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Anleitung für einen spätsommerlichen Blumenschmuck mit Apfel

Aus einem Bund Sommerastern, Moos aus dem Garten und einem kleinen Apfel oder Kürbis gestaltete ich ein spätsommerliches Gesteck. Eine wasserdichte Schale oder ein Blumentopf sind ebenfalls nötig, außerdem wird Steckschaum zum Wässern benutzt.

Den Steckschaum schneiden wir zu, lassen Wasser ins Waschbecken laufen und die Steckmasse so lange darauf treiben, bis sie sich vollgesogen hat und sinkt. Denn platzieren wir den Steckschaum im Gefäß.

Die Stiele der Sommerastern kürzen wir mit dem Messer, sodass sie eine ähnliche Länge haben. Sie werden im Kreis außen rund um die Wand des Blumentopfs in das Steckmoos geschoben. Dabei schauen einige über die anderen, so entsteht ein lockeres Bild.

Die Steckmasse decken wir mit Moos ab, das leicht über den Rand schaut, um natürlich zu wirken.


Zum Schluss setzen wir einen kleinen Apfel oder Kürbis in die Mitte. Von oben ist er leicht zu erkennen, von der Seite wirkt es wie ein kleines Versteck in einem verträumten Garten.


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Anleitung für winterliche Gestecke

 

Heute versuche ich es mal wieder mit einer floristischen Schritt-für-Schritt-Anleitung. Der springende Punkt bei mir ist, dass ich die ersten drei bis vier Arbeitsschritte immer ordentlich per Kamera festhalte, und danach so im Flow bin, dass ich erst angesichts des fertigen Blumenarrangements wieder daran denke, ein Foto zu machen.
In diesem Fall kam dazu, dass mein Mann plötzlich im Türrahmen stand und meinte: „Schatz, wir müssen in zwanzig Minuten los!“ Während ich einen Schreck bekam: „Aber die Gestecke müssen fertig werden, und ich muss mich noch umziehen, und meine Schwester wollte wegen Druckerprobleme noch von uns irgendwas ausgedruckt und mitgebracht haben, und ich muss noch schnell zwei Grußkarten zusammenkleben und schreiben!“
Was soll ich sagen: Mit einem kleinen Trick haben wir es mehr als pünktlich zum Hauptbahnhof geschafft… Mit fertigen Gestecken, mit schicken Klamotten, ohne Druckergebnisse (unser Gerät wollte zu Weihnachten auch mal Ruhe haben…), mit dem noch heißen Kuchen meines Mannes, mit den Einzelteilen der Grußkarten sowie Klebestift und Kugelschreiber im Rucksack. Wozu fährt man denn mit dem Zug, wenn man die Zeit nicht zum Basteln und Schreiben nutzt? Eben!
Keine Ahnung, was das ist, dass Weihnachten immer die Zeit knapp wird. Immer. Auch am zweiten Feiertag noch. Und dabei denke ich Ende des Jahres grundsätzlich, „wenn ich erstmal frei habe, dann liege ich nur noch schief im Ohrensessel und lese ein Buch nach dem anderen“: Ha! Ha! Nie passiert das! Stattdessen ist immer irgendwas Hektisches los!

 

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Anleitung:
Wie immer fangen wir damit an, Steckschaum in passende Stücke für die Gefäße zu schneiden. Während dessen lassen wir Wasser ins Waschbecken laufen. Dann legen wir den Steckschaum auf das Wasser im Waschbecken, damit es sich vollsaugen und nach unten sinken kann. Sobald sich das Steckmoos vollgesogen hat, ummanteln wir es mit Efeublättern und lassen es vorsichtig in die Gefäße rutschen. Da ich hier durchsichtige Glasgefäße hatte, bei denen das Steckmoos unsichtbar sein sollte, ist der Schritt als Grundlage wichtig. Wer undurchsichtige Schalen benutzt, kann den Schritt auslassen.

 

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Als nächstes wird eine ungerade Zahl Efeublätter rund um den Gefäßrand gesteckt, um eine Basis zu bilden. Damit wird der hässliche Übergang vom Steckschaum zum Gefäß verdeckt.
Danach platziere ich jeweils eine Spitze eines Rhododendronastes in die Mitte des Gestecks. Zwischen die Rhododendronblätter stecke ich kleine Buchszweige und Beerenzweige.
Zum Schluss verteile ich künstliche Äpfel am Draht und Spiegelbeeren (Weihnachtskugeln am Draht) im Arrangement. Wer es „nur“ winterlich haben möchte, kann statt der Spiegelbeeren Walnüsse weiß bemalen und auf Draht zwischen die Blätter stecken. Auch kleine Dekorationen wie Schneeflocken oder Schneemänner können hier ihren Platz finden. Eigentlich wollte ich noch jeweils eine kleine, schmale Kerze einarbeiten, das habe ich vor lauter Flow vergessen…

 

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Wald im Wohnzimmer: Natürliches Gesteck mit Zweigen und Federn

 

Heute zeige ich das letzte Werkstück aus dem Floristik-Workshop zum Thema „Frühling“:
Wir nahmen einen Strohrömer (Strohkranz) als Grundlage und bedeckten ihn mit Moos, das mit Haften befestigt wurde. Anschließend wurden im Uhrzeigersinn Birkenzweige, Magnolienzweige, Rinkenstücke u.ä. mit Draht auf dem Kranz befestigt. Zum Schluss klebten wir Wachteleier mit der Heißklebepistole auf den Kranz und wanden Draht mit befestigten kleinen Federn um die Zweige. Damit war ein natürlicher Kranz entstanden.
Anschließend wurde eine Plastikschale in die Mitte des Kranzes gedrückt, die Narzissen und Traubenhyazinthen darauf platziert und mit Moos abgedeckt.
Ein mittig eingefügter Magnolienzweig bildet eine Verbindung zwischen dem Kranz und den Frühblühern.

 

 

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Floristischer Workshop: Adventliches Gesteck mit Kerze gestalten

Heute stelle ich die Anleitung für ein Gesteck mit Kerze vor. Zu Beginn wird ein Pinholder (sieht aus wie ein grüner, runder Mini-Tisch aus dem Puppenhaus) mit der dazugehörenden grünen Klebemasse auf einem Glasteller befestigt. Dazu die grüne Klebemasse auf den Pinholder drücken, über der Kerze erwärmen und auf den Teller (der trocken sein muss) pressen. Kurz auskühlen lassen. Dann eine gewässertes Stück Steckmasse auf den Pinholder setzen und die Kanten mit dem Messer anschrägen (die richtige Verwendung von Steckmoos erkläre ich hier).
Nun einen weiteren Pinholder von unten am Kerzenhalter befestigen. Dadurch hat der Kerzenhalter mit seinem Dorn mehr Halt in der Steckmasse (eigentlich wird er sonst für Strohrömer benutzt). Auf dem Bild habe ich einen Zwischenschritt festgehalten, um die Konstruktion unter dem Kerzenhalter zu zeigen. Der Kerzenhalter wird „bis zum Anschlag“ in das Steckmoos gedrückt.

 

Erster Schritt

 

Nun wird die Basis mit Grün ausgesteckt, einige Zweige des Cornus (Hartriegel) sorgen für farbige Akzente. Auch kleine Beerenzweige können eingearbeitet werden. Rund um den Kerzenhalter wird Moos fixiert, um die Steckmasse abzudecken und die Zweige von der Kerze fern zu halten.

 

Gesteck Schritt zwei

 

Anschließend wird die grüne Basis mit dekorativen Accessoires wie Sternen aus Holz und Rinde, Tannenzapfen oder Kugeln ergänzt. Eine Schleife wird aus Schleifenband geknotet und mit Draht im Steckmoos verankert.

 

Gesteck final

 

To create this floral arrangement you will need floral foam (the one to soak), a plate, two pinholders, a candle and a candlestick, twigs and branches, berries and pine cones, ribbon for a bow and wire to place the bow into the floral foam.
First, you take the plate, the pinholder and the „special-green-pinholder-glue“ (don´t known the name) and fix the pinholder on the dry plate. Then you place the wet floral foam on the pinholder. Next you take the candleholder and put another pinholder under the base: It will last much better in the wet foam. Now you can fill the floral foam with lots of twigs, berries and little branches. At least you decorate the green base with pine cones, wooden stars or christmas tree decoartions. Knot a bow out of the ribbon, fix it with wire and insert it into the floral foam. Now you can place the candle and it´s done!

An den beiden letzten Freitagen stellte ich bereits zwei Anleitungen vor: Weihnachtliche Sträuße mit Tannengrün und Blüten sowie ein Gesteck aus Tannenzapfen.

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Tipps für Blumenfreundinnen: Steckmoos richtig verarbeiten

Ranunkel

 

Meine Blumen für den heutigen „Friday-Flowerday“ und „Floral Friday Foto“ sind Ranunkeln, die ich mit frischen Zweigen von Buchen, Linden und Weißdorn arrangiert habe.
Dazu habe ich ein Stück Steckmoos passend für den Blumentopf zurecht geschnitten, gewässert und eingesetzt.

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Viele Blogs zeigen die Verwendung von Steckmoos falsch, da die floristischen Kenntnisse fehlen. Daher möchte ich heute die Grundlage für das korrekte Arbeiten mit Steckschaum teilen:
Ins Waschbecken fülle ich Wasser und lege das Steckmoos schwimmend darauf. Es saugt sich von unten mit Wasser voll, bis es sinkt. Steckmoos darf sich nur eigenständig vollsaugen, auf keinen Fall darf es von oben gewässert werden: Sonst entsteht ein trockener Kern im Inneren – genau dort, wo die eingesteckten Blumenstiele später Wasser ziehen wollen.  Aus dem gleichen Grund darf Steckmoos nicht unter Wasser gedrückt werden: Sobald es (freiwillig) sinkt, ist es vollgesogen und kann verarbeitet werden.
Um das Steckmoos sicher im Gefäß zu platzieren, helfen Pinholder, die zuvor am trockenen, sauberen Boden des Gefäßes befestigt wurden.
Blumenstiele werden von Blättern befreit, schräg mit dem Messer angeschnitten und sanft, aber nachdrücklich in den nassen Steckschaum geschoben. Sieht die eingesteckte Blume blöd aus und wird an anderen Stelle neu platziert, darf das entstandene Loch nicht mehr benutzt werden, da ein anderer Blumenstiel das Loch nicht perfekt ausfüllt und so die Blume das Wasser nicht ziehen kann. Das fertige Gesteck kann vorsichtig gewässert werden, da die Floralien das Wasser aus dem Steckschaum verbrauchen. Einfach seitlich etwas Wasser ins Gefäß laufen lassen, das wieder nach oben gesaugt wird.
Außerdem möchte ich daran erinnern, dass Steckmoos ein Einmalprodukt ist und nach dem Verblühen das komplette Werkstück entsorgt gehört. Im Steckmoos sammeln sich Fäulnisbakterien, darüber hinaus ist durch das Einstecken der Stiele die Struktur sehr brüchig und gibt neuen Blumen keinen Halt. Auch das zweimalige Wässern ist nicht sinnvoll möglich, da das Material nach dem ersten Gebrauch unregelmäßig abtrocknet und nicht fachgerecht neu durchfeuchtet werden kann.

Today, I enjoy sweet buttercups with fresh leaves. The little twigs belong to lime, beech and hawthorn. The impression is easy and natural, I like the garden-look at home.

 

Ranunkel

 

Am Samstag verlinke ich den Beitrag ebenfalls mit Maleviks Rosengarten.

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Blüten, Wärme, Herbstlaub, Lichter. Willkommen!

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In warmen Farben schmückte ich den Tisch für den Frauen-Gebetskreis. Das Geweih von der deutschen Wildtier-Stiftung ist wieder dabei, endlich hat es seinen ersten Auftritt in diesem Jahr. Es bildet das Zentrum der Tafel und wird von kleinen Blumengestecken flankiert.

 

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Auf jedem Teller wartet eine Glasschüssel im Blätterkranz. Die Servietten habe ich ganz schlicht zusammengelegt und mit einer Brezel dekoriert.

 

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Am Tischende kommen die herbstlichen Blüten voll zur Geltung und rahmen eine Cloche ein, die gelb verfärbte Eichenzweige enthält.

 

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Fundstücke wie Esskastanien und Lärchenzapfen sind locker verstreut auf der Tafel zu entdecken. Die Kissen auf der Teakbank sind wie immer mit selbstgenähten, farblich passenden Hüllen bezogen.

 

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Neben der Tischlampe setzen Heide und Astern farblich kühle Akzente in Violettnuancen. Damit die Kerzen den Blumensträußen keine Konkurrenz machen, wurden sie an das hintere Tischende verlegt. In Glaskelchen habe ich Moos arrangiert und darauf Stumpenkerzen gesetzt, um den schrägen Boden des Glases auszugleichen.

Meeting with some ladies to pray, I arranged a tablesetting with flowers, antlers and finds from the wood. The warm colours and candles shine welcoming. Every plate got a wreath of leaves that appears like a crown. In a southern region of germany called „Bayern“, people like to drink beer, eat sausages and pretzels. They celebrate once a year „Oktoberfest“ and thousands get drunk. Not so charming, but the pretzels are a nice piece of decoration in autumn, although I live in the north of Germany and hate „Oktoberfest“.

Blumen und kreative Ideen sind auch bei FloralFridayFoto, Holunderblütchen, CreaDienstag, Crealopee,und Maleviks Rosengarten zu bewundern.

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Üppige Rosen flirten mit Schokoladentrüffeln

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Manchmal sind die spontanen Ideen die besten:
Nach dem Urlaub hatte ich auf dem Wochenmarkt ein Bund Rosen besorgt, um den Abschied vom Land zurück in die Stadt zu versüßen. Mit Waschen, Aufräumen und anderem war ich so beschäftigt, dass ich nicht dazu kam, die Rosen schön zu binden. So schnitt ich sie nur zwischenzeitig frisch an und wechselte das Wasser. Als sie bereits voll erblüht waren, kam mir plötzlich der Gedanke, die Rosen auf der Etagere zu arrangieren. Ich wässerte eine runde Steckmoosform, platzierte sie auf der mittleren Etage und füllte sie mit Rosen. Zwei hob ich mir auf, um sie in einer Vase aus dem Urlaub sowie schwimmend in einer Schale zu präsentieren. Auch zwei Schwimmkerzen fand ich noch, die farblich passten. Zum Schluss füllte ich die Teller mit süßem Gebäck und Schokoladentrüffeln, die ich zusätzlich mit Rosenblättern dekorierte.

 

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Das Tischtuch, für unsere Hochzeit genäht, wiederholt die Farben des Arrangements. Auch wenn einfarbige Hintergründe oft die bessere Wahl sind, um dem Vordergrund den Auftritt zu überlassen – hier schöpfte ich aus dem Vollen.

 

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Freitags versammeln sich Blumen aller Art bei Holunderblütchen und bei Floral Friday Fotos.

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Blüten-Torte in kühlem Blau-Gelb

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Neue Herausforderungen liebe ich: Zum ersten Mal wollte ich mich an das Thema „Blüten-Torte“ heran wagen, dazu habe ich das erste Exemplar einstöckig gestaltet. Um eine runde, gewässerte Steckmoosform wickelte ich das Aspidistrablatt (auch bekannt als Schusterpalme) und heftete es fest.
Zuerst steckte ich den Kreis mit Lisianthus aus, um die Basis zu gestalten, und fügte danach die Rosen in zartem Gelb ein. Dabei war es besonders frickelig, die Blütenblätter der Lisianthus nicht zu beschädigen, was leider leicht durch Berühren oder Druck passieren kann.
Mit dem Farbklang der kühlen Töne bin ich sehr zufrieden, und bin gespannt, wann ich die erste mehrstöckige Blumentorte anfertige.

Freitags werden bei Holunderblütchen Sträuße gesammelt.

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Schwedische Hochzeit: Blumenschmuck

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Für mein Midsommar-Fest anlässlich der Hochzeit von Sofia Hellqvist mit Prinz Carl Philip von Schweden fertigte ich Gestecke an. Das Angebot der Floristin bestand aus vielen Blüten in Orange- und Lachstönen, sodass ich eine entsprechende Kombination zusammenstellte. Akzente in Weiß, bestehend aus Schleierkraut, Bartnelken und einigen Alyssum aus dem Garten brachten Helligkeit in die Arrangements und nahmen die Farbe der weißen Gefäße auf. Da ich auf blaue Kontraste nicht verzichten wollte, um mit Orange-Blau dem Blau-Gelb der schwedischen Flagge nahe zu kommen, suchte ich einen weiteren Blumenladen auf. Dort entdeckte ich Lysianthum, das in Struktur und Farbe genau meinen Vorstellungen entsprach. Dunkelrote Früchte des Johanniskrauts bildeten einen Gegenpol in tiefem Rot.

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Dieses Gesteck finde ich besonders gelungen, da es von beiden Seiten wunderschön wirkt und dennoch ganz unterschiedlich. Auf der einen Seite strahlt die gefüllte Gerbera wie eine Sonne, auf der anderen sitzt die Rosenblüte in einem Nest aus abwechslungsreichen Blüten.

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Die drei Gestecke reihte ich in der Mitte der Tafel auf und servierte alle Speisen in kleinen Gläsern und Schüsseln, die direkt wieder abserviert werden konnten: So nahmen keine großen Platten Raum ein und den Gästen blieb der Blick auf die Blumen unverstellt.

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Die Tischdekoration zum Midsommar-Fest ist hier näher beschrieben.

 

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„Midsommar“ ist Thema der Linkparty bei KreaKränzchen, ich bin gespannt, was ich dort noch entdecke. Beim Friday Flowerday nehme ich auch teil.

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Exotisches Blumenarrangement

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Nachdem ich ausreichend Anleitungsvideos zum Thema „Blumen arrangieren“ angeschaut und Fachliteratur gewälzt habe, wollte ich endlich, endlich auch mit exotischen Blüten gestalten. So fanden auf dem Wochenmarkt Hahnenkämme, Nelken, Lilien, eine fast schwarze Calla, Aspargus und ein Aspidistra-Blatt den Weg in meine Arme, damit ich sie vorsichtig nach Hause trug.

 

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Neben den harmonisch abgestimmten Farbtönen der Lilie und der Nelken war mir wichtig, auch unpassende und „giftig“ wirkende Akzente zu setzen. So knallt der Hahnenkamm in Orange hervor und die dunkle Calla erscheint mit ihrem Trichter wie eine Falle für Insekten, die sie in die Tiefe zieht.

 

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Nach all den fröhlichen Wiesensträußen und duftigen Blütenzweigen hat es mir besonders viel Freude bereitet, mit ungewöhnlichen Blüten und spannungsreicher Atmosphäre zu arbeiten.

 

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Die Staubblätter der Lilienblüten entfernte ich nach dem Fotografieren, um mir damit nie wieder weiße Tischwäsche zu ruinieren. Da sie durch den Eingriff etwas verstümmelt aussehen, tut es mir immer Leid, aber zum Bestäuben taugen sie in unserer Wohnung sowieso nicht.

 

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So genieße ich den dramatischen Eindruck der Blumen und schicke sie zum Friday Flowerday.
Der Beginn der „exotischen Woche“ ist im Beitrag zum Abend im Dschungel nachzulesen, dort zeige ich das verwandelte Wohnzimmer und eine Anleitung zum Basteln von Dekoration.