aufmerksam, kreativ

Fruchtig-frische Grüße: Karten mit Zitronen basteln

Mit einer Papierstanze für Zitronen gestaltete ich diverse Glückwunschkarten. Wer wissen möchte, woher ich die Stanze habe, schreibe mich gerne an – ich mache hier keine Werbung.
Für die Zitronen bemalte ich einen dicken Bogen Aquarellpapier in gelb-grün, um schöne Farbverläufe zu haben. Die Blätter stanzte ich aus Motivpapier aus. Die Hintergründe gestaltete ich ganz unterschiedlich:

Für eine Karte im Hochkantformat druckte ich einen Zitronenzweig aus, malte ihn mit Buntstiften an und dekorierte ihn mit weiteren Früchten und Blättern.
Ebenso suchte ich die Zeichnung eines Querschnitts der Frucht im Internet, verwendete ihn ebenfalls als Hintergrund und fuhr die Linien fein mit Buntstiften nach.
Auch eine Kombination verschiedener Motivpappen, hier in hellblau mit Pünktchen, ergibt eine schöne sommerliche Stimmung.Als weitere Variante nutzte ich gestreiftes Papier, das ich quer einsetzte und damit den Eindruck einer Kiste erweckte:
Wie ein Marktstand im Freien wirkt das Arrangement.
Ebenso gut können natürlich auch Papierstreifen geschichtet werden, um nebeneinander geklebt die „Bretter“ der Kiste darzustellen.

Und wer es lieber ganz puristisch mag:
Einfach eine gelbe Klappkarte nehmen, oben und unten mit gerissenem Papier in weiß bekleben, darauf die Zitronen setzen – fertig.

aufmerksam, kreativ

„Neumoderne Methoden“ mit SeniorInnen: Smoothies direkt aus dem Garten

Wir hatten heute in der Senioren-Residenz wieder den Spaß unseres Lebens:
Um das dschungelartige Kräuterbeet, mein Trotz-Corona-Frühlings-Projekt zu nutzen, versammelten wir uns auf der Terrasse zur Garten-Gruppe (die eher Genuss-Truppe genannt werden sollte). Mit 14 Damen und einem Herrn pflückten wir Kräuter und gossen sie zusammen mit Erdbeeren und Blaubeeren zu einem Obstessig auf.
Anscheinend war meine Anleitung nicht eindeutig genug, so füllten die meisten ihre mitgebrachten Schraubgläser und Flaschen bis zum Rand mit Beeren und Kräutern, sodass ich mich ernsthaft fragte, ob es ein Obstsalat im Glas sein sollte. Kritik verbietet sich, also gossen alle munter ihre Fruchtmischung mit Essig auf.

Anschließend schnitten wir in mehreren Gruppen Obst, Gemüse und Kräuter und jagten sie fröhlich durch den Mixer. Dann folgte das Kunststück, die Smoothies aus dem Mixer so auszuschenken, dass am Ende alle eine annährend gleich große Portion im Glas hatten. Obwohl die SeniorInnen mindestens genauso erbittert um unterschiedlich große Portionen streiten wie Kinder, gelang mir das Kunststück. Auch für Zaungäste blieb genug über, sodass wir noch rechts und links an Umsitzende ausschenken konnten. Sogar der neue Direktor bekam ein Glas zum Probieren, leider vermisste er die Eiswürfel (ich auch, wir hatten 31°C heute).

Natürlich hatten alle eine sehr genau Meinung zu jedem verkosteten Smoothie, deren Zusammensetzung ich quasi im Blindflug durch den Supermarkt, den Wochenmarkt und unseren Kräutergarten kombiniert hatte: Zu dick, zu süß, zu frisch, zu stückig…. aber geschmeckt hat’s dennoch allen!
Wir begannen mit Banane-Blaubeere-Minze-Melisse, wobei die Bananen eindeutig den Hauptteil ausmachten. Die Blaubeeren waren ja fast alle im Essig… Es folgte ein grüner Smoothie mit Gurke-Kiwi-Birne-Rucola-Kräutern, in den jemand noch schnell Melone schmiss. Ein schön frischer Kontrast zum vorherigen, dann schloss sich eine Tutti-Frutti-Auslese an: Melone-Nektarine-Erdbeere-Minze-Melisse.
Aaaah, das war für die meisten der Favorit!

Atemfreude, feminin, kreativ

Effektvolle Grußkarten für wenig Geld gestalten: Bunte Fahrräder rollen an

Hier kommen meine Sommergrüße angerollt:
Eine Batterie selbstgebastelter Grußkarten aus buntem Papier mit jeweils einem ausgestanzte Fahrrad. Wer sich das Geld sparen möchte, um eine sch…weineteure Stanze anzuschaffen, die dann doch nur drei Mal benutzt wird: Einfach in den Kleinanzeigen online unter dem Begriff „Stanzteile“ suchen. Viele kreative Frauen nutzen ihre Stanze, um daraus Material für andere DIY-Fans zu fertigen.
Meine zehn Räder bekam ich beispielsweise für nur einen Euro (plus einen weiteren Euro Porto).
Das Spannende war, dass ich mir die Farben nicht aussuchen konnte – ich musste also zu jedem Rad eine farblich passende Kulisse aus buntem Papier gestalten. Da bei mir, wie bei den meisten Frauen, die gern handwerklich tätig sind, der Materialfundus aus allen Schubladen quillt, war das nun wirklich kein Problem.
So puzzelte und kombinierte ich sehr fröhlich für mich hin, bis ich für alle zehn Exemplare ein harmonisches Zuhause gefunden hatte.
Zum Nachmachen empfohlen – ganz einfach und wirkungsvoll!

aufmerksam, Presse

Interview-Termin für die Altenpflegemesse 2021: Die Natur ins Haus holen – Aktivierungsideen für SeniorInnen

Weil zwei Buchmanuskripte und ein kompletter Kalender in zwei Verlagen parallel zum eigentlichen Beruf noch nicht ausreichen, habe ich eine Einladung als Sprecherin für die AltenpflegeMesse 2021 angenommen. Im Interview gebe ich Anregungen, wie die stationäre Pflege mit einfachen Maßnahmen die Jahreszeiten spürbar machen und Naturerlebnisse bieten kann. Am 07.07. bin ich ab 10:45 Uhr im Kanal „Pflege und Therapie“ zu sehen, unter der Überschrift: „Die Natur ins Haus holen – Aktivierungsideen rund ums Jahr“.Das Wohnzimmer ist umgebaut, die Technik wartet auf die Videoaufnahme, diverse Kräutertöpfe, ein Sprossenglas und andere Utensilien stehen bereit, der Spickzettel liegt vor mir – da fangen die Nachbarn unter uns eine spontane Freitag-Morgen-Party an. Kurz danach wird intensiv gebohrt, sodass ich schnell hinunter renne und darum bitte, mir eine Stunde Ruhe für die Aufnahme zu gönnen.
Läuft bei mir!
Wer einen Blick in die Download-Materialien werfen möchte und einen kompletten Kalender passend zum Thema wünscht, kann sich bei AktivierenPlus auf der exclusiven MesseSeite umschauen.

aufmerksam

Mein Leben als Autorin: Wenn plötzlich Highspeed herrscht

Eine der ersten Lektionen, die ich als Autorin bei meinen Büchern gelernt habe, ist: Geduld zu haben.
Alles dauert grundsätzlich länger, als gedacht. Selbst, wenn einzelne LektorInnen plötzlich Druck machen: Immer wieder gibt es Phasen des Wartens und Dümpelns, und je eher ich lerne, sie auszuhalten und währenddessen ein anderes Projekt anzuschieben, desto besser.
Aber es gibt auch erfreuliche Lektionen, die sich über die Jahre einstellen: Dass mit einzelnen LektorInnen sehr fruchtbare und beständige Kooperationen entstanden sind, die sich fast wie Freundschaften anfühlen. Und dass aus guter Zusammenarbeit plötzlich Angebote aus dem Verlag aufploppen, die für zusätzliche Sichtbarkeit und Honorare sorgen. Da wiegt es dann weniger schwer, wenn ich ein Vierteljahr darauf warten muss, an anderer Stelle endlich einen Autorenvertrag zu erhalten, um ein Buch fertig schreiben zu können. In der Redaktion ist eben viel los, manches wird öfter verschoben.
Währenddessen darf ich zum ersten Mal die Illustrationen für ein laufendes Projekt beitragen, auch das wieder eine Möglichkeit, meine Kompetenzen zu erweitern.

Schön ist auch, wenn ich erfreut feststellen darf, dass sich einzelne Angestellte im Fachverlag dafür einsetzen, dass ich als Sprecherin bei einer Messe auftreten darf. Statt nur die bisher wichtigsten AutorInnen dafür vorzuladen, die quasi ständig zu den internen“Königinnen“ zählen. Nachdem ich eine Menge Zeit in den Online-Bereich gesteckt habe, erreichte mich die Einladung, auch auf anderen Kanälen sichtbar zu sein. Ich kann zwar 80 Minuten ohne Punkt und Komma ins Mikro quasseln, aber ein Vortrag vor 70 Personen, die ich kenne, ist doch etwas Anderes als ein Messeauftritt für die ganze D-A-CH-Region. Sehr spannend!
Parallel gilt es, verschobene Projekte aus dem alten Jahr im Blick zu behalten:
Bin ich eigentlich noch für die Jury eines Seniorenbetreuungs-Preises eingeplant oder nicht? Seit 13 Monaten nichts davon gehört, mal nachfragen…

Dann der Bammel, wenn ich mit einem Verlag zusammenarbeite, den ich noch nicht kenne:
Wie tickt die Lektorin, dir mir zugeteilt wird? Werden wir uns über die strittigen Punkte im Manuskript gut einig? Können wir flüssig und positiv zusammenarbeiten?

Endlich flattert der langersehnte Autorenvertrag ins Haus, plötzlich ballen sich die Abgabetermine im Sommer. Noch dazu, wo mir auf einmal angeboten wird, einen ermutigenden Kalender für AltenpflegerInnen komplett allein zu gestalten, statt im Team, wie zu Beginn geplant.
Auf einmal heißt es am Feierabend und Wochenende nicht mehr „Juhu, ich darf schreiben!“, sondern „Uhaaa, ich muss schreiben!“
Aber das ist ein Luxusproblem, für das ich dankbar bin, denn nach dem größten Zeitdruck kommen plötzlich wieder Phasen des Leerlaufs, das kenne ich schon.
Wobei es in meinem Leben seit einigen Jahren nicht mehr heißt „Schreibst du mal wieder ein Buch?“ sondern „Welches Buch schreibst du gerade?“ Oft habe ich zwei Manuskripte parallel zu Online-Medien und Zeitschriftenartikeln gleichzeitig in der Mache. Wenn es sich denn auch finanziell auszahlen und nicht nur Zeit kosten würde…. aber ich genieße es!

Für alle, die sich fragen, wie sie die mageren Buchhonorare aufwerten können:
Ich wurde neulich glücklicherweise auf die VG Wort aufmerksam gemacht, dort können UrheberInnen für ihre Werke Tantiemen von öffentlichen Bibliotheken beantragen. Das hatte ich beim Schreiben meines Erstlingswerk schon mal gelesen, aber die letzten Jahre auch wieder vergessen…

Nur einen AutorInnen-Club zum Austausch, den habe ich noch nicht. Wer hier mitliest und sich zum Fachsimpeln und Abreagieren über das Verfassen von Fachbüchern melden mag, ist dazu herzlich eingeladen!

aufmerksam, Presse

„Schatzkiste Schreibspiele“: Mein Praxisbuch zum kreativen Schreiben mit Senioren

Endlich ist es da, mein drittes „Baby“:
Ein fröhliches, buntes, lustbetontes Buch voller Schreibspiele für SeniorInnen!
Die „Schatzkiste Schreibspiele“ versammelt 43 Übungen und Anregungen, um Geschichten, Gedichte und Briefe zusammen zu schreiben.

Ein knackiger Einführungsteil zu den Grundlagen des kreativen Schreibens vermittelt die nötige Sicherheit, um frei eine Gruppe anleiten zu können. Eine Liste mit hilfreichen, unterstützenden Regeln kann direkt aus dem Buch kopiert und an die SeniorInnen verteilt werden.
Aufwärmspiele lockern die Atmosphäre auf und bringen alle in einen spielerischen Modus, um dann enthemmt und entspannt die Schreibaufgaben beginnen zu können.

In den fünf Bereichen „Von Menschen und Tieren“, „Farben und Gefühle“, „Wundersame Ereignisse“, „Philosophische Themen“ und „Poesie schreiben“ lässt sich für jede Gruppe das Passende finden und ein abwechslungsreiches Programm zusammenstellen.
Besonders Menschen, die wenig eigene Entscheidungen treffen können und sich durch körperliche Schwäche sehr begrenzt fühlen, können durch das „Umschreiben“ der Realität neu Selbstwirksamkeit erfahren.
Ein kurzer Beispieltext pro Schreibaufgabe hilft, den SeniorInnen die Aufgabe näher zu bringen, und Fragen regen die Kursleitung zur eigenen Überleitung in die Praxis ein.

Anschließend gebe ich Tipps, wie die Stunde ausklingen und die entstandenen Texte verwendet werden können.
Ein Anhang mit Kreativitätstechniken hilft der Kursleitung, die eigene Schaffenskraft anzuzapfen und lässt sich auch für andere Angebote verwenden.
Besonders stolz bin ich darauf, dass zum ersten Mal eins meiner Bücher mit meinen Illustrationen ausgestattet wurde. Auch eine Autorin kann sich kreativ weiterentwickeln….

Einzelne Schreibübungen stelle ich, zusammen mit vielen anderen kostenlosen Downloads, auf der Website „Schatzkiste Seniorenbetreuung“ vor.

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Organisation der Seniorenbetreuung: Hilfreiche Strategien und Tipps


Für alle, die Senioren-Gruppen leiten, das Programm der Tagespflege organisieren oder soziale Betreuung anbieten:
Auf AktivierenPlus erkläre ich in vielfältigen Artikeln, wie ein Jahresplan oder Wochenplan erstellt wird und alle Anwesenden ihren Bedürfnissen angepasst an Erlebnissen teilnehmen.
Die Jahresplanung in der Sozialen Betreuung stelle ich ebenso vor wie Tipps, um zielgruppengerecht eine große Bandbreite an Gruppen zu gestalten.
Welche Elemente sollte eine abwechslungsreiche Gruppenstunde enthalten?
Wie organisieren wir ein Fest, wer ist daran beteiligt und wie entsteht eine reibungslose Durchführung?
Was ist bei der Planung eines Ausflugs zu beachten –  von der Auswahl des Ziels bis zur Barrierefreiheit vor Ort?
Auch grundlegende Überlegungen zu einer achtsamen Gestaltung des Alltags mit SeniorInnen stelle ich vor.

Alle Artikel bieten zusätzlich eine Checkliste zum kostenlosen Herunterladen und Ausdrucken, um sofort loszulegen und den Überblick zu behalten.
Wer AktivierenPlus abonniert, kann über die Verlinkungen meiner Artikel direkt komplette Stundenentwürfe entdecken und verwenden. Über 540 Aktivierungsangebote und digitale Spiele laden zum Ausprobieren ein. Für Neugierige ist eine kostenlose Probezeit des Abos möglich.

aufmerksam, kreativ

Maritime Bilderwand zum Aufatmen: Frisch und leicht dekorieren

Nach Weihnachten setzt bei mir normalerweise das große Aufatmen ein:
Ahhhh, leere Wände, leere Tische, leeres Alles!
Luft zum Atmen, Raum zum Leben, Leere! Himmlisch!
Dieses Weihnachten hatte ich ausnahmsweise zurückhaltend dekoriert, insofern fehlte der spaktakuläre Vorher-nachher-Effekt zwischen Feiertagen und Start ins neue Jahr.

Dennoch hatte ich Lust, die verschneiten Landschaften abzunehmen und den maritimen Kalender, den ich letztes Jahr im Büro aufgehängt hatte, auf neue Art zu Hause zu verarbeiten.
Also schob ich Kalenderblätter, Rahmen und Motive hin und her, bis ich alle Bilder zurecht geschnitten und aufgehängt hatte.
Eine perfekte Mischung ist es dieses Mal nicht geworden, aber egal:
Die Bilder vom Meer helfen definitiv zu einer neuen Variante von „Durchatmen nach dem Jahreswechsel“!

Der geflochtene Strohhut fiel mir zufällig in die Hände, allerdings weiß Gott, dass ich seit über einem halben Jahr auf einen Strohhut für die Bilderwand geiere. Aber dafür kein Geld ausgeben wollte. Hier ist er nun, kostenlos, quasi direkt vor der Haustür tauchte er eines Tages auf und wartete auf mich. Danke, Jesus!

In der Vase auf dem Beistelltisch unter der Bilderwand steht Schilf in der Vase, die „Dannebrog“ flattert im imaginären Wind – wunderbar!

aufmerksam, kreativ, Presse

Presse: Tipps für die Weihnachtsbäckerei mit Senioren

Bis ich meinen aktuellen Fachartikel „Advent unter Corona-Bedingungen“ hier vorstellen darf, verweise ich auf das Internetportal „meines“ Verlags Vincentz Network. Meine Ideen für weihnachtliche Aktivitäten mit SeniorInnen stellt die Fachzeitschrift „Aktivieren“ vor, hier in einem Auszug.
Viele weitere Materialien für Betreuung und Beschäftigung von alten Menschen sind online unter Aktivieren Plus zu finden. 30 Tage lang lässt sich die Datenbank voller Tipps und Stundenentwürfe kostenlos testen.

aufmerksam, kreativ

Lock-Down-Projekt: Tisch abschleifen und neu streichen

Egal, wie die Welt um mich herum aussieht: Wenn ich mich unterfordert fühle, schreibe ich einfach ein neues Buch.
Meine sogenannte „Freizeit“ auf diese Weise im Arbeitszimmer zu verbringen, erlebe ich als reichlich einseitig, daher kaufte ich second-hand einen Beistelltisch, um den bisherigen zu ersetzen. Ich transportierte die Tischplatte auf dem Fahrradlenker, das Tischbein hinten im Korb, und radelte so nach Hause.
Dort stellte ich die Werkbank im Innenhof auf und schliff beide Teile gründlich ab. Wie immer war es schwierig, die passende Körnung zu finden: Zwei Schleifblätter waren zu fein und das dritte deutlich zu grob. Die verschnörkelten Formen ließen sich per Hand deutlich einfacher und schneller schmirgeln als gedacht, ich war ganz beglückt.

Einmal gründlich feucht überwischen, um den Staub zu entfernen, schon konnte ich weiß vorstreichen.
Anschließend quatschte ich mich fast drei Stunden mit einer Freundin am Telefon fest und strich danach ein zweites Mal, um den Tisch über Nacht gut durchtrocknen zu lassen.
Nun fehlte nur noch die eigentliche Farbe in „vintage green“, laut Aufdruck auf dem Farbtopf eine Art Salbeigrün. Ich war gespannt…
Nach zwei Runden „vintage green“ folgte das obligatorische Anschleifen vor dem Überzug mit Klarlack, was so katastrophal ausfiel, dass ich noch ein weiteres Mal grün strich. In der Zwischenzeit hatte sich der Schleifblock verkrümelt, den ich erstmal ersetzen musste, sodass die Dauer des Projekts sich ähnlich zog wie die Anwesenheit von Corona generell…
Tja, ich will gar nicht wissen, was drei Töpfe Farben und Lacke plus super-extra-mistiges-Schleifpapier-zum-Benutzen-vor-dem-Überlackieren plus der neue Schleifblock in Summe gekostet haben. Kurz: Ein Schnäppchen war dieses Möbelstück am Ende nicht mehr!
Nun ist der Beistelltisch endlich fertig, steht im Wohnzimmer und wertet die Ecke vor dem Fenster deutlich auf. Kein Vergleich mit dem antiken Vorgängermodell!
Kaum, dass ich auf unserem Sofa sitze, blinzle ich ständig ganz verliebt hinüber…