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Schatzkiste Seniorenbetreuung: Kostenloses Material für Gruppen und Einzelgespräche

Wer sich vielfältiges Material für die Gestaltung von Gruppen und Einzelbetreuung mit SeniorInnen wünscht, findet auf meiner Website „Schatzkiste Seniorenbetreuung“ eine große Bandbreite:
Von Arbeitsblättern zur kognitiven Aktivierung über Stundenkonzepte, Liedersammlungen oder Atemgymnastik reicht das thematische Angebot. Angepasst an das Level der jeweiligen Gruppe, die Jahreszeit oder das Stundenthema kann sich jede Pädagogin ihr eigenes Konzept zusammenstellen. Auch exotische Themen wie Lach-Yoga, kreatives Schreiben oder ein Englisch-Kurs haben ihren Platz.
Alle Übungen und Downloads sind kostenlos, sie können direkt ausgedruckt und mit den hochaltrigen Menschen benutzt werden. Dabei achte ich auf eine große Schrift und ein optisch ansprechendes Layout, damit trotz nachlassender Sehfähigkeit alle SeniorInnen von den Materialien profitieren.

aufmerksam, glaubhaft

Das Leben voll ausschöpfen

„Der Gott, der dieses Universum aus dem Ärmel schüttelte,
es mit Galaxien und Sternen füllte, mit Pinguinen und Papageitauchern
– das ist der Gott, der mit herrlicher Sturheit liebt.
Der Gott, neben dessen Macht die Atombombe nichts ist,
hegt zärtliche Gefühle für uns.
Ein Leben in der Liebe Gottes befreit uns von der Umklammerung der Angst.“
Brennan Manning

„Im Augenblick zu leben setzt das grundlegende Vertrauen voraus,
dass das Leben in der Fülle, dass Jesus ja verspricht, nur im Hier und Jetzt erfahrbar ist.
In seinem zerschundenen und gebrochenen Körper hat Jesus deine und meine Sünde getragen,
jeden Verlust, jede seelische Wunde, die nicht heilen will:
Wir sind alle unbedeutende Leute, die Gott berufen und begnadet hat, auf eine bedeutsame Weise zu wirken.“
Brennan Manning

aufmerksam, glaubhaft, kreativ

Wilde Winterdeko mit-ohne Weihnachten

Neulich, nach der Abgabe meines Manuskripts an den Verlag, wollte ich unbedingt frischen Wind im Wohnzimmer haben. Nach weihnachtlicher Dekoration war mir noch nicht, also probierte ich es mit einer winterlichen Variante mit viel Glitzer: Schimmernde Girlanden in silber und violett, pinke Sterne und Schneeflocken aus Perlen drapierte ich in die Äste. Dazwischen setzte ich ein Eulenpaar, das über die Botschaften wacht: Das „Happiness“-Schild aus Irland hängt in den Birkenzweigen zusammen mit einem handgestickten „Sei wild“-Wimpel aus einem Einrichtungsladen nahe meiner Kirche. Dazu passt wunderbar die Holzpostkarte mit dem Motto „Remember to dance“, mit Heißklebe bekam sie ein Bändchen zum Aufhängen.
Genau solche kraftvollen Parolen brauchte ich nach der Abgabe meines Fachbuchs an den Verlag: Nach 15 Monaten am Manuskript habe ich jede Menge Nachholbedarf was Glücklichsein, Wildsein und Tanzen angeht!
Wenn sich das alte Jahr dem Ende zuneigt, kommt die Zeit für Wünsche und Ziele im neuen Jahr. Als fröhliche Wimpel und kraftvolle Sprüche eignet sich eine Ecke des Wohnzimmers, um sie hier und heute schon ein Stück in die Realität zu holen.

Verlinkt mit CreaDienstag, ein kleiner blog, HoT

aufmerksam, glaubhaft

Gebet: Gefaltete Hände wirken stärker als geballte Fäuste

 

Beten heißt:
auf Wegweisung und Instruktionen hören,
mit einem Herzen, das ihm zugewandt ist;

es ist ein Gespräch zwischen Vater und Kind.

Corrie ten Boom

Gebetet hat JedeR schon einmal. Auch ohne gläubig zu sein, schicken viele angesichts schlechter Nachrichten ein „Bitte, bitte nicht“ oder ein „Hilf mir“ in die Weiten des Universums. Wer aktiv betet, richtet sich damit an Gott und glaubt, dass er (oder sie…) uns erhört. Doch selbst Menschen, die sich als gläubig bezeichnen, haben immer wieder ihre Fragen und Schwierigkeiten mit dem Gebet. Viele müssen erst lang genug versuchen, ihre Probleme allein in den Griff zu kriegen, bis sie ans Beten denken. Und es auch tun…

Das Gebet sollte unser Steuerrad und nicht unser Ersatzrad sein.

Vom Pastor, der es als unnötig ansieht, zusammen mit seiner Frau für eine neue Wohnung zu beten bis zur Freundin, die verspricht, für mich zu beten -nachher, wenn sie wieder alleine ist. Oft fällt es uns schwer, gemeinsam (laut) zu beten. Wir genieren uns, suchen nach den passenden Worten oder flüchten uns in religiös klingende Floskeln.

Das Größte, was ein Mensch für einen anderen tun kann, ist, dass er für ihn betet.

Wie wertvoll erlebe ich es, wenn ich auf meiner Suche nach einer neuen Gemeinde eingeladen werde, nach dem Gottesdienst nach vorn zu kommen und für mich beten zu lassen. Auch wenn es für wildfremde Menschen schwer ist, sich anhand meiner paar Sätze die passenden Worte und Wünsche einfallen zu lassen: Umso mehr beeindruckt mich, wie klar Gottes Wort durch Fremde in mein Leben spricht.

Der Feind hält es für äußerst wichtig, unser Gebetsleben durch Kleinglauben, Zeitmangel und Zweifel zu zerstören.
Der Teufel lacht oft, wenn wir arbeiten, aber er erbebt, wenn wir beten.

Wenn Verunsicherung und Entmutigung um sich greift, finde ich nur langsam dort hinaus. Sehr wohltuend und kraftvoll wirkt in solchen Momenten der Zuspruch von anderen Betenden, die Angriffe des Bösen als solche erkennen und mir Gottes Schutz zusprechen.

Der Herr hat keine Probleme. Er hat Pläne! Darum gibt es im Himmel nie eine Panik. Und auf Erden sind wir zu einer lebendigen Hoffnung berufen.

Wenn ich um Weisheit ringe und mich zutiefst danach sehne, zu erkennen, welcher Schritt als nächstes dran ist, hilft mir Gottes Perspektive. Entweder, weil ich sie selbst im Gebet entdecke, oder weil andere mich darauf hinweisen. Oft genug fragen wir Menschen uns, ob Gott wirklich, wirklich mit jeder Faser seines Seins das Beste mit uns vorhat. Viel Scheitern passiert, weil wir eben nicht davon überzeugt sind, dass Gott es tatsächlich gut mit uns meint. Wir misstrauen ihm und nehmen uns selbst damit viel Lebenskraft. Wie eine heilende Creme auf einer ständig aufplatzenden, eitrigen Wunde erlebe ich es, wenn andere mir versichern, dass Gott wirklich, wirklich mein Bestes will. Und nur mein Bestes. Auch wenn ich hier und heute nichts tun kann, als ihm mein Leben hinzuhalten und zu vertrauen, dass er als mein Schöpfer weiß, was er tut und was mir weiterhilft.

Herr, hab Dank, dass du nicht einen großen Glauben verlangst, sondern Glauben an einen großen Gott.

Alle Zitate, auch die Überschrift, stammen von Corrie ten Boom.

 

Wie ein Hirsch sich nach frischem Wasser sehnt, so sehnt sich meine Seele nach dir, Gott.
Paslm 42, Vers 2

aufmerksam, feminin, glaubhaft

Wurzeln bilden

 

Wir müssen etwas pflanzen, damit es Wurzeln schlägt,
selbst wenn wir es nie zu seiner vollen Reife und Schönheit
heranwachsen sehen.

Du kannst alles tun und alles sein, wenn du schöpferisch bist.
Sei einfach reglos.
Sei im Augenblick.
Diese Stille ist es, in der Wunder ihren Anfang nehmen.

 

 

Zitate aus: „So groß wie deine Träume“, Viola Shipman

aufmerksam, glaubhaft

Die Macht der Gedanken

„Gedanken waren wie Samen, die hässliches Unkraut oder blühende Wiesen hervorbrachten, sie waren Balsam oder Stachel in der Seele, gut oder böse, hässlich oder schön.
Es gab keine neutralen Gedanken.
Für Laura musste sich jeder entscheiden, so wie sie sich entschieden hatte, dem Schlechten in ihrem Leben keine Macht mehr zu geben.
Wie oft hatte sie gehört: Stell dich nicht so an! Er meint es nicht so! Sei nicht so empfindlich.

Sie war empfindlich, und das war gut so. Sie hatte eine feine Antenne für alle, die ihre Welt wieder dunkel werden ließen.“

aus: „Das Café der guten Wünsche“ von Marie Adams

 

aufmerksam, feminin, glaubhaft

Zu eng

„Anna beobachtete mich immer noch mit einem schmerzlichen Ausdruck im Gesicht, als ich aus meinem Berg von Taschentüchern wieder auftauchte. Ich wischte mir die Nase und lächelte erschöpft.
Ich wusste, sie spürte, dass James als Stütze fehlte, aber seltsamerweise empfand ich so etwas wie Erleichterung darüber, dass ich unsere Beziehung beendet hatte.

Es hatte sich angefühlt, wie endlich die Schuhe auszuziehen, die schon immer einen Tick zu eng gewesen waren, nachdem ich mir viel zu lange eingeredet hatte, dass zu enge Schuhe besser waren als gar keine Schuhe.“

aus: „Weil wir zusammen gehören“ von Anouska Knight

 

 

Für alle Frauen, die in unbefriedigenden Beziehungen stecken und lieber eine anstrengende Partnerschaft haben möchten als gar keine.
Wirklich?

aufmerksam, glaubhaft

Das große MUSS und das kleine kann

Gestern entwickelte sich ein Gespräch über meinen Abschied aus dem logopädischen Beruf und mein „experimentelles Jahr“ 2015, indem ich nur das arbeitete, was ich wirklich wollte. Ich sprang als Quereinsteigerin in das Event-Business und war (bzw. bin) im Rahmen von Events für Kinder sowie in der Event-Floristik tätig. Parallel arbeitete ich hilfreiche Lektüre durch und entwickelte einen ganz neuen Blick auf das tägliche sowie das Erwerbsleben. Ich besuchte Seminare, bot Workshops an, gestaltete Veranstaltungen und sammelt viele Inspirationen. Täglich schwamm ich mich von meinem eigenen, alten Ich ein Stück weiter frei.

Das gestrige Gespräch erinnerte mich an einen entscheidenden Wendepunkt in meinem Leben, als ich über das MÜSSEN nachdachte.
Ich muss Geld verdienen (und damit Rechnungen begleichen, Steuern zahlen, etc.), ich muss mich gesund ernähren und ausreichend schlafen. Sicher können noch zwei, drei Beispiele hinzugefügt werden, aber der Punkt ist: Wer sich in Ruhe überlegt, was sie / er tun MUSS, dem fällt bei ehrlicher Beantwortung auf, dass es überraschend wenig Dinge sind. Alles andere sind Punkte, in denen wir uns verpflichtet fühlen, sie zu tun: Unserem eigenen Anspruch gegenüber, unseren moralischen Grundsätzen entsprechend, um anderen zu gefallen, um den Lebensstandard zu halten usw.
Aber wenn es darauf ankäme, das Leben in ein Destillat einzudampfen, dann wären es knapp eine Handvoll Tätigkeiten, die wir tatsächlich MÜSSEN. Alle anderen Verpflichtungen sind bei genauem Hinsehen freiwilliger Natur. Weil wir uns einmal dazu entschieden haben, oder weil wir gar nicht auf die Idee kommen, sie aufzugeben. Oder weil wir lieber den Erwartungen und Anforderungen anderer an uns folgen, als uns den Weg in die Unabhängigkeit zu bahnen.
Für mich war diese Erkenntnis sehr befreiend.
Allein durch dieses rationale Experiment entsteht plötzlich eine Fülle an ungeahnter Freiheit.

Wir erwachsenen Deutschen sind so sehr mit dem beschäftigt, was wir glauben tun zu MÜSSEN, dass alles andere in den Hintergrund gerät. Wenn wir alles abgearbeitet haben, was wir in dieser Stunde / diesem Tag / dieser Woche / diesem Monat / diesem Jahr tun MÜSSEN, dann können wir uns auf das Können und Wollen konzentrieren.
Erst die Arbeit, dann das Vergnügen.
Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen.
Bedauerlicher Weise sind wir nach all dem Rackern gar nicht mehr in der Lage, zu schauen, was denn das verbliebene, verschobene Vergnügen wäre. Nicht umsonst sind die erschreckenden Zahlen von Burn-Out und Depressionen in Deutschland so hoch, weil unsere ureigenen Bedürfnisse unter dem Zement der Anforderungen und Erwartungen begraben werden.
Und weil wir das Müssen für wichtiger, drängender und relevanter halten als das Wollen.
Was musst du?
Geld verdienen, essen, duschen, schlafen. Ein Mindestmaß an Hausarbeit, damit wir uns in den eigenen vier Wänden wohl fühlen und saubere Kleidung tragen.
Und sonst?
Was musst du?
Und was glaubst du nur, das du musst, weil andere dich dazu gebracht haben? Diese Liste wird wesentlich länger sein als die des tatsächlichen Müssens.
Wer offen darüber sinniert, wird feststellen, dass es nicht das große MÜSSEN und das kleine wollen gibt. Verglichen mit all den Tätigkeiten, mit denen wir uns auf Trab halten und auf Trab halten lassen, ist das müssen das Kleine und das WOLLEN das Große.

Diese Perspektive erleichtert ungemein, bedeutet aber, unsere Träume als Pflicht uns selbst gegenüber ernst zu nehmen. Love it – change it – or leave it. Liebe es – ändere es – oder verlasse es. Es liegt in deiner Hand.

 

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