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Schritt-für-Schritt-Anleitung für Blumengestecke wie vom Profi

Mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zeige ich heute, wie ganz einfach kleine Blumengestecke gestaltet werden. Als Tischdekoration für Geburtstage und Hochzeiten eignen sie sich ideal: Sie lassen sich am Tag zuvor anfertigen und können einfach und sicher zum Veranstaltungsort transportiert werden. Auf den Tischen und dem Buffet verteilen und am Ende den Gästen mitgeben, so haben alle noch lange Freude daran.
Auch als Geschenk für die Einweihungsparty einer Freundin bieten sich die Arrangements an: Um die Tischdeko braucht sich die Gastgeberin nicht kümmern und kann die Gefäße für zukünftige Feste selbst mit frischen Blumen füllen.

Wir brauchen
– kleine Gefäße (Sammeltassen von Oma, kleine Joghurtgläser, Mini-Vasen, Eierbecher o.ä.),
– Steckschaum zum Wässern,
– eine große Blüte pro Gesteck (Rose, Gerbera, Sonnenblume, Tulpe o.ä.),
– Blätter zum Abdecken des Schaums und des Gefäßrands (Efeu, Frauenmantel, Hosta und Heuchera aus dem Garten, Galax oder Asparagus von der Floristin)
– und weitere kleine Blüten als Begleitung für die Hauptblüte.

Aus dem Steckschaum werden kleine Blöcke geschnitten, die in die Gefäße passen sollten: Nicht zu groß, dass sie herausquellen. Und nicht zu klein, dass sie im Gefäß herum rutschen und den Blumen keinen Halt bieten. Eine Schale mit Wasser füllen, die Steckschaum-Würfel darauf legen. Warten, bis sie sich vollgesaugt haben und sinken.

Die nassen Steckschaum-Würfel in die Gefäße setzen.

Als nächstes die Gerberastiele mit dem Messer gerade abschneiden und mindestens drei Zentimeter tief in den Steckschaum schieben: Mit Gefühl, aber nachdrücklich.

Jetzt die Blätter rund um die Gerberastiele im Steckschaum anordnen. Dabei auf eine abwechslungsreiche Reihenfolge achten: Hier habe ich helle Blätter des Frauenmantels mit den dunkelroten der Heuchera versetzt in den Schaum gesteckt. Anschließend verteilte ich darüber und darunter Efeublätter, die durch ihre gezackte Form mehr Lebendigkeit in die sogenannte „Basis“ bringen.
Am Ende des Arbeitsschritts sollte sowohl der Steckschaum als auch der Gefäßrand von Blättern verdeckt sein.

Als letztes werden kleine Blütenzweige und einzelne Blumen als kleine Gruppen um die Gerbera verteilt. Wer es puristisch mag, lässt die Hauptblüte als Mittelpunkt über den Blättern thronen.

Um die Gestecke in Bus und Bahn zu transportieren, stelle ich sie am liebsten in Plastikdosen. So stehen sie stabil, können gut getragen werden und verlieren kein Wasser (das sammelt sich notfalls am Boden der Dose). Den Deckel der Vorratsdosen lasse ich natürlich zu Hause.
Zum Mitbringen für einen Geburtstag reichen dazu ein paar Glückskekse, die alle Eingeladenen erheitern, eine liebe Karte und alle sind zufrieden!

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Mut zur Einzigartigkeit

 

 

 

 

 

 

 

 

„Niemand von uns wird je etwas Herausragendes oder Ehrfurchtgebietendes erreichen,
es sei denn, er/sie hört auf das Flüstern,
das nur er/sie alleine hören kann.“

Ralph Waldo Emerson

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Vergleichen tötet, authentisch leben befreit

 

„Persönlichkeit beginnt, wo Vergleiche aufhören.
Sei einzigartig.
Sei erinnerungswürdig.
Sei selbstbewusst.
Sei stolz.“

Shannon L. Alder

 

„Es gibt keine (menschliche) Perfektion,
nur wunderschöne Varianten von Zerbrochenheit.“

Shannon L. Alder

 

„Du bist nicht, was andere von dir halten.
Du bist, was Gott weiß, das du bist.“

Shannon L. Alder

 

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Anleitung: Hasen-Herde auf fröhlichen Grußkarten

Anfassen macht Spaß – umso mehr, wenn es eine Grußkarte ist, die zum Berühren einlädt.
Die Passepartout-Karten in matten Glanztönen habe ich mit bunter Pappe hinterlegt. Der Hase aus Holz trägt eine Oberfläche aus geflochtenen Schnüren. Zufrieden sitzt er in einer Blumenwiese aus plastischen Blüten und glänzenden Blütenmitten (ausgestanzt aus einer Schokokuss-Verpackung).

Eine zweite Serie mit kräftiger gefärbten Hasen sitzt auf unterschiedlichen Hintergründen. Leider zeigt das Foto die glänzenden Blüten sehr dunkel, die auch hier zusammen mit bunten Blumen die Hasen umrunden.

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Farbenfrohe „Vitamin-Party“: Spaß und Gesundheit vereint

Gelb strahlt, wirkt fröhlich und voller Energie: Die gelbe Sonne, Orangensaft, Löwenzahnblüten, Kerzenlicht, Eigelb und Zitronenkekse. Alle schenken uns ein Lächeln und frischen Schwung.

Angesichts eines vollen Netzes Saftorangen, wunderbaren Pralinen und strahlenden Blumen entschied ich mich spontan, eine „Vitamin-Party“ zu schmeißen. Weg mit dem winterlichen Grau! Der frisch gepresste Orangensaft liefert Vitamine für die Gesundheit, die Pralinen stellen Vitamine für die gute Laune dar und leuchtende Blüten sind natürlich Vitamine für´s Auge!

Lots of vitamins for health and wellbeing: Chocolates are vitamins for the soul and flowers vitamins for the eyes…

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Zwei wunderbare Bücher über Gastgeberinnen und ihre Geheimnisse

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In den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr ist Schmökern eine der schönsten Beschäftigungen, finde ich. Zwei wunderschön bebilderte Bände möchte ich hier vorstellen:
Manuela von Perfalls Buch „Willkommen bei großartigen Gastgeberinnen“ stellt interessante Frauen und ihre Art der Gastfreundschaft vor. Wie leben sie, wie gestalten sie ihren Alltag, wie zelebrieren sie Feste? Welche Gestaltungsideen teilen sie und welche Traditionen haben sie entwickelt? Sehr anschaulich und abwechslungsreich!

Das zweite Buch ist vorrangig ein Bildband. „Gäste empfangen“ von Nathalie Soubiran und Karine Villame zeigt diverse Esszimmer und Tischdekorationen. Auch attraktiv eingerichtete Wohnküchen und Sitzplätze im Freien werden vorgestellt. Sehr französisch, nicht für jede Leserin alltagstauglich, aber schön anzusehen…

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Tischdekoration im November: Zwischen Herbst und Winter

 

Im November sind die schönen Seiten des Herbsts meist vorbei: Wärmende Sonnenstrahlen, die durch die Wolken dringen, und farbiges Laub zum Leuchten bringen. Stattdessen viel Nebel, Nieselregen, verwaschene Farben mit hohem Grauanteil.
Meine Tischdekoration für den November besteht aus Fundstücken eines Spaziergangs: Letzte grüne Triebe, dunkelrote Blätter des Perückenstrauchs, ein goldbraunes Ahornblatt, silberne Samenstände und Lärchenzapfen. Astern halten als letzte Blumen im Garten oft bis zum Frost durch, auch sie finden an unserem Tisch Platz.

 

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Tischdekoration für einen fröhlichen Nachmittag auf dem Pferdehof

In Kürze findet mit alten Freundinnen ein Wiedersehen statt, das von der Gastgeberin den Titel „Ponyhof-Wochenende“ bekam.
Nachdem ich schon lange keine Zeit mehr für eine richtig schön gestaltete Tafel hatte, legte ich heute los. Manchmal macht es einfach Spaß, Ideen für eine schöne Tafel umzusetzen, auch wenn anschließend „nur“ mein Mann und ich daran sitzen…

Welcome to a colourful table at the pony farm!
Some good old friends are planning a get-together and our host calls it „Weekend at the pony farm“. She lives in the northern Nowhere of Lower Saxony and has cats, sheep und much more animals than I know since we met last time, I suppose… Actually she has ponies nearby so maybe we will try a little ride…

Das Tischtuch ist ein Bettbezug, den ich auf das passende Maß zerschnitt und säumte. Der Stoff reichte, um daraus auch gleich zwei große Kissen für die Bank zu nähen. Das gewebte Karo erinnert mich an hanseatische Pferdegüter und an englische Picknicks.

Auf jedem Platz wartet ein Scherenschnitt mit einem Mädchen und ihrem Pony bzw. Esel.
Kleine Porzellanschalen in Herzform füllte ich mit gekürzten Chrysanthemen als Willkommensgruß.

Als Serviettenringe wählte ich aus meinem Fundus die ländlichen, weißen mit den plastischen Tieren. So begleiten Hasen, Lämmer und Hühner die fröhliche Runde.

Neben Pferden leben auf den Gutshöfen oft Hunde und Katzen. Letztere sollen die Mäuse im Stroh bekämpfen, und ich erinnere mich noch an eine besondere Stallkatze damals. Leider fand ich keine schöne Katzen-Abbildung. So fertigte ich Party-Pieker mit Scotch Terriern an, die aufmerksam um sich schauen.

Kulinarisch hat die Party auf dem Pferdehof Picknick-Charakter: Obst der Saison, Kekse, bunt verpackte Schokoladenpralinen – und irgendwer hat die Gläser vergessen.
Typisch!

Die Abbildungen stammen von „The Graphics Fairy“.

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