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Lesezeichen mit Erdbeeren basteln: Ein sommerliches Geschenk

Als kleine Zugabe zu einem Buch, das als Sommerlektüre verschenkt wird, eignen sich diese Lesezeichen mit Erdbeeren.
Und so gelingen sie:
Als erstes schnitt ich Motivkarton in 7 cm breite Streifen und faltete ihn, auf diese Weise können aus einem Din A4 Bogen drei Lesezeichen entstehen. Das Innere des gefalteten Streifens bestrich ich mit Klebe und strich ihn glatt, damit ist die Basis fertig. Tortenspitze aus Papier schnitt ich in Viertel, sie dienen als zarter Hintergrund. Aus grünem Karton mit goldenen Pünktchen maß ich Quadrate mit 6 cm ab, sie bilden die Grundlage für die Erdbeeren. Diese entstanden mit Hilfe einer Stanze und wurden anschließend mit zwei Farblagen pro Element bestempelt. Ich ordnete sie frei auf dem grünen Karton an und setzte als Auflockerung zweifarbige Kringel aus einer Kordel auf die Ecke.
Oben stempelte ich einen farbigen Pinselstrich und setzte ein „Danke“ darauf. Um den Übergang zum Rot der Erdbeeren darzustellen, unterlegte ich den Schriftzug mit einem Streifen aus dunkelrotem Karton.

Diese Lesezeichen können ebenfalls als Grußkarten gestaltet werden, ich verkaufe sie für 3,50 Euro und nehme auch Aufträge für Kundenwünsche an.

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Elegante Grußkarte in femininen Farben für Weihnachten basteln

Heute zeige ich mal kurz eine der Karten, die ich im November bei einem Kreativ-Treff gestaltete:
Sie wirkt durch das schmale, längliche Format sehr elegant, ist aber ganz einfach angefertigt. Dazu schnitt ich Motivpapier mit silberfarbenen Akzenten (leider hier schlecht zu erkennen) etwas kleiner zu als die Karte. Dadurch gibt die Farbe der Klappkarte der bunten Pappe einen schönen Rahmen und lässt sie wie ein Bild erscheinen. Ich stempelte einen Spruch auf einfarbigen Karton, stanzte ihn mit einem Etiketten- Stanzer aus und setzte ihn mit Schaumstoff-Klebepads etwas erhöht auf das Motiv. Zwei kleine Ranken schaffen eine Verbindung zur Motivpappe – fertig ist die Kreation.

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Schritt-für-Schritt-Anleitung für eine Lebkuchenkarte: Ideal für Kinder oder Senioren

Meine SeniorInnen lieben es, Grußkarten zu basteln. Dazu verwende ich sehr gerne Stanzen, denn auch, wenn die Fingermotorik nicht mehr so gelenkig ist oder die Arthrose hemmt: Einen Motivstanzer bedienen können alle. Deshalb habe ich für meinen Bastelnachmittag ein paar Beispiele mit einem Lebkuchen-Motto entwickelt. Dazu sind drei relativ universell einsetzbare Stanzen erforderlich: Ein großer Kreis mit Wellenrand, der auch oft als Etikett verwendet wird (Durchmesser 6,3). Außerdem ein kleinerer Kreis und ein Herz in der selben Größe (Durchmesser 2,6 cm). Alle drei Stanzen sind in so gut wie jedem Bastelladen vorrätig. Außerdem benötigt werden Doppelkarten, Motivpapier, Klebe und ein weißer Stift.

1.) Zuerst bekleben wir die einfarbigen Klappkarten rechts und links mit einem Streifen Motivpapier, das weihnachtlich oder winterlich wirkt. Diese Grundlage schafft den passenden Rahmen.
2.) Dann stanzen wir drei große Wellenkreise aus dunkelbrauner Pappe aus, den dritten Kreis halbieren wir in der Mitte. Dies sind unsere „Lebkuchen“.
3.) Die Lebkuchen bemalen wir am Rand mit einem einfachen Muster, dazu verwenden wir einen weißen Lackstift oder Buntstift: Der „Zuckerguss“ sorgt für das typische Aussehen.
4.) Die beiden ganzen und der halbe Lebkuchen werden aufgeklebt, der halbe Keks ragt quasi vom Rand in die Karte hinein: Das schafft Spannung.
5.) Nun stanzen wir aus roter Pappe oder Glanzpapier die „Marmeladenkleckse“ mit dem kleineren Kreis. Die Kleckse werden auf die Lebkuchen geklebt, für einen dreidimensionalen Effekt können Abstandskleber aus Schaumgummi verwendet werden (gibt es auch im Schreibwarengeschäft).
6.) Jetzt folgen die dunkelbraunen Herzen, die wir ausstanzen und als kleine Begleitung um die Lebkuchen gruppieren. Wer mag, dekoriert die Herzen mit einem winzigen, glänzenden Stern.

Nach dem selben Prinzip können natürlich auch ganz andere Entwürfe gestaltet werden – viel Freude beim Basteln!

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Anleitung für eine schlicht-effektvolle Winterkarte voller Natur

Beim Weihnachtskarten-Bastel-Nachmittag neulich gestaltete ich diese Karte, die dezent winterlich ist, aber thematisch noch nicht voll auf die Feiertage zurast.
Das Design gefällt mir sehr gut, ich möchte es in Zukunft gern öfter verwenden:
Dazu werden die Zapfen, Zweige und Beeren von den Außenkanten kommend in die Karte hinein ragend eingesetzt. Das gelingt mit Stempeln genauso gut wie mit Stanzen. In der Mitte könnte zusätzlich ein Spruch platziert werden. Zwei farblich passende einfarbige Pappen in unterschiedlichen Tönen werden etwas größer als das bestempelte Papier zugeschnitten und als doppelter Rahmen aufeinander gesetzt.
Natürlich, unaufgeregt und dennoch effektvoll!

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Grußkarte für GenießerInnen: Fruchtige Zitronen mit Spitzenrand

Hach, ich liebe die Zitronenstanze, die ich mir nach einem Jahr Drum-herum-schleichen gekauft habe!
Die erste Charge Zitronenkarten habe ich hier vorgestellt, nun folgt die Gourmet-Variante mit blau-weißen Streifen und Spitzenrand.
Sie entstand eigentlich nur deshalb, weil ich Bastelpappe in einem OP-Türkis übrig hatte: Die Farbe erinnerte mich ganz schrecklich an OP-Kittel. Mit den passenden PartnerInnen aus dem Materialfundus entstand auf einmal ein wunderschönes Design, in das ich mich richtig verliebt habe. Ich denke dabei an eine mediterrane Küche, leicht und beschwingt und verführerisch…
Dazu schnitt ich die Pappe zu und falzte sie, sodass Doppelkarten entstanden. Aquarellpapier tuschte ich in gelb-grün an und stanzte Zitronen daraus. Tortendeckchen aus Papier schnitt ich passend zu und klebte sie in zwei Lagen mit blau-weiß gestreifter Motivpappe auf. Zum Schluss bekamen die Zitronen ihren Platz – bon appetito!

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Fruchtig-frische Grüße: Karten mit Zitronen basteln

Mit einer Papierstanze für Zitronen gestaltete ich diverse Glückwunschkarten. Wer wissen möchte, woher ich die Stanze habe, schreibe mich gerne an – ich mache hier keine Werbung.
Für die Zitronen bemalte ich einen dicken Bogen Aquarellpapier in gelb-grün, um schöne Farbverläufe zu haben. Die Blätter stanzte ich aus Motivpapier aus. Die Hintergründe gestaltete ich ganz unterschiedlich:

Für eine Karte im Hochkantformat druckte ich einen Zitronenzweig aus, malte ihn mit Buntstiften an und dekorierte ihn mit weiteren Früchten und Blättern.
Ebenso suchte ich die Zeichnung eines Querschnitts der Frucht im Internet, verwendete ihn ebenfalls als Hintergrund und fuhr die Linien fein mit Buntstiften nach.
Auch eine Kombination verschiedener Motivpappen, hier in hellblau mit Pünktchen, ergibt eine schöne sommerliche Stimmung.Als weitere Variante nutzte ich gestreiftes Papier, das ich quer einsetzte und damit den Eindruck einer Kiste erweckte:
Wie ein Marktstand im Freien wirkt das Arrangement.
Ebenso gut können natürlich auch Papierstreifen geschichtet werden, um nebeneinander geklebt die „Bretter“ der Kiste darzustellen.

Und wer es lieber ganz puristisch mag:
Einfach eine gelbe Klappkarte nehmen, oben und unten mit gerissenem Papier in weiß bekleben, darauf die Zitronen setzen – fertig.

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Sommerliches Basteln mit Papier: Spaß mit Erdbeeren

Nach ewigen Jahren nahm ich endlich mal wieder an einem Bastelabend teil, der tatsächlich erst gegen 23:30 Uhr zu Ende ging….
Das erste Projekt war eine Geschenkbox, für die wir weißen Karton bestempelten. Ich gestaltete eine „schwedische Tapete“ aus lauter Erdbeeren und Beerenranken, die anschließend abgemessen, gefalzt und in eine Box verwandelt wurde. Allein eine Erdbeere zu stempeln, beinhaltete vier Schritte: Umrandung der Beere, Inneres genau auf den gleichen Platz stempeln, Umrandung Blätter, Inneres der Blätter exakt darüber platzieren. Puh! Wat’n Aufwand…
Mit dem Skalpell frickelte ich ein Spitzenband für eine Schleife durch den Karton und setzte eine bestempelte, ausgestanzte Erdbeere extra auf die Front.

Mit einer sehr viegelinschen (hamburgisch für „ausgebufft“) Grußkarte ging es weiter:
Drei verschiedene Seiten mussten für die Karte zugeschnitten plus ein Schiebe-und-Klappmechanismus eingebaut werden. Und das nach 22:00 Uhr….
Dafür ballerte ich schön heftige Kombinationen von Designpapier zusammen: Bunte Blüten im Pfingstrosen-Aquarell-Look mit Edelsteindruck inklusive Goldprägung. Bäm! Wenn das mal nicht maximal amerikanisch ist, weiß ich auch nicht.Hatte ich einfach Bock drauf, und viel hilft viel.
Gern würde ich hier verlinken, wie die Karte genau entstanden ist, aber ich kann online dafür keine Anleitung finden. Egal: Wer Lust hat, eine „Pop-up-Karte“ anzufertigen, findet im Internet wirklich genug andere Anregungen.

Ich habe mich nicht bezirzen lassen, Produkte aus dem schweineteuren Katalog zu bestellen, auch wenn es wirklich Spaß gemacht hat.
Ich sage nur:
Second-Hand Stempel und Stanzen aus den Kleinanzeigen tun’s genauso. Und selbst die liegen mehr rum, als sie benutzt werden, seien wir mal ehrlich.

Dennoch hat der Abend sehr viel Spaß gemacht und tatsächlich gönne ich mir jetzt aus zweiter Hand mal eine richtig fette Stanze, um endlich sommerliche Karten mit Zitronen zu basteln. Da schleiche ich schon seit letztem Jahr drum herum und jetzt reicht’s: Die Stanze ist von einer netten Vorbesitzerin auf dem Weg zu mir!

Mal gucken, ob ich davon bald schöne Bilder zum Vorstellen habe…
In diesem Sinne lade ich dazu ein, das Weltuntergangs-Wetter draußen zum kreativen Werkeln drinnen zu nutzen.

Hach ja:
Ein supersüßes Gastgeschenk mit Schokoladenfüllung gab’s noch oben drauf.

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Sternenkranz mit Alpenveilchen

Mit meiner neuen Sternstanze musste ich unbedingt loslegen, so entstand dieser Kranz. Aus einem Hamburger-Hipster-Heft mit einer sehr schicken Titelseite, die silber schimmert, stanzte ich viele Sterne aus. Als Hintergrundfarbe nahm ich, passend zu den Alpenveilchen, weinroten Karton. Die Sterne klebte ich leicht überlappend zusammen, bis die Kreisform fertig war.
Anschließend schnitt ich Blüten aus dem Alpenveilchen und arrangierte sie in der Mitte des Kranzes.

Zusammen mit kleinen Kerzen in Sternform eignet sich die kreative Idee wunderbar für Geburtstage oder den Valentinstag. Wer mag, stanzt dafür einfach Herzen aus und klebt sie zu einem Kreis zusammen.

Verlinkt mit CreaDienstag, HandmadeOnTuesday, DienstagsDinge, Meertje , FlowerPowerBloggers und FloralFridayFotos.

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Sommerliches Miteinander in zwei Akten

Tischdeko Nachmittag

Nachmittags trafen wir uns in einer Runde von drei Frauen zu Lektüre, Gesprächen und Gebet. Damit wir einander entspannt im Blick haben, platzierte ich die Gedecke über Eck. So sitzen wir uns gleichberechtigt gegenüber, statt uns „zwei gegen eine“ an den Längsseiten zu postieren. Eine gute Sitzordnung kann Treffen jeder Art positiv wie negativ beeinflussen. Dass eine harmonische Atmosphäre entsteht, hängt zu einem guten Teil davon ab, wie die Plätze verteilt werden. Einen runden Tisch finde ich die demokratischste und freiste Lösung. Leider braucht er so viel Platz, dass er außer bei großen Festen selten zum Einsatz kommt. Schade, denn ich wette, dass viele Teambesprechungen und geschäftliche Entscheidungen fairer (besonders für Positionen jenseits der Chefetage) und effektiver verlaufen würden.

Blumen, Tischdeko

Damit wir genügend Platz für die Lektüre haben, sind die Schalen in der Mitte zentriert. Beidseits jedes Platzes ist genügend Raum, um Notwendiges abzulegen.
Die Schalen sind aus Porzellan geformte Blüten, Äpfel und Blätter. Ich habe sie in den letzten Jahren aus Schweden, Dänemark und Deutschland zusammen getragen.

Cornus

Auf jedem Teller liegt ein dekorativer Bund aus den Beeren des Hartriegels (Cornus). Die Dolden habe ich an der Alster gepflückt, jeweils zu dritt gebündelt und mit Bronzedraht umwickelt.

Abend

Abends treffen wir uns in anderer Runde zu viert. Hier passt die klassische Verteilung von zwei Personen pro Längsseite des Tischs als Sitzordnung.
Als Abendessen serviere ich viele Schalen mit Zutaten für einen bunten Salat, den sich jede Person nach eigenem Geschmack zusammenstellen kann. Der Tisch füllt sich mit den Schalen sehr schnell, dabei sind diverse Schüsseln mit grünem Salat als „Basis“ sowie Aufstriche für das Brot gar nicht auf dem Bild. Entsprechend ist die Tischdekoration auf ein Minimum beschränkt und, im Vergleich zum Nachmittag, verschlankt.

 

Salat-Bar

 

In den Zweigen hängen neben meinen Lieblings-Wabenbällen, deren Farbe seit dem Februar so wunderbar in alle saisonalen Varianten passt, neue Kreationen:
Kleine Tortenspitzen aus Papier habe ich zu zweit zusammen geklebt, um sie zu verstärken. Darauf befestigte ich ausgestanzte Kreise, deren Farbe ich passend zum Tischtuch gewählt habe. Sie bilden frische Akzente, sind schnell angefertigt und trotzdem besonders.
Das Tischtuch ist ein aufgetrennter Bettdeckenbezug, den ich mit grüner Textilfarbe bespritzt habe.

 

Zweige

 

Diesen Beitrag verlinke ich mit CreaDienstag, Handmade on Tuesday, Dienstagsdinge, Engel & Banditen und Meertje.

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Tropische Farben für Brunch und Cocktail-Parties

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Momentan habe ich überhaupt keine Lust auf all das Weihnachtsklimbim mit Kugeln, Zapfen, schottischen Karos und Hüttenromantik. Ich liebe diese gestalterischen Elemente, aber nicht jetzt. Jetzt wünsche ich mir fröhliche Farben und kein winterliches Chichi. Bis Mitte März bleibt es ungemütlich, daher habe ich keinerlei Ambitionen, jetzt schon die Kuschelsaison auszurufen.
Insofern habe ich bei uns karibische Gärten und sommerliche Strände in die Bilderwand im Wohnzimmer gehängt, über dem Esstisch leuchtet eine mediterrane Terrasse mit üppigen Bougainvilleen.

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Für ein Brunch mit Freundinnen oder en famille bastelte ich fröhliche Platzkärtchen in tropischem Pink-Gelb-Orange. Lasst es krachen, dunkel werden die nächsten Monate noch genug!

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Die größten Kreise werden jeweils mit den Namen der Gäste beschriftet. Um eine Serviette und Besteck geschlungen oder um den Stiel eines Weinglases gehängt, weisen sie den Eingeladenen den passenden Platz, bilden Dekoration und Gastgeschenk in einem.

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Auf Wunsch fertige ich gern ähnliche Anhänger in der gewünschten Stückzahl, auch passende Muffin-Pieker und Girlanden. Für entsprechende Anfragen dient das Kontaktformular.

Beim CreaDienstag, Meertje, HandmadeOnTuesday und Dienstagsdinge werden kreative Ideen geteilt.