aufmerksam, glaubhaft

Adventsandacht „Macht hoch die Tür“ für eine interaktive Gruppenstunde

Vorgestern saß ich, müde und erschöpft, im Büro der Senioren-Residenz und versuchte mir eine schwungvolle Idee für meine Krippen-Andacht am 21.12. auszudenken. Irgendeine Inspiration ist immer nötig, um einen Anfang zu schaffen, von dem aus ich den Gottesdienst entwickeln kann. Ich war nur leider zu energielos für jegliche Idee, die als Motto durch den Ablauf führt.
Aber auf Jesus ist Verlass: Mir kam das Weihnachtslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ in den Sinn, also nutzte ich meine Lieblingssuchmaschine „Ecosia“ und probierte mal, ob vielleicht schon jemand vor mir zu dem Lied ein buntes Programm entwickelt hat. Siehe da: Ellen Baumgärtel von der Uni Erfurt und Ramona Möbius aus dem PTI Neudietendorf haben eine ganz fantastische Adventswerkstatt zum Thema „Tür und Tor“ gestaltet. Ausgehend vom Kirchenlied bieten sie diverse Aktivitäten, Gesprächsideen und kreative Aktionen an. Alles fertig ausgearbeitet und hübsch illustriert, brauche ich nur noch ausdrucken und anwenden! Tausend Dank!

Hier der Link für alle, die auch ausgelaugt und abgearbeitet sind, aber dringend gelungenes Material für einen Adventsgottesdienst brauchen:
Adventswerkstatt „Macht hoch die Tür, die Tor mach weit“

Allen, die generell auf der Suche zum Thema „Spiritualität mit SeniorInnen“ sind, empfehle ich meine kostenlosen Arbeitsmaterialien auf der Website Schatzkiste Seniorenbetreuung.

aufmerksam, Presse

Presse: Teamkalender für PflegerInnen und BetreuerInnen im Niendorfer Wochenblatt

Im Niendorfer Wochenblatt erschien ein Artikel über den Teamkalender 2022 für Seniorenpflege und -betreuung. Darin stelle ich das psychische Wohlbefinden von sozial engagierten MitarbeiterInnen in den Fokus. Jeder Monat steht unter einem Motto, das durch ein ausdrucksstarkes Motiv und einen kraftvollen Text erlebbar wird. Zusätzlich biete ich einen thematisch passenden Praxistipp zur Anwendung mit den SeniorInnen an.
Wer sich für den Artikel über den großformatigen Wandkalender interessiert, kann ihn hier herunterladen: Kalender 2022 Wochenblatt Niendorf

Alle Senioren- und KrankenpflegerInnen, BetreuerInnen, PädagogInnen und ÄrztInnen, die sich einen ermutigenden Blickfang für das Dienstzimmer wünschen, können beim Gewinnspiel mitmachen: Ich verlose 5 Exemplare des Teamkalenders, dazu reicht eine Mail an mail@wisperwisper.de
Im Verkauf kostet er maximal 19,90 Euro, ab 10 Exemplaren bietet der Verlag Vincentz Network günstige Staffelpreise an.

aufmerksam, Presse

Gewinnspiel: Team-Kalender 2022 für Seniorenpflege und -betreuung zu verlosen

 

 

 

 

 

 

 

 

Für alle Interessierten aus Pädagogik, Pflege, Betreuung und Bildung verlose ich 5 Exemplare des großformatigen „Team-Kalenders“ 2022.
Im Format Din A3 bietet der Wandkalender jeden Monat ein inspirierendes Thema, das dem persönlichen Wohlbefinden der stark beanspruchten Berufsgruppen dient:
Die zwölf Impulse regen zum Nachdenken an und stellen die Stimmung des Monats in den Vordergrund – Stille, Kraft, Verwöhnen, Heilen, Freundschaft, Genuss, Freiheit, Lernen, Dankbarkeit, Großzügigkeit, Vergeben, Wünsche. Als Autorin möchte ich dazu einladen, Kraft zu schöpfen, Konflikte zu entschärfen und Mut für Veränderungen zu finden.
Für den Transfer in den Alltag teile ich zusätzlich einen Praxistipp, der sich auf den Alltag in einer Senioren-Einrichtung bezieht. Aber auch MitarbeiterInnen aus anderen sozialen Bereichen profitieren von den Anregungen.
Im Verkauf kostet der Kalender maximal 19,90 Euro, ab 10 Exemplaren werden vom Verlag Vincentz Network günstige Staffelpreise angeboten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zur Teilnahme benötige ich nur eine E-Mail an mail@wisperwisper.de mit Ihrer/deiner Adresse. Einsendeschluss ist der Nikolaustag am 06.12.2021
Die Anschrift wird lediglich zur Abwicklung der Verlosung benutzt und anschließend sofort gelöscht. Die ausgelosten GewinnerInnen erscheinen hier am 06.12. mit Vornamen und Bundesland, wenn gewünscht – keine weiteren persönlichen Daten.
Natürlich ist pro Person nur eine Teilnahme möglich, das Los entscheidet die GewinnerInnen.
Ein Hinweis, der leider notwendig wurde: Auch, wenn es nett gemeint ist, wenn die ganze Familie für die Schwester oder die Mutter mitmacht, um die Chancen zu erhöhen: Allen anderen TeilnehmerInnen gegenüber finde ich es unfair und bitte darum, davon Abstand zu nehmen.
Ein Recht auf einen Gewinn gibt es nicht – wer leer ausgeht, darf sich den Kalender von den Vorgesetzten für’s Dienstzimmer wünschen!

aufmerksam

Weihnachten kommt schneller, als man denkt: Arbeitsblätter, Spiele und Andachten für SeniorInnen

Auf meiner Website Schatzkiste Seniorenbetreuung präsentiere ich kostenlos diverse Arbeitsblätter, Liedersammlungen, Stundenkonzepte und Gottesdienst-Abläufe zum Herunterladen. Heute habe ich alle bisher veröffentlichten Arbeitsmaterialien für Gruppenstunden und Einzelbetreuungen, die thematisch zu Advent und Weihnachten passen, in einer Sammlung zusammengestellt:
Der Winter-Weihnachts-Fundus mit meinen Anregungen für die Gruppenleitung ebenso wie Übungen und Spiele, die direkt ausgedruckt und an die SeniorInnen verteilt werden. Sie eignen sich für gemütliche Runden ebenso wie zum Veröffentlichen in der internen Hauszeitung – damit möchte ich KollegInnen die Arbeit erleichtern, die meine eigenen Konzepte sinnvoll weiterverwenden können. Eine kommerzielle Nutzung schließe ich dabei ausdrücklich aus, alle Rechte bleiben bei mir.

kreativ, Presse

Presse: Fachartikel zum Kreativen Schreiben mit SeniorInnen

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift für die Seniorenbetreuung, „Aktivieren“, erschien ein vierseitiger Artikel zum Thema „Kreatives Schreiben“ von mir.
Darin stelle ich einfache Möglichkeiten vor, wie SeniorInnen ihre Freude am Formulieren und Fabulieren entdecken. In meinen Schreibstunden ist alles erlaubt, auch Kritzeln, Comics malen, Cluster bilden oder sich mit Stichworten zufrieden geben. Schließlich sind die Grundvoraussetzungen ganz verschieden, auch Personen mit Konzentrationsschwierigkeiten oder Sprachstörungen nach einem Schlaganfall nehmen teil.
Besonders wichtig ist für mich als Kursleitung dabei, die Gruppe „gründlich zu enthemmen“. Bevor wir das erste Mal mit einem Blatt Papier konfrontiert werden, vergehen mindestens fünfzehn Minuten mit Aufwärmspielen und Assoziationsübungen. Erst nach einer halben Stunde sitzen wir tatsächlich am Text, vorher lade ich zu Wortspielen, Themensammlungen an der Flipchart oder kleinen Gedichten ein.

Ich bin immer wieder überrascht, wie unterschiedlich die „Werke“ der Teilnehmenden sind: Aus einer einzigen Aufgabe entstehen ganz vielfältige Texte, Ideensammlungen und Skizzen.
Wer 43 Übungen und Schreibspiele zum kreativen Schreiben mit hochaltrigen Menschen ausprobieren möchte, findet die Sammlung meiner besten Schreibaufgaben im Praxisbuch „Schatzkiste Schreibspiele“.
Bei Bedarf sende ich auch gern ein Rezensionsexemplar zu.

Atemfreude, aufmerksam

Neue „Atemfreude“-Stunde: Erntezeit im Bauerngarten

Heute nehme ich mir die Zeit, um meine letzte „Atemfreude“-Stunde so aufzubereiten, dass aus meinen Notizen ein leicht umsetzbares Konzept wird, das auch andere PädagogInnen anwenden können.
„Atemfreude“ ist das einzigartige Konzept lustbetonter Atemgymnastik für SeniorInnen und Menschen mit kognitiven Einschränkungen. Die Gymnastik und Atemvertiefung wird nicht von der Therapeutin diktiert, sondern im Rahmen einer unterhaltsamen und sinnlichen Geschichte miteinander erlebt.

Coronabedingt treffen wir uns zum Sport auf der Terrasse der Senioren-Residenz, direkt daneben blüht mein Kräutergarten mit den Bienenstauden. Das Thema „Erntezeit im Bauerngarten“ liegt im Spätsommer/Frühherbst nahe, umso schöner, wenn wir uns direkt aus dem Beet mit Kräutern bedienen können.
Für die „Atemfreude“-Stunde werden keine Materialien benötigt, lediglich ein paar Küchenkräuter, die die SeniorInnen sich frisch abzupfen: Entweder von Kräutertöpfen, die im Stuhlkreis weitergegeben werden, oder von Zweiglein, die von der Kursleitung aus dem eigenen Garten mitgebracht und herum gereicht werden.
Wie immer findet der Kurs in einem großen Stuhlkreis mit (coronabedingtem) Abstand untereinander statt.
Zu Beginn liest die Moderatorin ein Gedicht von Theodor Storm zur Einstimmung vor, dann folgt die Anleitung der „Atemfreude“: Wir bringen anhand der ersten Vorbereitungen in unserem imaginären Garten den Kreislauf in Schwung, dehnen und strecken uns, richten uns auf und arbeiten und zu den Atemübungen vor. Dabei sind, entsprechend den Prinzipien der „Atemfreude“, alle Elemente der Stunde in die assoziative Handlung verpackt: Wir verscheuchen Stare von den Obstbäumen, pflücken die letzten Kirschen und spucken Kerne, setzen Blumenzwiebeln für Frühblüher, geben bei einer Ameisenstraße acht, wiegen uns wie Korn im Wind…. So können auch kognitiv eingeschränkte Personen dem Inhalt gut folgen.
Das gesamte Konzept stelle ich kostenfrei unter diesem Download zur Verfügung: Einfach ausdrucken und loslegen!
Atemfreude-Stunde: „Erntezeit im Bauerngarten“ Download
Wer die therapeutischen Hintergründe besser verstehen und die Durchführung genau erklärt bekommen möchte, findet alles Wissenswerte im umfangreichen Praxisbuch „Atemfreude. Schwungvolle und fröhliche Atemübungen mit Senioren anleiten“

 

aufmerksam, Presse

Presse: Wie erleichtern wir die Eingewöhnung in Senioren-Einrichtungen?

In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Aktivieren“ stelle ich vielfältige Ideen vor, wie SeniorInnen sich im betreuten Wohnen oder der stationären Pflege gut eingewöhnen können. Dabei gehe ich auf grundsätzliche Themen wie eine klare Beschilderung zur Orientierung in allen Teilen des Hauses ebenso ein wie auf kreative Möglichkeiten, Neuzugänge in feste Cliquen „einzuschleusen“. Damit auch in Gruppenstunden eine offene Atmosphäre herrscht, präsentiere ich kreative Vorschläge – beispielsweise zur Auflockerung der oft sehr starren Platzwahl. Auch Patenschaften zwischen fitten Alteingesessenen und Zugezogenen können für beide Seiten eine Bereicherung sein. Viele weitere Anregungen für die soziale Betreuung zur Integration der SeniorInnen werden im Magazin vorgestellt.

aufmerksam, kreativ

Neue Geschichten aus dem Garten: Sorgen und Freuden der SeniorInnen

Seit ich im Frühjahr als Corona-Maßnahme begonnen habe, die Außenflächen der Senioren-Residenz mit bienenfreundlichen und trockenheitsreistenten Stauden zu bepflanzen, ist viel passiert: Das Kräuterbeet hat sich zu einem inoffiziellen Treffpunkt entwickelt, wo ganz viel zufällige Begegnungen passieren. Meine zentrale Rabatte im Wendekreis am Haupteingang erntet jede Menge Lob für die abwechslungsreiche und ökologisch ausgewogene Bepflanzung.

  • Herr H., der sich seit einiger Zeit um den Judasbaum auf der Terrasse Sorgen macht, berichtete, dass er jetzt Schoten austreiben würde. „Sach mal, Marie, seit wann wachsen Schoten auf Bäumen? Das is doch keine Erbse!“
    Ich: „Och, es gibt verschiedenste exotische Bäume mit sehr ausgefallenen Samenständen.“
    Herr Z. mischte sich ein: „Ja, und dann ist ja das Dollste, dass ich jetzt weiß, woher dieser Duft immer kommt!“ Wir schauten interessiert, er: „Na, jedes Mal, wenn ich aus der Haustür komme, duftet das immer so! Und ich frag mich, wieso, da steht doch kein blühender Busch, wo kommt denn der Duft her?“
    Wir guckten gespannt, er: „Na, das sind die Linden! Die blühen!“
    Herr H. lachte so laut, dass er fast vom Stuhl fiel: „Und da mussteste so alt werden, um zu merken, dass Linden blühen? Und duften? Und wo kommt denn sonst der Lindenblütenhonig her, hä?“
  • Die Katze einer Pflegerin tobt neuerdings gerne durch unser neues Kräuterbeet, was ihr schon einige Damen übelnahmen und sie bei mir verpetzten. Die demente Frau K. stand mit mir am Beet, während ich Nacktschnecken absammelte, und las zum vierten Mal in Folge laut den Pflanzenstecker vor: „Rauke. Rucola. Was ist das denn?“
    Plötzlich schoss die Katze aus der Kapuzinerkresse heraus, was Frau K. kein bißchen erschreckte, sie fing gleich an, mit ihr zu schmusen.
    Herr Z. kam auf dem Weg zum Mittagessen vorbei und streichelte sie ebenfalls, wurde aber gebissen. Er nahm es entspannt: „Ich habe mir grad die Hände desinfiziert, das mag sie natürlich nicht…“
  • Frau W. war in großer Aufregung, weil sie ein Samentütchen zu ihrer japanischen Freundin geschickt hatte, die daraufhin beim Zoll vorgeladen wurde. Der Zoll wollte ihr die Samen jedoch nicht herausgeben, sodass sie Frau W. anschrieb, ob die Samen vernichtet oder zurück gesandt werden sollten.
    Frau W. befand sich nun in heftiger Erregung: „SIE haben mir die Samen gegeben, Frau Krüerke! Die waren doch vom Naturschutz! Da stand sogar die Loki-Schmidt-Stiftung drauf! Was soll denn dabei das Problem sein?“
    Ich versuchte, sie zu besänftigen: „Naja, die Japaner wollen natürlich kein fremdes Saatgut eingeführt bekommen, das sich wer weiß wie doll ausbreitet. Da haben wir doch auch immer wieder Ärger mit, wenn hier endemische Arten unsere eigene Pflanzenwelt verdrängt!“
    „Ja, aber SIE haben mir das gegeben. Und das war vom NATURSCHUTZ. Da ist doch nichts Schlimmes bei!“
    „Naja, die Japaner kennen ja nun unsere Naturschutzverbände nicht. Und selbst wenn: Deutsche Wiesenblumen wollen sie nun mal nicht bei sich angepflanzt haben.“ Frau W. regte sich immer heftiger auf: „Aber was sollen die paar Samen denn tun? Ganz Japan übernehmen?!“
    Ich wurde deutlicher: „Also, der Zoll geht ja vom Schlimmsten aus. Hätte also sein können, dass in den Samentüten etwas drin steckt, dass absichtlich Schaden zufügen soll. ODER das heimlich Cannabis ist, und eben keine deutsche Wiesenblumen-Mischung. Samen einführen, das sehen viele Nationen kritisch.“
    Frau W. kollabierte: „Aber das war doch vom NATURSCHUTZ! SIE haben mir das GEGEBEN.“
    Ich gab auch auf.Direkt am Kräuterbeet habe ich laminierte Hinweise deponiert, welche Pflanzen hier wachsen, welche Inhaltsstoffe sie enthalten und wie sie verwendet werden können.
    .
  • Wir saßen draußen auf der Terrasse, ich war gerade mitten in der Moderation meiner „Atemfreude“-Gruppe.
    Da öffnete sich die Tür des Wintergartens, Herr M. trat heraus, erntete mit einem einzigen Handgriff eine Auswahl an Kräutern und verschwand zurück an seinen Tisch. Ganz offensichtlich, um seinen Salat damit aufzuwerten. Freut mich, dass die Kräuter genutzt werden!
  • Frau Dr. Sch. liebt es, meine gärtnerischen Kompetenzen zu beurteilen: „Na, das sieht aber sehr wüst aus, Ihr Kräuterbeet! Da wächst ja wirklich alles komplett wild!“
    Ich antwortete fröhlich grinsend unter der Maske: „Ja, ist ein echter Dschungel geworden, die letzten Tage durch den Regen, ne?“
    Sie hörte mich wie immer nicht und dozierte über ihre eigenen pflegerischen Tätigkeiten, die ich bereits einige Stunden zuvor bewundert hatte: Die halb verblühte Hortensie hatte sie radikal kastriert und auf einen winzigen Stumpf gestutzt, was für mich arg nach Gewalt aussah. Und das mitten auf der gemeinschaftlichen Terrasse der Anlage…. aber bitte.
  • Der Haselstrauch am Rand des Kräuterbeets treibt so heftig aus, dass ich mich heute mitten ins Beet stellte und erst mit meiner Papierschere die kleineren Triebe stutzte und dann die großen mit der Hand ausbrach. Er verschattet einfach alles. Währenddessen plauderte ich locker mit allen, die in loser Folge vorbei kamen. Inzwischen hatte ich, nach einer zusätzlichen Runde Unkraut zupfen, Dreckschlieren auf der Stirn und Erde im Decolleté (wie die da hin gekommen ist?).
    Plötzlich öffnete sich über mir das Fenster und der stellvertretende Direktor bat mich um Tipps, warum in seiner Kräuterspirale der Basilikum und der Koriander so abgefressen aussahen. Wer das sein könnte und was er dagegen unternehmen solle?
    Puh, keine Ahnung? Ich konnte nur sagen, dass sonst Kräuter (wie Rosmarin, Thymian, Oregano) nicht von Schnecken gefressen würden, nur eben Basilikum und Koriander, die ja beide deutlich zartere Blätter haben. Ob er schon einmal Hühnereier vom Kochen aufbewahrt, zerkrümelt und rund um die Stauden ausgestreut habe? Das könnte helfen, wenn nicht, würde es definitiv düngend wirken. Er sah relativ zufrieden mit meiner Antwort aus…
    Später meinte eine Kollegin, die während meines reflexartigen Vortrags bei ebenfalls offenem Fenster zwei Büros weiter saß: „Du bist ja auf Zack, Marie, wirklich. Das mit den Eiern hab ich schon mal gehört, aber vielleicht probier ich das jetzt auch mal aus.“
    Sonst noch wer Interesse an einer spontanen Ferndiagnose? (-;
aufmerksam, glaubhaft

Andachten für SeniorInnen: Hier zum kostenlosen Download

Im Alltag spüre ich bei den SeniorInnen weiterhin ein großes Bedürfnis, „die großen Fragen des Lebens“ zu klären und spirituelle Bedürfnisse zu erfüllen. Da ich mindestens ein Mal pro Monat den SeniorInnen der Residenz eine Andacht als Heft konzipiere und ins Appartement bringe, teile ich mit PädagogInnen mein Material:
Auf meiner Website „Schatzkiste Seniorenbetreuung“ können in der Kategorie „Spiritualität“ Andachten zu Themen wie Vergebung, Geborgenheit, Selbstannahme kostenlos herunter geladen werden. Natürlich stelle ich auch Beispiele für die Passionszeit, Advent, Weihnachten und den Jahreswechsel vor.
Alle Andachten enthalten Liedtexte, Bibellese, Gebete, Mitmach-Aktionen, Raum für eigene Gedanken und zum Abschluss das „Vater unser“ und einen thematisch passenden Segen. Sie können in der Senioren-Einrichtung an Interessierte verteilt werden oder als Ideenfundus für eigene Gottesdienste benutzt werden.
Ich freue mich über Rückmeldungen, wie meine Konzepte in anderen Häusern ankommen!

aufmerksam

Schatzkiste Seniorenbetreuung: Kostenloses Material für Gruppen und Einzelgespräche

Wer sich vielfältiges Material für die Gestaltung von Gruppen und Einzelbetreuung mit SeniorInnen wünscht, findet auf meiner Website „Schatzkiste Seniorenbetreuung“ eine große Bandbreite:
Von Arbeitsblättern zur kognitiven Aktivierung über Stundenkonzepte, Liedersammlungen oder Atemgymnastik reicht das thematische Angebot. Angepasst an das Level der jeweiligen Gruppe, die Jahreszeit oder das Stundenthema kann sich jede Pädagogin ihr eigenes Konzept zusammenstellen. Auch exotische Themen wie Lach-Yoga, kreatives Schreiben oder ein Englisch-Kurs haben ihren Platz.
Alle Übungen und Downloads sind kostenlos, sie können direkt ausgedruckt und mit den hochaltrigen Menschen benutzt werden. Dabei achte ich auf eine große Schrift und ein optisch ansprechendes Layout, damit trotz nachlassender Sehfähigkeit alle SeniorInnen von den Materialien profitieren.