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Einkaufs-Spaß in Oslo – trotz horrendem Kronen-Kurs

 

Oslo wird gern die teuerste Stadt der Welt geschimpft. Ob das tatsächlich stimmt, weiß ich nicht, da ich definitiv noch nicht alle Städte dieser Welt bereist habe. Tatsache ist, dass man mit dem doppelten bis dreifachen Preis kalkulieren muss – egal, worum es sich handelt.
Wer es dennoch liebt, sich in schönen Geschäften umzuschauen, sollte einen Plan haben (oder seeeehr viel Geld, aber diese Personen werden meinen Artikel nicht brauchen). In Oslo wimmelt es vor Filialen diverser Ketten, die China-Scheiß zu wilden Preisen verkaufen. Wer also etwas Individuelles und Bezahlbares sucht, braucht eine bessere Idee als gesichtslose Kaufhausketten.

 


Am liebsten entdecke ich die besten Second-Hand-Shops dieser Welt, weshalb ich mich inzwischen bereits vorher informiere, wo ich welche finden kann. Mein persönliches Highlight ist immer noch Myrorna in Stockholm, Kolargatan 2 nahe der Tunelbaner „Ropsten“.  An dieses Geschäft kam in Oslo niemand heran, aber ich wurde dennoch fündig.
Filialen der Second-Hand-Kette „Fretex“ sind, ebenso wie die Sammelcontainer, in vielen Stadtteilen Oslos zu finden. „Fretex“ verkauft vorrangig Kleidung, eine Filiale im hippen Stadtteil Grünerløkka besuchte ich. Leider gefiel mir die Qualität der Kleidungsstücke überhaupt nicht, vielleicht war es Zufall oder andere Filialen haben ein besseres Angebot.
Überhaupt ist Grünerløkka ein guter Anlaufpunkt für alle, die interessante Geschäfte jenseits des Mainstreams finden möchten. Es gibt diverse weitere Second-Hand-Läden, mir gefiel „Marita“ im Markveien sehr gut. Neben sehr viel Geschirr und skandinavischen Einrichtungsgegenständen wurde vor Kurzem im Keller eine Abteilung für Bekleidung eröffnet. Hier entdeckte ich ein schönes Shirt (dass ich bei einer Woche voller Sonnenschein und Wärme gut gebrauchen konnte) sowie originale norwegische Porzellanbilder. Die Wahrscheinlichkeit, etwas „typisch Norwegisches“ aufzustöbern, ist hoch – und dank der Preise gut bezahlbar.
Im Markveien erkundete ich außerdem die Boutique „Frøken Dianas Salonger“, die sowohl umgenähte Vintage-Stücke als auch neue Kleidung im Vintage-Stil verkauft. Sehr charmant, sehr hochwertig, aber natürlich in einer anderen Preisklasse als „normales Second-Hand“.

 

 

Außerdem gibt es wunderschöne Geschäfte, die Blumen und Wohnaccessoires (Mitt lille hjem) oder Blumen und Kleidung (MustangSally) kombinieren.

 

 

Natürlich muss ein Skandinavien-Urlaub unbedingt den Besuch einer Wand voll Lakritz und Gummiviecher beinhalten. Jeder Supermarkt hat eine große Auswahl an solchen Boxen, aus denen man sich bedient – bezahlt wird nach Menge. Im Markveien stolperten wir in einen „Yummy Heaven“, der nichts anderes als leere Kohlehydrate mit viel Farbe und Aroma verkauft.
Als Hamburgerin, die viele Sommer ihres Lebens in diversen skandinavischen Orten verbracht hat, bin ich an Lakritz gut gewöhnt. Wobei es in Deutschland kaum Salzlakritz gibt, das diesen Namen verdient. Ganz im Gegensatz zu Skandinavien, wo so intensives Salzlakritz angeboten wird, dass man davon fast weinen muss oder Kopfschmerzen bekommt (ich zitiere bloß, mich schreckt natürlich gar nichts… 😉 ).

 

 

Wer also wirklich, wirklich die Reisekasse im Blick behalten muss, die dank Flug, Unterkunft, öffentlichem Nahverkehr, Verpflegung und Museumseintritten täglich strapaziert wird:
Schaut euch bei „Fretex“ und „Marita“ um, kauft ein paar schöne Postkarten und labt euch an Salzlakritz. So viel Spaß muss sein!

aufmerksam, Gäste & Feste, kreativ

Einkaufstipp: Party-Zubehör in Hamburg

Heute möchte ich Hamburgerinnen verschiedene Geschäft vorstellen, in denen Dekorationen, Verkleidungen und weiterer Partybedarf verkauft werden. Wer als Gastgeberin für Geburtstage, Hochzeiten, Baby-Partys, Sommerfeste, Fasching und Silvester das nötige Equipment benötigt, wird hier fündig.

 

Hornveilchen

 

Aufsteiger Ballons
Ein kleines Geschäft in Winterhude, bestehend aus zwei kleinen Räumen und einem vollgestellten Flur. Das Flair lädt leider nicht zum Verweilen ein… Hauptgeschäft sind diverse Luftballons, die mit Helium und „Kleinkram“ befüllt werden können. Ich kaufte hier Konfetti und kleine Party-Schirmchen von ausgesprochen schlechter Qualität.

Happy Balloon
Große Auswahl an Luftballons, die mit Helium gefüllt werden, und Dekorationselementen für viele Anlässe: Hochzeit, Taufe, Kindergeburtstage, Einschulung und diverse mehr. Ein vielfältiges Angebot in Eimsbüttel, auch hier schiebt sich die Kundin durch sehr verschachtelte enge Räume. Die Preise sind hoch, insbesondere, wenn für eine Feier viele Einzelteile besorgt werden und sich die Beträge summieren.

A Little Fun
Hier gibt es Boxen für kreative Geburtstagsaktionen, kleine Gewinne für Wettspiele oder Schatzsuchen, schöne Spiele und viele kleine Preise für Wettbewerbsspiele und Schatzsuchen. Auch hochwertige Geschenke für Kinder vom Krabbelalter bis zur Grundschule lassen sich finden. Inzwischen gibt es auch ein kleines Büchersortiment sowie Regale, in denen Kreative ihre handgearbeiteten Produkte verkaufen. Relativ kleiner Laden in Alsterdorf, etwas unübersichtlich.

Pappnase
Rund ums Jahr sind hier Material für Zaubertricks, lustige Gewinne für Partys, Verkleidungen und Alltagsgegenstände mit Humor erhältlich. Wieder ein kleiner, voller Laden, direkt an der Uni gelegen. Im gleichen Geschäft sind diverse Comics für Erwachsene versammelt.

Kinderreich
Im Eppendorfer Weg 279 liegt das Kinderspielwarengeschäft „Kinderreich“. Auch hier ist in mehreren kleinen Räumen das Sortiment vom Boden bis zur Decke in vielen Regalen und Ecken untergebracht. Hochwertiges Spielzeug vom Baby- bis zum Schulalter ist genauso erhältlich wie Material und Dekorationen für Kinderfeste zu diversen Themen. Im vorderen Bereich herrscht eine bunte Farbpalette mit viel rosa vor, dafür gibt es hinten noch ein „Jungszimmer“. Das Konzept finde ich fragwürdig, vielleicht möchte auch ein Mädchen gerne einen „Polizistin-Geburtstag“ feiern. Für den gelebten Alltag in klassischen Kategorien wie „weiblich-süß“ und „männlich-abenteuerlustig“ scheint es seinen Zweck zu erfüllen.

„Party Fiesta im Alstertal-Einkaufszentrum, Elbe-Einkaufszentrum, Hamburger Meile,  Herold-Center und im Phoenix-Center

Das spanische Unternehmen wirkt auf mich sehr amerikanisch: Viel Plastik, viel Glitzer-Flitter, viele Wegwerfartikel zum einmaligen Gebrauch. Diverse Disney-Figuren und amerikanische Helden können für Kindergeburtstage auf dutzende Produkte gedruckt gekauft werden. Auch für Baby-Parties, Hochzeiten und Geburtstage von Erwachsenen gibt es Dekoartikel und Verkleidungen. Für die Waren aus Massenproduktion sind die Preise recht hoch, dafür gibt es sehr viel Auswahl. Auch Verkleidungen und Perücken für Erwachsene werden ganzjährig angeboten, allerdings in magerer Qualität und rein aus Plastik.

Fahnenfleck
Zentral in der Innenstadt hängen sehr viele, sehr verschiedene Kostüme, Perücken und ähnliches an den Wänden dieses Geschäfts. Dazwischen stehen diverse Hamburg-Souvenirs und sowie Fahnen diverser Nationen. Was das eine mit dem anderen zu tun hat und warum es sich in diesem Kostüm-Geschäft versammelt, blieb unklar. Leider sind die Verkleidungen alle aus dünnem Plastik und knittrigen Polyesterstoffen.

Tiger und Tedi
Wer kein Interesse an China-Ware zu hohen Preisen hat, findet bei den „Billig-Anbietern“ wie Tiger und Tedi ein wechselndes Sortiment an Partydekorationen, Verpackungen für Geschenke, kleine Mitgebsel und wilde Strohhalme. Natürlich ist das Sortiment genauso aus China wie in allen anderen Geschäften, dafür wird hier jedoch der entsprechende Billiganbieter-Preis gezahlt. Ein gewisser Bestand an Partyartikeln ist in beiden Geschäften immer vorhanden, auch jahreszeitlich wechselnde Dekorationen zu kleinen Preisen gibt es bei Tedi. In beiden Geschäften sind Bastelmaterialien erhältlich, bei Tedi fest im Bestand, bei Tiger mit wechselndem Angebot. Sonst hängt es etwas vom Zufall ab, wie sehr frau fündig wird.
Angesichts der Preise und der Tatsache, dass die Hamburger Fachgeschäfte noch unübersichtlicher sind, lässt sich der Party-Einkauf hier gut starten: Eine Grundausstattung von Einladung bis Candy-Bar ist schnell gefunden, zusätzliche Effekte lassen sich dann in den teureren Fachgeschäften besorgen.

 

Bornholmer Mageriten

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Reise nach Stockholm: Orte

Schwedens Hauptstadt Stockholm ist auf 14 Inseln erbaut, die nach und nach eingemeindet wurden. Die Inseln liegen im Mälarsee und dem Saltsjön, der ein Ausläufer der Ostsee ist. So ist in Stockholm meist eine Brise zu spüren und oft liegt der Geruch von Wasser in der Luft, was ich beides sehr mag. Vor Antritt der Reise hatte ich zwei Reiseführer besorgt und etwas im Internet recherchiert – leider mündeten viele der Hinweise in überlaufenen Plätzen und waren nicht so „wundervoll und herausragend“ wie angekündigt. Ohne Reiseliteratur finde ich die erste Orientierung schwierig; habe ich jedoch einen Reiseführer in der Hand, halte ich mich oft sehr eng daran und vezweifle, wenn ich einen bestimmten Hinweis nicht wiederfinde („Hier sollten doch Häuser der neuen Sachlichkeit und im Bauhaus-Stil stehen! Wo sind die denn jetzt? Das ist doch der Tessin-Park! Und warum finde ich die Beschreibung dazu im Reiseführer nicht wieder???“).
Ich behaupte nicht, die gesuchten „Geheimplätze“ gefunden zu haben:
Meine Tipps verstehen sich als Hinweise an jene, die Orte mögen, die auch von Schwedinnen gern aufgesucht werden.

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Second-Hand-Geschäft „Myrorna“: Wer „Stilbruch“ in Hamburg kennt, braucht keine näheren Beschreibungen – dies ist das schwedische Äquivalent. Soweit ich es verstanden habe, werden hier gespendete Möbel, Bilder, Lampen, Spiegel, Geschirr, Dekorationsobjekte, Tischdecken, Gardinen sowie Kleidung für Damen, Herren und Kinder verkauft. Das Personal besteht aus Menschen, die wieder eingegliedert werden bzw. auf dem ersten Arbeitsmarkt keine Chance haben. Sie werden im Verkauf angeleitet und führen weitere Tätigkeiten aus, wie zum Beispiel wirklich schöne Tragetaschen aus gespendeten Stoffen zu nähen. Da die SchwedInnen sehr modeaffin sind, kaufen sie häufig neue Kleidung und sortieren sie offensichtlich ebenso schnell wieder aus, wodurch viel Potential für Second-Hand-Geschäfte entsteht. Sowohl Geringverdiener als auch Kundinnen mit eigenem Stil können hier fündig werden. Neben Vintagestücken hängt hier ebenso Kleidung, die scheinbar vor wenigen Stunden erst im originalen Geschäft über die Theke gingen, so „up to date“ ist sie. Wirklich schöne Geschirrtücher und Porzellan- sowie Glaswaren lassen sich hier ebenfalls finden (ich sage nur: Kosta Boda!), die gut erhaltenen Möbel waren für das Flugzeug leider zu groß… Überall in Schweden bestehen Filialen, wer schwedisch besser kann als ich, wird auf der Homepage mehr über die Hintergründe lesen können.

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Mattssons Band: Verfolgt man die Kungsgatan vom Stureplan Richtung Centralstation, findet sich in der Hausnummer 19 ein ganz wundervolles Geschäft für alle, die gern nähen: Ich habe bereits viele Geschäfte mit Stoffen und Zubehör besucht, aber eine derart überwältigende Auswahl an Knöpfen, Spitzen, Litzen, Kordeln, Bändern und so weiter habe ich zuvor nicht entdeckt. Folgt man der Kungsgatan, sind einige Schritte weiter rechts Panduro-Hobby, links ein Teeladen sowie rechts ein Spielzeuggeschäft zu finden.

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Eiscafe „Stikki Nikki“: Die Schwedin Nicole Emson kreiiert seit 2008 Eissorten, die jenseits der üblichen Verdächtigen „Vanille, Erdbeer, Schokolade“ liegen. So testete ich zum Beispiel „Banana Curry“, eine süß- scharfe Kreation mit Chili-Stücken. Auch hier liegen die Preise, wie fast überall in Stockholm, bei 29,- schwedischen Kronen pro Kugel, dafür sind sie so groß wie drei.
(Götgatan, Mariatorget, Drottninggatan)

 

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„Lagerhaus“: Wer „Butlers“ und „Depot“ kennt, hat hier die schwedische Schwester gefunden:
Vieles für die Küche, einiges für das Bad, dazu dekorative Dosen in Form von Eulen und Fabriken (?!)  sowie Geschenkpapier und kreatives Zubehör.

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Bonscheladen „Polkapojkarna“: In einem hübschen Laden mit offener Werkstatt werden Bonbons nach traditionellen Rezepturen angefertigt. Durch eine große Scheibe kann dabei zugesehen und die Produkte direkt probiert werden. Eine gute Gelegenheit für Mitbringsel!
(Lilla Nygatan 10, Gamla Stan)

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„Cafe Rival“: Ein Cafe neben dem „Hotel Rival“, das eine schöne Terrasse am ruhigen Park mit blühenden Blumenkästen hat. Das Innere des Cafes ist ebenfalls sehr ästhetisch und gleichzeitig gemütlich eingerichtet, die Speisen haben, wie überall in Stockholm, ihren Preis.
(Mariatorget 3, Södermalm)

 

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„Svensk Tenn“: Ein alteingesessenes Einrichtungsgeschäft, das den „schwedischen Stil“ maßgeblich durch moderne Entwürfe, die in der Tradition verwurzelt sind, geprägt hat und bis heute prägt. Ein optischer Traum… (Strandvägen, Östermalm)

Skulpturengarten „Millesgarden“: Auf der östlichen Nachbar Insel Stockholms, Lidingö, liegt gut erreichbar der Skuplturengarten „Millesgarden“. Der Künstler Carl Milles besaß dort Wohnhaus und Atelier, die heute inklusive einer großen Auswahl seiner Werke zu bewundern sind. Die schöne Anlage mit verschiedenen Gärten und einer gesonderten Ausstellungshalle für wechselnde Themen ist wirklich einen Besuch wert. Und da sich die Insel Lidingö als Basisstation (Ferienwohnung) gut eignet, fuhren wir gleich an unserem zweiten Tag dort vorbei.

Die Inseln Riddarholmen, Skeppsholmen und Kastellholmen sind ebenfalls, jenseits vom Trubel auf Gamla Stan und in den anderen Innenstadt-Bereichen, schöne Orte um Architektur zu betrachten und auf einer Bank eine Pause einzulegen.

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In Kürze folgen die Artikel „Reise nach Stockholm: Erlebnisse“ sowie
„Reise nach Stockholm: Souvenirs“.

aufmerksam, feminin

Ein Abend für Freundinnen: Typberatung

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Mit einer Freundin widmete ich mich in mehreren Treffen und Mails der Farbberatung, die ich als 2005 zertifizierte Typberaterin durchführen darf:
Zu Beginn ganz klassisch mit den Analysetüchern und anschließend mit den passenden Tüchern aus der ermittelten Farbfamilie, außerdem kümmerten wir uns um die passenden Farben für ihre Businesskleidung (Hosenanzüge und passende Blusen).
Da ich durch meine Tätigkeit als Logopädin, meine privaten Kreativ-Projekte sowie das Engagement in der Kirche vollkommen ausgelastet war, habe ich dafür in der letzten Zeit keine Kapazitäten gehabt.
Umso mehr Spaß machte es, mit der Freundin vor dem Spiegel die Farbtücher an ihrem Gesicht zu testen und zu beobachten, welche Töne ihr besonders schmeicheln. Tags darauf klickte ich auf einer Internetseite für ökologisch einwandfreie Mode schöne Kleidungsstücke in den passenden Farben und Größen zusammen, die sie durchsah und bestellte.
Wir nahmen uns Zeit für eine Prüfung des Kleiderschranks und probierten die angekommenen Kleidungsstücke zusammen mit der vorhandenen Garderobe an.
Zum Schluss kennzeichneten wir den Farbpass von hinten mit passenden Notizen wie „Anzugfarbe“ und „Blusenfarbe“: Einerseits, damit sie die persönlichen „Farbhighlights“ im Geschäft wiederfindet und andererseits, um die schönsten Kombinationen als Gedächtnisstütze griffbereit dabei zu haben.

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Den neuen Wochenmarkt entdecken

Vor Kurzem hatte ich die Möglichkeit, den Wochenmarkt an unserem neuen Wohnort zu entdecken.
Ich liebe Wochenmärkte, weil sie sowohl informativer als auch persönlicher sind als die üblichen Supermärkte: Hier unterstütze ich regionale Bauern direkt, halte einen Klönschnack mit den Leuten in der Schlange, lasse mir von der Verkäuferin erklären, welche Birnensorte ich am Besten für „Birnen, Bohnen und Speck“ nehme und bekomme oft etwas zum Probieren geschenkt.
Auf dem hiesigen Wochenmarkt beobachtete ich Forellen und Karpfen in einem Bassin und erstand an einem anderen Stand frische Büsumer Krabben.
Da kann kein Supermarkt mithalten…

 

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Erwin der Schwarze

Auf dem Wochenmarkt stand ich heute neben einem attraktiven jungen Mann mit dunkler Hautfarbe. Er schnackte mit dem ebenfalls jungen Verkäufer und ließ sich zum Schluss noch einige Birnen geben. Um die Menge des Obstes auf der Waage abschätzen zu können, schaute er auf die Anzeige der Kasse.
Er (lesend): „Erwin der Schwarze – heißen die Birnen so?“
Verkäufer: „Nö.  Aber irgendwas muss da ja stehen.“

Glücklicherweise war der junge Mann sowohl entspannt als auch intelligent, sodass er sich nicht beleidigt fühlte. Was „Erwin der Schwarze“ auf der Anzeige sollte, ist mir allerdings ein Rätsel – das Internet kennt keine solche Obstsorte.

 

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