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Schlemmen rund um den Plöner See

Nachdem wir uns im ersten Artikel „Sport rund um Plön“ verausgabt haben, folgt heute logischerweise der extrem wichtige Programmpunkt „Schlemmen“, der den Urlaub erst lustvoll macht.
In der Räucherei Lasner kauften wir Maränen, eine spezielle Fischart, die nur in bestimmten Seen Deutschlands vorkommt und den Juni und Juli über gefangen wird. Ein Genuss!

Auf dem Gelände der Räucherei in Ascheberg, direkt am See, wird auch Mittagessen serviert – die Preise sind leider nicht angemessen, daher rate ich nur zum Einkauf in der Räucherei. Abends Fisch auf’s Brot, zusammen mit frischen Tomaten und Gurken – wunderbar!

Wirklich guten Käse kauften wir im Käsehof Biss zwischen Dersau und Kalübbe, der auch diverse andere Produkte vertreibt. Sie stammen zum Teil aus der Region, viele aber auch aus Süddeutschland. Schade, es gibt so viele kleine Manufakturen im Norden! Die Kühe der dazu gehörenden Milchhöfe werden leider nicht (oder nur teilweise) draußen gehalten, die Milch ist nicht biologisch hergestellt. Die Ställe, die wir in der Umgebung sahen, wirkten aber in Ordnung – auch, wenn wie fast überall die Kälber getrennt gehalten werden.
Warum ich den Käsehof trotz dieser Einschränkung empfehle: Die Produkte schmecken hervorragend!

Positiv überrascht waren wir von dem konsequenten Hygienekonzept in „Brooks Cafe Achter de Mur“ in Bosau. Die Frauen im Service hatten „den Laden voll im Griff“ und waren gleichzeitig sehr bemüht, dass es allen Gästen gut ging. Die Torten sind köstlich, riesig und der Preis dafür sehr angemessen. Die Quiche mit kleinem Salat schmeckte ebenfalls gut, sodass auch LiebhaberInnen herzhafter Speisen auf ihre Kosten kommen.

Wer mit dem Rad oder der 5-Seen-Fahrt nach Malente kommt, sollte in der Villa Colonial direkt über dem Dieksee einkehren:
Mein Mann genoss einen hervorragenden vegetarischen Burger und ich musste aus-nungs-weise sehr dringend eine Currywurst essen.

Und für alle, die diesen Artikel bisher viel zu ungesund fanden:
Auf dem Stockseehof pflückten wir Himbeeren auf der Plantage, zusammen mit Naturjoghurt und ggf. weiteren Früchten eine wunderbare Sportler-Mahlzeit!

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Hamburgs schönste Ecken: Das Nottinghill Norddeutschlands

Wer in Hamburgs Innenstadt herum läuft und alles voll, laut und anonym findet:
Die größten Geschäftsstraßen rund um den Hauptbahnhof zu besuchen, garantiert keine schönen Erlebnisse, im Gegenteil: Sie sind in jeder Großstadt überlaufen und seelenlos. Jedes Mal, wenn ich in der Bahn mitbekomme, wie Touristen ihren Tag planen, möchte ich aufspringen und rufen: „Warum? Warum wollt ihr euch ausgerechnet durch die Innenstadt schieben? Dort gibt es nichts als Kommerz und überall die gleichen Marken und Ladenketten, die in jeder europäischen Stadt die Einkaufsmeile säumen. Setzt eure Zeit sinnvoll ein und fahrt dorthin, wo es schön ist! Spart euch den Mist!“

Wer wirklich den Puls der Hansestadt erleben möchte, kann die Innenstadt getrost aussparen:
Die Hafenatmosphäre ist in Övelgönne oder Blankenese viel entspannter und warmherziger als an den stressigen, überlaufenen Landungsbrücken. Oder der seelenlosen, langweiligen Hafencity.
Süße, inhabergeführte Geschäfte gibt es in den einzelnen Stadtteilen viel mehr als in den öden Shoppingmalls der City: In der Schanze oder dem nahegelegenen Karoviertel, wer es alternativ und freakig mag. In Ottensen und Eimsbüttel, wer es international, gemütlich und schräg mag.

In Eppendorf, wer es elegant, hanseatisch und anglophil mag. Dort nahm ich neulich einen Flyer mit, der die schönsten Geschäftsstraßen unter dem Namen „kleines Notting Hill“ zusammenfasst und präsentiert. Nebenan, unter dem Eisenbahnviadukt, findet mit dem Isemarkt am Dienstag und Freitag Hamburgs schönster Wochenmarkt statt.
In Winterhude, neben Eppendorf gelegen, gibt es rund um den Mühlenkamp ebenfalls reizende Shops und für den besonderen Charme viele Kanäle.

Hier gibt es noch Werkstätten wir diese Stuhl- und Korbflechterei in der Eppendorfer Landstraße 111 (nahe der U-Bahnstation Kellinghusenstraße), die von dem netten Ur-Hamburger Herr Schiek betrieben wird.
Und gleich um die Ecke wird´s richtig grün: Grüne Perlen entlang der Alster

Liebe Touristen, spart euch die blöde Innenstadt, dort wird euch niemand vermissen und ihr verpasst gar nichts! Hamburg ist so viel individueller, spannender und gemütlicher, wenn ihr euch dort umschaut, wo das Herz der Hanseaten schlägt!

Wer aktiv unterwegs ist, findet hier nähere Informationen zum Leinpfad (führt von Eppendorf zur riesigen Außenalster) und in Barmbek / Winterhude zum Stadtpark. Im nördlichen Verlauf der Alster folgen das Torhaus in Wellingsbüttel und das Wittmoor zur Heideblüte.
Der Bramfelder See liegt direkt neben dem Ohlsdorfer Friedhof, dem größten Parkfriedhof der Welt. Ideal, um zu picknicken oder Sport zu machen.
Das Museumsdorf Volksdorf im Nordosten bietet sich besonders für Familien an: Historische Häuser und diverse Baunernhoftiere, täglich kostenlos geöffnet.
Richtung Südosten sind das Bergedorfer Schloss , die Vierlande und ein Ausflug nach Lauenburg sehr beliebt.
Wer nach Nordwesten die Stadt verlässt, kann als Ziel den Stadtpark Norderstedt wählen, oder in weiterer Entfernung Husum und Friedrichstadt.
Richtung Nordosten sind der Dassower See, Travemünde und Schwerin schöne Ziele.

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Saftiger Kuchen, zarter Blütenduft – wir genießen eine Auszeit

Pause! Zurück lehnen, die Beine hochlegen, tief durchatmen: Eine kleine Auszeit tut so gut!
Den leckeren Schokoladen-Gugelhupf, innen mit einem Sanddorn-Teig gefüllt, platziere ich auf einem herzförmigen Teller. Während der Mund den Kuchen genießt, freuen sich die Augen über die kleinen Blüten am Tellerrand. Zarter Duft steigt von der Tulpe und Hyazinthe in die Nase, und die Hände spielen mit dem Schneckenhaus.

Als Überraschung für den Liebsten, der noch spät in die Nacht die Steuererklärung fertig stellt. Oder als Willkommensgruß für einen Gast, ob im Büro oder zu Hause.

 

Die Anleitung zum Bauen des Beistelltischs habe ich hier vorgestellt.

Verlinkt mit Freutag, Holunderblütchen und FloralFridayFoto.

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Reisebericht: Dublin kulinarisch entdecken

Dublin ist die Hochburg der köstlichsten Sandwiches in allen Variationen. Und die Hochburg der krassesten Kuchen. Was sich wunderbar kombinieren lässt, wenn dem Magen dazwischen einige Stunden Pause gegeben werden…

Das beste Sandwich, das oben zur Hälfte abgebildet ist, aß ich bei „Brother Hubbard“ (153 Capel Street). Das Bistro serviert nahöstliche Küche, von der ich eher weniger mitbekam, aber gut. Leider war es in dem großen, verwinkelten Raum sehr laut. Wirklich sehr laut, selbst das Besteck aus der Küche hörte ich am anderen Ende des Bistros ohrenbetäubend klappern. In der Harrington Street gibt es eine weitere Filiale.
Weitere sehr gute Sandwiches bietet die Gastronomie in der „Dublin City Gallery The Hugh Lane“ an. The Hugh Lane ist Dublins Museum für moderne Kunst, sehr zu empfehlen. Das angegliederte Café ist klein und hell mit einem grünen Innenhof.

Ständig lauern unterwegs reizende Cafés mit den ausgefallensten Kuchenkreationen. Hier stützen große Bücherstapel im Schaufenster die Auslage, die aus einfachen Brettern besteht. Die Köstlichkeiten haben natürlich ihren Preis, drei Stück zum Mitnehmen und zu Hause teilen liegen schnell bei 11,- Euro.

Wer um derartige Versuchungen einen Bogen machen möchte: Überall in der Stadt eröffnen immer mehr Salat-Bars unter dem Namen „Chopped“. Diverse Salate mit vielen extra Zutaten und ausgefallenen Dressings stehen auf der Karte, ebenso können die BesucherInnen sich einen Salat selbst zusammenstellen. Große Portionen zu sehr fairen Preisen, gut zum Mitnehmen auf ein Picknick oder für ein unkompliziertes Abendessen in der Ferienwohnung.

In einem Pub aßen wir natürlich auch, dazu suchten wir uns mit dem „Stag´s Head“ (Dame Court) das traditionellste und berühmteste aus. Am späten Mittag aßen wir bei überraschend ruhiger und entspannender Atmosphäre. Hier fiel ich zum ersten Mal auf den Begriff „Bacon“ herein und nahm an, es würde sich um Speckstreifen handeln. Nein, es waren drei üppige Scheiben Kassler, die von Wirsingkohl flankiert wurden und unter sich einen Berg Kartoffelpüree versteckten.

Mehr Gaumenfreude in Form von Torten und Muffins bietet „Queen of Tarts“ in der Dame Street an. Hier kaufte ich auch das erste „Hot Cross Bun“, von dem ich in meinen schottischen Büchern schon jede Menge gelesen hatte. Es sind im Endeffekt Zimtbrötchen mit einem Kreuz aus Zuckerguss, um an dieser Stelle das Rätsel zu lösen…
Weitere Reiseberichte: Dublin im Frühling, von Dublin nach Howth und zu den Powerscourt Gardens.

aufmerksam, feminin

Auszeit mit Freundin

 

Mit einer Freundin besuchte ich neulich das Café „Mandelmehl und Zuckerei“ nahe des Grindelhofs (Uni-Viertel). In Hamburg gibt es viele wunderschöne Cafés, leckere Cafés und Cafés mit netter Atmosphäre. Nur wenige Cafés jedoch sind stilsicher eingerichtet, verkaufen tolle Ware zu bezahlbaren Preisen und haben gleichzeitig freundliches Personal. „Mandelmehl und Zuckerei“ vereint alle drei Punkte perfekt.
Die Räume sind sehr elegant gestaltet, aber dank des „normalen“ Publikums gemütlich statt versnobt. Die jungen Frauen bedienen nett und fröhlich, die Auswahl ist groß und der Geschmack wunderbar.
Wenn die aktuelle Regenfront anhält, kann ich diesen traumhaften Ort guten Gewissens weiterempfehlen…

 

aufmerksam, Gäste & Feste

Tea-Time in Hamburg: Tipps für Inheemsch und Butenlanner (Zugezogene und BesucherInnen)

Um die kalte Jahreszeit jenseits des Weihnachtstrubels zu genießen, möchte ich in Hamburg mehrere Möglichkeiten zur englischen Tea-Time vorstellen. Als Erklärung für die Butenlanner (Zugezogenen) und Touristen vorweg: HamburgerInnen sind ausgesprochen anglophil und zelebrieren dies gern. Nicht nur im Anglo-German Club an der Außenalster, auch beim jährlichen „British F(l)air“ im Polo-Club Klein Flottbek sowie im Straßenbild. Geschäfte mit britischen Stilmöbeln, Damen und Herren in Wachsjacken mit Hut und Burberry-Karo lassen sich oft im Alltag entdecken.

 

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„Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten“ an der Binnenalster, Neuer Jungfernstieg 9-14
In der Wohnhalle des Hotels laden stilvolle Sessel in gediegenem Ambiente ein, sich den schönsten Platz auszusuchen. Wir saßen direkt am Fenster, um die Sonne zu genießen. Im Winter prasselt ein Feuer im Kamin, während im Saal das Flair der Gründerzeit zum Umschauen einlädt. Die Tea-Time wird auf einer Etagere serviert, für die ein zusätzliches Tischchen aufgebaut wird. Als Teekarte gibt es eine anschauliche Präsentation, aus der gewählt werden kann. Der Service ist sehr aufmerksam und angenehm.
Da der Preis pro Person für eine Tea-Time bei 49,- Euro liegt, teilten wir uns zu zweit eine Etagere und bestellten JedeR noch ein Stück Kuchen / Torte dazu. So kann die ganze Vielfalt genossen werden, ohne das Budget zu sehr zu strapazieren.

„The George“ an der Außenalster, Barcastraße 3
Britische Tradition mit einem modernen Touch und interkulturelle Einflüsse aus Kolonialtagen verspricht das Hotel „The George“ im Stadtteil Sankt Georg. Die Bar, neben der Rezeption gelegen, ist in dunklem Graubraun gestrichen und deutlich trendiger als die der anderen Hotels. Wir wurden im schummerigen Ambiente, egal wie hip oder nicht, schnell sehr müde…. Die Musik ist ebenfalls sehr modern, mich hat sie vorrangig gestört. Tatsächlich sind viele english native speaker unterwegs. Die Karte der Tea-Time lässt sich hier einsehen. Der Preis liegt bei 21,- Euro.

„Park Hyatt“ im Levantehaus / Mönckebergstraße, Bugenhagenstraße 8
Das „Park Hyatt“ liegt direkt an einer der größten (und langweiligsten) Einkaufsmeilen Hamburgs. Wer tatsächlich interessant und angenehm shoppen möchte, sollte sich in den Geschäftsstraßen der Viertel umschauen, in denen mehr Atmosphäre herrscht: In Eppendorf, Eimsbüttel, an der Schanze und in den Elbvororten gibt es mehr Flair, mehr Individualität und inhabergeführte Geschäfte. Sie verraten wesentlich mehr über den Geist der Stadt als die anonyme Mönckeberg- oder Spitalerstraße zwischen Hauptbahnhof und Rathausmarkt. Das Levantehaus ist einer der wenigen Lichtblicke der Innenstadt, das Park Hyatt befindet sich in der hübschen Passage. Mir persönlich gefällt der cleane Fünfziger-Jahre-Stil nicht, daher war ich hier bisher nicht zu Besuch. Ein Blick auf das Angebot, das 29,- Euro pro Person kostet.

„Hotel Atlantik Kempinski“ an der Außenalster, An der Alster 72-79
Bisher besuchten wir die Tea-Time des Kempinski noch nicht, nähere Informationen sind hier zu finden. Der Preis liegt bei 39,- Euro pro Person.

„Meßmer Momentum“ in der HafenCity, Am Kaiserkai 10
Ein zentraler Ort in der HafenCity, um Tee zu trinken – leider gerade bei schlechtem Wetter so unglaublich voll, dass man nichts vom schönen Kamin und eher wenig vom Ambiente hat. Die Preise im Messmer Momentum sind für die dezent dekorierten Speisen in geringer Größe sehr üppig. Eine Tea-Time kostet zwischen 17,50 und 19,50 Euro, fällt jedoch deutlich kleiner aus als in den Hotels. Dafür gibt es diverse thematische Varianten (Queens Delight, Tee de Salon, Winter Salon Tee). Hier ist ein Blick in die Karte möglich.

„Lühmanns Teestube“ und „Witthüs“ in Blankenese, Elbvororte
Wer die Innenstadt hinter sich lassen möchte, fährt mit der S-Bahn „raus“ in die Elbvororte.
„Lühmanns Teestube“ liegt direkt an einer der Hauptverkehrsstraßen, fußläufig zum Bahnhof, an der Blankeneser Landstraße 29. Das Cafe präsentiert sich herrlich nostalgisch eingerichtet. Der Service ist laut diversen Quellen mangelhaft, die Preise dafür umso höher. Daher habe ich bisher von einem Besuch abgesehen.
Das „Witthüs“ liegt romantisch im Hirschpark, wer gut zu Fuß ist, erreicht ihn ebenfalls vom Blankeneser Bahnhof aus (Elbchaussee 449) . Ein weißes Reetdachhaus mit viel Geschichte lädt sowohl im Garten als auch im Inneren zum Genießen ein. Eine traumhafte Location für Hochzeiten und Feiertage, auch perfekt zum Aufwärmen nach einem Spaziergang an der Elbe… Die klassische Tea Time gibt es hier nicht, dafür diverse Kuchen, Torten und eine umfangreiche Teekarte.

 

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Zum Schluss füge ich Inspirationen für eine weihnachtliche Tea Time zu Hause ein:
Cottage Christmas aus der Zeitschrift „Zuhause Wohnen“

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Seminare für erfolgreiche Events

Bereits vor einiger Zeit berichtete ich über die Wirtschaftsakademie Schleswig-Holstein und ihre Angebote. Leider melden sich manchmal nicht genügend Interessierte an, um die Seminare stattfinden zu lassen. Damit die Kurse weiterhin zu Stande kommen, ist es mir ein Anliegen, sie hier vorzustellen:

„Erfolgreich dekorieren – Schaufenster- und Ladendekorationen im Wandel der Jahreszeiten und zu Sonderthemen“ in Lübeck

„Die Feste feiern- Firmenveranstaltungen richtig planen und organisieren“ in Lübeck

„Praxiswissen Gastronomie: Tischdekorationen zu verschiedenen Anlässen“ in Husum und Kiel, aktuell läuft noch die Anmeldefrist zum Kurs am 02.11.2015!

„Praxiswissen Gastronomie: Klassische und besondere Serviettenformen als Dekorationselemente auf dem Tisch“ in Husum und Lübeck, nächster Termin am 04.11.2015

Die Kurse sind sowohl für Angestellte, die auf diese Weise fortgebildet werden, als auch für Privatpersonen zugänglich.

 

 

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aufmerksam, feminin, Gäste & Feste, kreativ

Üppige Rosen flirten mit Schokoladentrüffeln

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Manchmal sind die spontanen Ideen die besten:
Nach dem Urlaub hatte ich auf dem Wochenmarkt ein Bund Rosen besorgt, um den Abschied vom Land zurück in die Stadt zu versüßen. Mit Waschen, Aufräumen und anderem war ich so beschäftigt, dass ich nicht dazu kam, die Rosen schön zu binden. So schnitt ich sie nur zwischenzeitig frisch an und wechselte das Wasser. Als sie bereits voll erblüht waren, kam mir plötzlich der Gedanke, die Rosen auf der Etagere zu arrangieren. Ich wässerte eine runde Steckmoosform, platzierte sie auf der mittleren Etage und füllte sie mit Rosen. Zwei hob ich mir auf, um sie in einer Vase aus dem Urlaub sowie schwimmend in einer Schale zu präsentieren. Auch zwei Schwimmkerzen fand ich noch, die farblich passten. Zum Schluss füllte ich die Teller mit süßem Gebäck und Schokoladentrüffeln, die ich zusätzlich mit Rosenblättern dekorierte.

 

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Das Tischtuch, für unsere Hochzeit genäht, wiederholt die Farben des Arrangements. Auch wenn einfarbige Hintergründe oft die bessere Wahl sind, um dem Vordergrund den Auftritt zu überlassen – hier schöpfte ich aus dem Vollen.

 

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Freitags versammeln sich Blumen aller Art bei Holunderblütchen und bei Floral Friday Fotos.

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Haute volée

Vor Kurzem waren mein Verlobter und ich zu „Recherche-Zwecken“ im Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten am Neuen Jungfernstieg, um das anstehende Fest gut planen zu können.
So saßen wir in der Wohnhalle und genossen eine „English Tea Time“ mit dem Namen Sommerliches Königin Viktoria Teegedeck.

 

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Meine Erkenntnisse dieses Nachmittags:
– Ein Afternoon Tea besteht neben den klassischen Scones mit Clotted Cream und Erdbeermarmelade aus verschiedensten kleinen Köstlichkeiten, herzhaft und süß, die offensichtlich vorrangig der Inspiration der in der Küche Arbeitenden entspringen. Ich hatte vorher bereits recherchiert und kann sagen: Mir scheint es, als ob es darauf ankommt, viele Geschmacksrichtungen variantenreich und mundgerecht zu präsentieren. Ob das nun „klassisch englisch“ ist oder nicht, fällt offensichtlich nicht ins Gewicht:
Ein wichtiger Hinweis für meine Umsetzung des Themas.
– Ein guter Service ist Gold wert, da er sehr rar ist – hier haben wir ihn freudig entdeckt!
– Ein guter Service ist Gold wert, weil er freundlich und zuvorkommend auftritt.
– Ein guter Service ist Gold wert, weil er diskret und zurückhaltend agiert.
– Ein guter Service ist Gold wert, wenn die Servicekraft Persönlichkeit und Herzlichkeit zeigt.
– Das Ambiente und das Publikum erhöhen den Genuss und bieten Gesprächsthemen.
– Gemeinsame Erlebnisse wie der Besuch eines Ortes, der außerhalb der Gewohnheit liegt, schaffen positive Erinnerungen, die weit über den gustatorischen Moment hinaus reichen…