløkka
The river Akerselva

 

If you want to save money, you should love to walk. Oslo is a very green capital with lots of parks. They all can be reached easily by foot. Where to go without paying entrance:

* Vigelands-Park with monumental statues showing a humans live between love and sorrow
* The park around the norwegian palace
* Fortress Akershus, on a hill above the fjord of Oslo
* Botanic Garden with access to historic greenhouses
* Ekeberg-Park, a wood above the fjord full of modern art
* a walk along Akerselva, starting in the centrum of the city and ending in plain nature
* Peninsula Bygdoy with woods, nice gardens and great bays for swimming
* Skijump-hill Holmenkollen and woods around

You can reach all these parks (except Holmenkollen) by foot!

* Taking a ferry to the little islands in the fjord, you can use a normal ticket for bus and underground,  Zone 1

 

Telthusbakken

Wer die moderne Architektur der City nicht mag, kann den Telthusbakken und die Damstredet besuchen, zwei süße Gassen mit alten Holzhäusern. Da fühlten wir uns wie auf Bornholm…

If you like nice old houses, you can walk along the little streets Telthusbakken and Damstredet.

 

Vor dem königlichen Schloss
In front of the Palace

Wer in der eigenen Umgebung gute Cafés sucht, sollte dazu yelp befragen. Mit einem Auge auf das symbolische Dollarzeichen lassen sich so beliebte und bezahlbare Bistros finden.
Wer in einen Regenschauer gerät und einfach nur einen charmanten Unterschlupf braucht, ohne viel Geld für Kaffee auszugeben, sollte die Deichmannske Bibliotek in Grünerløkka aufsuchen. Wie fast überall gibt es hier free WiFi.

If you are searching a nice and afforddable café, you should ask yelp. Paying attention to the symbolic dollar-icons, you can find a good and accessible location. If you just need a place to stay during a sudden shower, you can visit the Deichmannske library at Grünerløkka . As nearly everywhere in Oslo you can use free wifi here.

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Barnegalleriet – Kindergalerie in Grünerløkka
Barnegalleriet – Gallery of children at Grünerløkka 

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Oslo mit Kindern – Oslo with kids on a budget

In Grünerløkka, direkt am Olaf Ryess Plass, liegt ein Café, dessen Rückseite eine öffentliche Kindergalerie darstellt. Einfach vor Ort mitmachen!
Die Festung Akershus lädt zum Ritterspielen ein und die Akerselva beeindruckt mit Wasserfällen neben Hochhäusern.
Der Ekeberg-Park beinhaltet einen Streichelzoo inklusive Ponyreiten für relativ preisgünstigen Eintritt.
Gegen deutlich mehr Eintritt faszinieren auf der Halbinsel Bygdøy das Fram-Museum mit zwei alten Forschungsschiffen zur Entdeckung der Pole, die Flöße Kon-Tiki und Ra sowie das norwegische Volksmuseum mit alten Bauernhäusern, Dörfern, Personen in Tracht und einigen Tieren.
Hier gibt es den Link zum „Internationalen Kinderkunstmuseum“.
VisitOslo listet hier zehn Tipps für Kinder auf.

At Grünerløkka you can find a cafe at Olaf Ryess Plass, that hosts a gallery of childrens art. Just join and enjoy!
The fortress Akershus is perfect to play knights and the river akershus impresses young and old with waterfalls near skyscrapers.

The Ekeberg Park has a little zoo for an affordable entrance and the children can ride on ponies.
If you want to spend more money, you can visit the museums at the peninsula Bygdøy:
The Fram- Museum shows an old ship that discovered to the poles a hundred years ago.
You can take a look on the floss Kon-Tiki and Ra of Thor Heyerdal, who used them to show that ancient people were able to cross the oceans.
And you can experience how people lived a hundred years ago on their farms and citys in norway at the „Norsk Folkemuseum“. The children can watch people in costumes while working and visit the animals.
Here´s the link to the „International Museum of Children`s Art“.
VisitOlso shows suggestions for children.

aufmerksam

Einkaufs-Spaß in Oslo – trotz horrendem Kronen-Kurs

 

Oslo wird gern die teuerste Stadt der Welt geschimpft. Ob das tatsächlich stimmt, weiß ich nicht, da ich definitiv noch nicht alle Städte dieser Welt bereist habe. Tatsache ist, dass man mit dem doppelten bis dreifachen Preis kalkulieren muss – egal, worum es sich handelt.
Wer es dennoch liebt, sich in schönen Geschäften umzuschauen, sollte einen Plan haben (oder seeeehr viel Geld, aber diese Personen werden meinen Artikel nicht brauchen). In Oslo wimmelt es vor Filialen diverser Ketten, die China-Scheiß zu wilden Preisen verkaufen. Wer also etwas Individuelles und Bezahlbares sucht, braucht eine bessere Idee als gesichtslose Kaufhausketten.

 


Am liebsten entdecke ich die besten Second-Hand-Shops dieser Welt, weshalb ich mich inzwischen bereits vorher informiere, wo ich welche finden kann. Mein persönliches Highlight ist immer noch Myrorna in Stockholm, Kolargatan 2 nahe der Tunelbaner „Ropsten“.  An dieses Geschäft kam in Oslo niemand heran, aber ich wurde dennoch fündig.
Filialen der Second-Hand-Kette „Fretex“ sind, ebenso wie die Sammelcontainer, in vielen Stadtteilen Oslos zu finden. „Fretex“ verkauft vorrangig Kleidung, eine Filiale im hippen Stadtteil Grünerløkka besuchte ich. Leider gefiel mir die Qualität der Kleidungsstücke überhaupt nicht, vielleicht war es Zufall oder andere Filialen haben ein besseres Angebot.
Überhaupt ist Grünerløkka ein guter Anlaufpunkt für alle, die interessante Geschäfte jenseits des Mainstreams finden möchten. Es gibt diverse weitere Second-Hand-Läden, mir gefiel „Marita“ im Markveien sehr gut. Neben sehr viel Geschirr und skandinavischen Einrichtungsgegenständen wurde vor Kurzem im Keller eine Abteilung für Bekleidung eröffnet. Hier entdeckte ich ein schönes Shirt (dass ich bei einer Woche voller Sonnenschein und Wärme gut gebrauchen konnte) sowie originale norwegische Porzellanbilder. Die Wahrscheinlichkeit, etwas „typisch Norwegisches“ aufzustöbern, ist hoch – und dank der Preise gut bezahlbar.
Im Markveien erkundete ich außerdem die Boutique „Frøken Dianas Salonger“, die sowohl umgenähte Vintage-Stücke als auch neue Kleidung im Vintage-Stil verkauft. Sehr charmant, sehr hochwertig, aber natürlich in einer anderen Preisklasse als „normales Second-Hand“.

 

 

Außerdem gibt es wunderschöne Geschäfte, die Blumen und Wohnaccessoires (Mitt lille hjem) oder Blumen und Kleidung (MustangSally) kombinieren.

 

 

Natürlich muss ein Skandinavien-Urlaub unbedingt den Besuch einer Wand voll Lakritz und Gummiviecher beinhalten. Jeder Supermarkt hat eine große Auswahl an solchen Boxen, aus denen man sich bedient – bezahlt wird nach Menge. Im Markveien stolperten wir in einen „Yummy Heaven“, der nichts anderes als leere Kohlehydrate mit viel Farbe und Aroma verkauft.
Als Hamburgerin, die viele Sommer ihres Lebens in diversen skandinavischen Orten verbracht hat, bin ich an Lakritz gut gewöhnt. Wobei es in Deutschland kaum Salzlakritz gibt, das diesen Namen verdient. Ganz im Gegensatz zu Skandinavien, wo so intensives Salzlakritz angeboten wird, dass man davon fast weinen muss oder Kopfschmerzen bekommt (ich zitiere bloß, mich schreckt natürlich gar nichts… 😉 ).

 

 

Wer also wirklich, wirklich die Reisekasse im Blick behalten muss, die dank Flug, Unterkunft, öffentlichem Nahverkehr, Verpflegung und Museumseintritten täglich strapaziert wird:
Schaut euch bei „Fretex“ und „Marita“ um, kauft ein paar schöne Postkarten und labt euch an Salzlakritz. So viel Spaß muss sein!

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Floristischer Workshop: Tannenzapfen mit blühender Rose

Gesteck Zapfen und Rose

 

Dieses Gesteck erfüllt alle Vorgaben für hochwertige Event-Floristik:
Es benötigt nur wenig Material (= geringen Wareneinsatz), lässt sich leicht und schnell herstellen (= geringe Arbeitszeit), ist standfest und hat wenig Gewicht (= gute Transporteigenschaften) und wirkt besonders (= innovatives und ästhetisches Ergebnis).
Was habe ich letztes Jahr um diese Zeit in der Event-Floristik gestöhnt, wenn ich Container voller Glasvasen, gefüllt mit Blumen und Wasser, oder Container voller Gestecke in Metallschalen, gefüllt mit Steinen, schleppen musste! Dieses Gesteck, das ich bei einem Workshop kennenlernte, lässt sich sehr leicht transportieren und ist auch für Laien einfach herzustellen.
Ein Stück Trockensteckmasse (sie ist grau und wird nicht gewässert, im Gegensatz zum grünen Nasssteckschaum!) wird in ein kleines Quadrat geschnitten. Um dieses Quadrat ca. 6 Tannenzapfen aufstellen und mit Draht umwickeln. In den Trockensteckschaum ein Orchideenröhrchen (Reagenzglas) schieben, dafür evtl. etwas vorbohren. Anschließend die graue Steckmasse mit Moos abdecken. Das Röhrchen mit Wasser sowie Blüte und Grün nach Wahl füllen. Das „Unterteil“ mit Beeren schmücken, den Draht um die Zapfen mit einem schönen Band überdecken.
Bei Bedarf werden die Floralien aus dem Röhrchen genommen, das Wasser gewechselt und mit deutlich weihnachtlicherem Inhalt neu gefüllt. Eine Christrose könnte statt der Rose eingesetzt werden, zwischen den Zapfen könnten mit einem glitzernden Stern oder glänzenden kleinen Kugeln zusätzliche festliche Akzente gesetzt werden.

 

Gesteck Zapfen

 

Beim Transport mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Schleswig-Holstein zurück nach Hamburg ging irgendwo der Efeu-Zweig und etwas roter Cornus verloren, die eigentlich noch in das Orchideenröhrchen gehören…

To create this floral arrangement you will need pine cones, wire, a test tube, floral foam (not the one for watering! The one for a dry use), a band to hide the wire, moss and flowers or twigs.
First the floral foam has to be cut in little squares. Around the square you may now arrange ca. six pine cones and fix them with wire. Afterwards you insert the test tube into the floral foam and cover it with moss and berries. A band around the cones hides the wire and sets a colourful accent. At least you may fill the test tube with water and arrange the flowers and twigs.

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Kreative Ideen für erwachsene Partys

Ausmal-Bilder

 

Wenn eine Garten-Spiel-und-Spaß-Party ins Wasser zu fallen droht, braucht es schnell einen Plan B. So recherchierte ich nach Ausmalbildern für Erwachsene, die sich als Programmpunkt oder Nebenher-Aktion eignen. Vorlagen auf Klemmbretter heften, eine Runde Buntstifte verteilen, und schon werden auch die weniger Kreativen aktiv!

Hier meine Vorschläge:
Pfau, Papageien, Tiger, Elefant und Giraffe für eine exotisch inspirierte Zeichenrunde.
Nostalgische Schwarz-weiß-Vorlagen gibt es bei The Graphics Fairy.
Eine super trendige Traumfänger-Vorlage ist hier zu finden.

 

Gesprächs-Lose

 

Viele Feste leben davon, dass sich bisher Unbekannte kennenlernen, austauschen, miteinander Spaß haben und im Gespräch Neues entdecken. Um solch interessanten Austausch zu fördern, habe ich kleine „Lose“ mit Fragen vorbereitet. Sie werden reihum gezogen und beantwortet, wobei das Ziel ist, dass eine inspirierende Unterhaltung stattfindet. Die Fragen selbst sind „nur“ Mittel zum Zweck…

Hier einige der Anstöße:

Was ist deine früheste Kindheitserinnerung?

Was isst du in letzter Zeit besonders gern?

Welchen Urlaub hast du intensiv genossen?

Worauf freust du dich in der nächsten Zeit?

Welchen Wunsch möchtest du dir erfüllen – bald oder langfristig?

Was hast du neulich Schönes erlebt?

Welche Farbe magst du aktuell besonders – weißt du, warum?

Was hast du dir als Kind immer gewünscht?

Erinnerst du dich an eine familiäre Katastrophe mit gutem Ausgang?

Was ist deine schönste Erinnerung an die Schule?

Gibt es einen Gegenstand, den du gern besitzen würdest? Was ist es?

Was wäre eine gelungene Überraschung?

Wenn du dir ein anderes Land aussuchen müsstest in dem du zur Welt kommst, welches wäre das?

Wenn du dir für eine Woche aussuchen könntest, wer du sein möchtest, wer wäre das?
Egal wo, und egal wann die Person gelebt hat.

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Wenn du etwas Verrücktes machen oder eine Straftat begehen könntest
ohne erwischt zu werden und ohne dass jemand davon erfährt – was würdest du tun?

Was wünschst du dir, was die Leute auf deiner Beerdigung über dich sagen sollen?
Woran sollen sie sich erinnern?

 

Gesprächs-Lose

 

Kreative Ideen werden beim CreaDienstag, HandMadeOnTuesday, DienstagsDinge gesammelt.

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Rosen im Gras

Rosen und Gräser

 

Heute habe ich Rosen (aus den Vierlanden, gekauft auf dem Wochenmarkt) in blühenden Gräsern versteckt. Eine wohltuende Abwechslung zu eleganten Arrangements mit Rosen, finde ich.

Today, my roses are hiden between blooming grasses, a nice variation in arranging roses: Not as fine and elegant as normal – I like it!

 

Rose

 

Weitere Blumen sind bei FloralFridayFoto, Friday Flowerday, Deko Donnerstag,
Flower Power Bloggers
und Maleviks Rosengarten zu finden.