Schlagwort-Archive: Gebet

Von Innen heraus

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Je gesammelter ein Mensch im Innersten seiner Seele lebt,
umso stärker ist seine Ausstrahlung,
die von ihm ausgeht und andere in seinen Bann zieht.

 
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Ihr sollt sein wie ein Fenster,
durch das Gottes Güte in die Welt hineinleuchten kann.
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Edith Stein
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Sorgen los

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Sich um nichts zu sorgen
– dahin kommt man nur,
indem man aus allem ein Gebet macht.

VerfasserIn unbekannt

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Bild aus dem Skulpturen-Park Millesgården in Stockholm

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Prayer „God of daily life“

 

God of daily life,
accompany me through this day.

God of love,
open my eyes and ears to the people around me.

God of hope,
grant me confidence in moments that unsettle me.

God of wisdom,
help me in making thoughtful decisions.

God of strength,
fill me with your life-giving energy.

God of silence,
refresh me with your calm.

God of peace,
bless my thoughts and feelings,
and help me to carry your light into the world.

Amen

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© Marie Krüerke

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Last year I wrote a prayer, which appeared in a german magazine. I´ve printed lots of postcards with my prayer until I noticed, that my sisters and brothers from Ghana would prefer an english version. So I asked my sister-in-law to rectify my translation – and here it is!
I hope that my prayer will spread out and encourage christians all over the world. Please ask me before using and printing it, all rights reserved. God bless you!

Mein Gebet „Gott des Alltags“ habe ich auf Englisch übersetzt (Danke an meine Schwägerin für die Korrektur), damit auch Christinnen und Christen aus anderen Ländern es verstehen. Alle Rechte liegen bei mir, gern kann es mit Rücksprache in Gebetskreisen und Gottesdiensten genutzt werden.

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Gebet für Frauen weltweit

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Schwestern-Gebet

Wir Frauen bitten dich, Gott,
um Frieden. Wir bitten dich, dass du Gewalt und Ungerechtigkeit beendest.
Wir bitten dich um Schutz für alle Mädchen und Frauen weltweit.
Wir bitten dich um eine gute Zukunft und ein erfülltes Leben für unsere Schwestern
in allen Kulturen.

Wir Frauen danken dir, Gott,
für die Hoffnung, die du uns schenkst.
Wir danken dir für dein Versprechen, dass du das Beste für uns und unser Leben bereit hälst.
Wir danken dir für die Schwestern, die mit uns unterwegs sind und uns stärken.

Wir Frauen loben dich, Gott,
und deine schöpferische Kreativität.
Wir loben deine Schönheit und deinen Reichtum, der in dieser Welt sichtbar wird.
Wir loben die Talente und Begabungen unserer Schwestern, die du ihnen schenkst.
Sie erfüllen unseren Alltag mit Freude und Farben.
Wir loben dich für unsere ganz eigenen Stärken und Fähigkeiten und sind stolz darauf.
Wir loben deine Hilfe in allem, was wir schaffen:
In der Familie, im Beruf, in Freundschaften, durch Krisen und Durststrecken.

Bitte segne uns.
Danke für deine Begleitung.
Wir loben dich.

Amen

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© Marie Krüerke

Frühblüher am Ufer der Alster

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Verstecken spielen

 

„Das Schreiben lehrt mich immer wieder, dass Gott überall darauf wartet, von uns gefunden zu werden, in den dunkelsten Ecken unseres Lebens, in den Sackgassen und in den düstersten Situationen, aber auch in den einfachen, hellen, einzigartigen, strahlenden Momenten.
Er versteckt sich wie ein Kind an ziemlich offensichtlichen und leicht zu findenden Stellen, weil er will, dass wir ihn finden. Das Wunder liegt darin, dass er überall da ist.
Ich wusste, dass er in den schönen, strahlenden Momenten da ist, weil ich ihn dort schon seit Jahren gefunden hatte, in den Momenten, die Schönheit und Hoffnung vermitteln und die die Dunkelheit unserer Tage durchdringen.
Aber in der letzten Zeit habe ich ihn nicht nur hinter der Dunkelheit gefunden, sondern mitten in der Dunkelheit, mitten in der Finsternis und Schwere dieser Tage. Ich habe in der Dunkelheit eine ungewohnte Schönheit entdeckt, die ich vorher nie gesehen hatte, eine langsamere, subtilere Schönheit, so ähnlich wie die Haut einer alten Frau, die aussagekräftiger und reicher ist als die eines jungen Mädchens oder die Erfahrung, dass ein Sturm in uns viel tiefere Gefühle wecken kann als ein sonniger Tag.
Wenn ich schreibe, finde ich ein völlig neues Universum, das ich vorher nie gesehen habe, so als wäre ich zum ersten Mal unter Wasser und hätte nie zuvor gesehen, was es unter der glasklaren Oberfläche zu entdecken gibt.“

 

Shauna Niequist in „Der Geschmack von Leben“

 

 

Unterwegs mit dem Hund (anderer Leute) gelang mir die Herausforderung, trotz wenig Tageslicht und viel Gezappel am Auslöser Moos im Schnee festzuhalten.

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Mit Kindern beten

Heute teile ich einen Text in einfachem Deutsch zum Thema „Mit Kindern beten“, den ich für unseren Gemeindebrief geschrieben habe. Er eignet sich ebenfalls für die Arbeit mit Menschen mit geistigen Behinderungen oder geringen Sprachkenntnissen.

 

 

„Manchmal wollen wir Gott besonders intensiv bitten: Für Oma, die solche Schmerzen hat; oder für ein Baby, das zu früh gekommen ist; oder für ein Kind, das gerade besonders traurig ist.
Dann zünden wir eine Kerze an, setzen uns alle zusammen und beten für diese Person. Die Kerze hilft uns, uns auf Gott zu konzentrieren. Schon vor langer Zeit brannten bei den Juden im Tempel Kerzen. Seit Jesus zu uns gekommen ist, erinnern uns Kerzen daran, dass er das Licht der Welt ist. Er bringt uns Hoffnung. Weil wir Jesus nicht sehen können und die Hoffnung manchmal gar nicht in unseren Herzen ist, hilft uns die Kerze, auf Jesus zu vertrauen. Mit einem Licht in unserer Mitte fällt es uns leichter, mit Jesus zu reden. Wenn wir uns an den Händen fassen und ihm alles erzählen, was uns Sorgen macht, trösten wir uns gegenseitig. Wir wissen bestimmt, dass Jesus uns hört.
Auf einen Bogen Transparentpapier lassen sich die Namen der Menschen schreiben, für die wir besonders beten wollen. Das Papier wird so geschnitten, dass es sich um ein Glas rollen lässt, in dem eine Kerze steht. Dann scheint das Licht der Flamme nach außen und die Namen leuchten.
So erinnern wir uns selbst an die Personen, für die wir bitten wollen.“

 

 

Gerne kann der Text unter Nennung meines Namens für nichtkommerzielle Zwecke geteilt werden. Alle Rechte daran liegen bei mir.

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Gebet für den Alltag

Die Herausforderung des Glaubens liegt nicht darin, sonntags pünktlich zum Gottesdienst zu kommen. Sondern darin, im Alltag zu Gott eine Verbindung aufzubauen und diese zu halten. Ihn mit in unser tägliches Leben zu nehmen, auf seine Anwesenheit und sein Wirken zu vertrauen. Eine Beziehung zu ihm (oder ihr…) zu gestalten.
Aus diesem Gedanken heraus, der uns im Frauen-Gebetskreis immer wieder bewegt, habe ich ein Gebet geschrieben.

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Gott des Alltags,
bitte begleite mich durch diesen Tag.

Gott der Liebe,
bitte gib mir offene Augen und Ohren für meine Mitmenschen.

Gott der Hoffnung,
bitte schenke mir Zuversicht in Momenten, die mich verunsichern.

Gott der Weisheit,
bitte hilf mir, kluge Entscheidungen zu treffen.

Gott der Kraft,
bitte erfülle mich mit deiner Lebensenergie.

Gott der Stille,
bitte erfrische mich mit deiner Ruhe.

Gott des Friedens,
bitte segne meine Gedanken und Gefühle
und hilf mir, dein Licht in diese Welt zu bringen.

Amen

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© Marie Krüerke

 

 

Für nichtkommerzielle Zwecke kann das Gebet gern unter meinem Namen weitergegeben werden. Die Rechte zur Veröffentlichung liegen bei mir.

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Leichtigkeit entdecken

Herbststrauß mit Zinnien

 

Möge dann und wann
deine Seele aufleuchten
im Festkleid der Freude.

Möge dann und wann
deine Last leicht werden
und dein Schritt beschwingt
wie Tanz.

Möge dann und wann
ein Lied aufsteigen
vom Grunde deines Herzens,
das Leben zu grüßen
wie die Amsel am Morgen.

Möge dann und wann
der Himmel
über deine Schwelle treten.

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Antje Sabine Naegeli

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Zinnien

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May now and then
Your soul light up
Filled with festive Joy.

May now and then
Your load become light
And you have
A spring in your step
As in a dance.

May now and then
Asong rise up
From the bottom of your heart
To welcome life
Like a blackbird the morning.

May now and then
Heaven
Cross your threshold.

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Antje Sabine Naegeli

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aus: Ich spanne die Flügel des Vertrauens aus, Verlag am Eschbach
entdeckt auf einem Lesezeichen als Erinnerung an die Hamburger Sankt Michaelis Kirche

verlinkt mit FlowerPowerBloggers, FloralFridayFoto, Freutag und Holunderblütchen.

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Hier zusammen

Westküste

 

 

Beten ist Verweilen bei einem Freund.

Teresa von Avila

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Mittendrin

Park

 

Denke daran, dass Gott zwischen den Töpfen und Pfannen da ist
und dass er dir in inneren und äußeren Aufgaben zur Seite steht.

Teresa von Avila

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