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Erlebnisreiche Sommerferien: Kreativen beim Arbeiten zuschauen

In diesen Sommerferien habe ich schon viel erlebt: Eine Ausstellung besucht, einen japanischen Stempel geschnitzt, mit historischen Druckmaschinen gearbeitet und einen Strauß am Wegesrand gepflückt.
Nun ist es an der Zeit, einmal anderen Kreativen bei der Arbeit zuzusehen, finde ich…
Das macht im Bonscheladen in Altona richtig Spaß: Unter der Woche können alle Interessierten täglich um 16.15 Uhr bei der Herstellung handgefertigter Bonbons zusehen. Und Probieren, selbstverständlich.

 

Bonscheladen

 

Obwohl ich selbst nie Bonbons lutsche, habe ich schon Bonbonmanufakturen in Lüneburg, Eckernförde und Stockholm besucht. Es trägt für mich so viel Urlaubsstimmung, dass ich gerne immer wieder unterwegs hinein schaue. Nun also bei uns „zu Hause“ in Hamburg.

 

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Zu Beginn wird der Zucker erhitzt, bis er flüssig ist. Auf der Arbeitsfläche ausgegossen wird er geteilt, unterschiedlich gefärbt, aromatisiert und geknetet. Ein Teil wird über einen Haken gezogen, wodurch sich winzige Luftbläschen bilden.
Die verschieden gefärbten „Teige“ werden dann geformt und zu einem Design zusammen gesetzt. Die kurze, sehr dicke Rolle wird nun über lange Zeit in Bewegung warm gehalten, lang gezogen und in dünne „Schlangen“ zerteilt, die wiederum in kurze Stücke zu Bonbons geschnitten werden.

 

Bonscheladen

aufmerksam, Gäste & Feste, kreativ

Dekoration für einen Geburtstag basteln

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Für einen Geburtstag fertige ich gerade viele Dekorationen aus Papier, die später fröhliche Akzente auf einer Gartenparty setzen sollen.

 

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Rotes Papier habe ich mit vielen „18“ bedruckt, ausgestanzt, doppelseitig zusammen geklebt, unregelmäßig gelocht sowie mit Konfetti beklebt. Wenn es dem Geburtstags“kind“ gefällt, fertige ich daraus Girlanden, indem ich viele aneinander reihe.

 

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Passende Servietten habe ich bereits besorgt, jetzt fehlen „nur noch“ Tischdecken, genähte Wimpelketten sowie ein endgültiges Konzept für die Tischdekoration.

 

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Der Bericht vom Fest ist hier zu finden.

Ich verlinke den Beitrag mit CreaDienstag, Crealopee und Meertje.

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Kirschblüten-Fest: Dekoration gestalten

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Wer im Frühling feiert, hat jenseits der österlichen Dekoration viele Möglichkeiten, ein passendes Motto zu finden: Ein Fest im aufblühenden Garten nimmt die beschwingte Stimmung auf, gelingt aber oft wegen frischer Temperaturen nicht. Wer mag, lässt den Frühling ins Haus einziehen:
Ein japanisches Kirschblüten-Fest eignet sich für zarte und feminine Persönlichkeiten. Neben weiblichen Geburtstagsfeiernden bietet es sich auch für Taufen oder eine Baby-Shower an. Mit Farben von Weiß über Rosé und Lachs bis zu Knallrot als Akzent entsteht duftige Atmosphäre.

 

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Mögliche Abbildungen sind grazile Blütenzweige und darin wohnende Vögel, aber auch asiatische Lampions. Die hier abgebildeten Laternen fand ich bei „The Graphics Fairy“.
Sie lassen sich am Computer in unterschiedlichen Größen bearbeiten und eignen sich als Motive für Einladungskarten und Tischkärtchen. Auch Pieker für Gebäck werden daraus gestaltet.

 

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Mit Motivstanzen entstehen Blüten als Dekoration zum Streuen. Einfarbige Papiere eignen sich ebenso wie bedruckter Karton, der farblich Akzente setzt. Die Blüten auf dem Tischtuch erinnern an einen Garten, wo unter dem blühenden Baum gefeiert wird. Durch einen frischen Windhauch lösen sich einzelne Blüten und segeln auf die Tafel hinab…

 

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Knallbonbons werden mit Konfetti in passenden Farben und kleinen Geschenken gefüllt. Dabei ist es wichtig, Papier zu verwenden, das beim Ziehen gut reißt. Ein Knallbonbon, der zu zähem Tauziehen veranlasst, hat sein Ziel verfehlt…

 

Die LinkParties des CreaDienstag und bei Meertje zeigen weitere kreative Ideen.

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Unikat: Shirt mit Wasserfall-Kragen aufwerten

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Second-Hand erstand ich ein T-Shirt in einer so dichten Jersey-Qualität, wie sie seit einigen Jahren kaum noch zu finden ist. Leider hatte das Shirt einen derart engen, unattraktiven Ausschnitt, dass ich es nur kreativ umgestaltet tragen wollte. Kein Problem, ein weiteres Second-Hand-Shirt war ebenfalls schnell zur Hand – hier stimmte der Kragen, aber der Rest war für meinen Geschmack nicht tragbar.

 

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Mit einem Zickzackstich steppte ich die zukünftige Ausschnitt-Linie, schnitt das Shirt entsprechend auseinander und sicherte den Stoff über dem Zickzack mit einem farblich passenden Schrägband. Danach trennte ich den Kragen vom anderen Oberteil ab, nähte den offenen Saum doppelt umgelegt im Zickzack fest und steckte im Anschluss beides zusammen. Nachdem ich noch einmal intensiv über die Frage, was genau die rechte und die linke Stoffseite am Wasserfall-Kragen werden soll, nachgedacht hatte, steppte ich den Kragen minimal versetzt neben das Schrägband.

 

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Nun ähnelt der Wasserfall-Kragen auf den ersten Blick einem schön drapierten Loop-Schal, wirkt aber wesentlich luftiger. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden; insbesondere, da das Shirt nun hochwertig und individuell aussieht und ich dennoch kaum Geld für das Projekt bezahlt habe.

 

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Kreative Frauen und ihre Ideen sind auch bei RUMS zu finden.

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Hochzeitsvorbereitungen: Einstecktuch nähen

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Mein Hochzeitskleid designe ich zusammen mit einer Schneiderin aus grüner Seide. Dabei fallen natürlich genügend Stoffreste ab, sodass ich daraus ein Einstecktuch für das Outfit meines Manns schneidern kann. Die schicken Rosen im Hintergrund sind das Bügelbrett… 🙂

Da ich leider nicht wusste, welche Maße das Einstecktuch haben muss (die Schneiderin hat es mir verraten, glaube ich, aber angesichts der gedrängten Fülle in meinem Kopf ist die Information wieder verloren gegangen).
So habe ich aus dem grünen Seidenchiffon, der in meinem Brautkleid am Oberteil verarbeitet wurde, ein 15 x 15cm großes Einstecktuch genäht. Zehn Zentimeter waren mir zu klein und zwanzig Zentimeter nähern sich schon den Maßen von kleineren Stoffservietten, passten also auch nicht. Ich habe den Stoff einfach links auf links gedoppelt, genäht, gewendet und das Loch zum Wenden fein vernäht.
Bei einem festeren Stoff könnte das Einstecktuch auch einfach nur saubere Kanten bekommen, indem der Stoff am Rand doppelt umgeschlagen und festgesteppt wird. Dann hat das Tuch weniger Stofffülle und kann etwas größer zugeschnitten werden.
Nun warte ich, bis der Herr sein Outfit vom Schneider holt und ich probieren kann, wie es wirkt.

 

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Handtücher aufwerten

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Zwei neue Handtücher in Grautönen kaufte ich mit dem Hintergedanken, ihnen ein individuelles Aussehen zu verpassen. Oben ist ein „Vorher“-Bild zu sehen, noch im tiefsten Winter im Wohnzimmer aufgenommen…

Die Handtücher sollten miteinander harmonieren, aber auch einzeln gut aussehen. So passte ich die Farben einander an und achtete auf kleinformatige Motive, gestaltete sie aber davon unabhängig anhand vorhandener Schätze und neuer Stoffstreifen.

 

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Weitere Kreationen sind bei RUMS und Art of 66 zu entdecken.

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Unikat: Fröhliche Bluse in Rot

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Diese Bluse besteht aus einer neu gekauften Bluse mit kurzen Ärmeln sowie einer Second-hand-Bluse, deren Ärmel ich zum Verlängern benutzte. Da ich Blusen am liebsten langärmlig mag, damit ich darunter sowohl lange als auch kurze T-Shirts tragen kann, besitze ich nur wenig kurzärmlige Blusen. Diese hier war jedoch so hinreißend schön, dass ich mir dachte: „Marie, dieses wunderbare Oberteil kaufst du dir und lässt dir etwas Schlaues dazu einfallen.“
Glücklicherweise fand ich second-hand eine Bluse mit dem richtigen Rot, und die Kombination aus Streifen und Blumen kommt sogar in der Bluse (an der Knopfleiste) vor.

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So trennte ich die Ärmel der gestreiften Bluse ab und nähte sie per Hand innen in die Blümchen-Bluse. Die Knöpfe trennte ich an den kurzen Ärmeln ab, weil sie nur störten, und überdeckte es mit dunkelroten Blüten vom holländischen Stoffmarkt.
Unter den Kragenrand nähte ich per Hand ein grünes Satinband, um ihn optisch hervorzuheben.

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Mehr schöne Kleidung ist bei RUMS zu entdecken und weitere kreative Projekte bei Art of 66.

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Unikat: Grüne Weste mit großem Kragen

 

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„Die Dame“ trägt eine selbstgenähte Weste aus Wollfilz mit großem Kragen, der drapiert werden kann.
Der Woll-Filz hat zwei Seiten in Dunkel- und Kiwigrün und kam durch einen geschenkten Stoff-Gutschein zu mir, nachdem ich ihn im Stofflager entdeckte.
Der Schnitt leitet sich aus meinen Körpermaßen ab und existiert somit nur in meinem Kopf. Die Weste sowie die Ärmellöcher schnitt ich fast freihändig anhand einiger Markierungen aus.
Anschließend steppte ich beidseitig schwarzes Ripsband auf, um die offenen Kanten zu stabilisieren und zu akzentuieren. Die Armlöcher bekamen einfach eine Runde Zickzack-Stich, um nicht auszuleiern. Das Gute am Woll-Filz ist, dass er auch mit offenen Kanten tragbar wäre.
Damit die Passform besser stimmt, nähte ich im Rücken zwei Abnäher – so sitzt die Weste mehr auf Figur.

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Mehr selbstgemachte Kleidung ist beim CreaDienstag und bei Meertje zu entdecken.

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Unikat: Kissen mit Korallen

 

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Aus bedrucktem Leinen nähte ich ein Patchwork-Kissen. Die Stoffstücke dienten als Muster einer sehr exclusiven Interior-Marke, um anhand dessen in einem Raumausstattungsgeschäft Stoffe auszuwählen.
Aneinander genäht ergaben sie ein schönes kleines Kissen mit den Maßen 30 x 30cm. Um die Kanten der Soffe zu akzentuieren, nähte ich ein Kreuz aus dünnem schwarzen Satinband auf. Die Basis des Kissens fertigte ich ebenfalls aus hochwertigem Leinen mit schöner Struktur.

 

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Mehr Kreationen und Inspirationen sind heute zu finden bei RUMS und der Revival Link Party

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Unikate: Kragen aus Fell, Satin und Baumwolle

Nach dem Entwerfen und Nähen der Fell-Stola habe ich weiter herum probiert, bis ich ein neues Schnittmuster für einen breiten Kragen hatte. Anhand des Entwurfs nähte ich gleich drei Stück:
Einen aus bedruckter Baumwolle in violett (eventuell verziere ich den Rand noch, wenn ich passendes Material entdecke), einen aus glänzend-grünem Satin mit plastischen Ornamenten und einen aus cremefarbenem Fell-Imitat.
Sie eignen sich wunderbar, um schlichte Pullover aufzupeppen und wärmen sehr angenehm den Schulter-Nacken-Bereich.

Wünsche für ähnliche Kragen nehme ich gern entgegen.

 

Bei diesem Kragen aus Baumwolle bin ich noch auf der Suche nach dem i-Tüpfelchen am Rand – einem Abschluss in pink? Oder weiß?
Hier habe ich die Lösung gefunden…