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Kompromiss in schillerndem Azurblau

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In einer eleganten Zeitschrift entdeckte ich vor einiger Zeit ein Collier aus Edelstein-Perlen, das einerseits wunderschön und andererseits unfassbar teuer war. So riss ich das Bild des Colliers heraus und bewahrte es auf, um zumindest diesen kleinen Eindruck davon zu bewahren.
Vor Kurzem entdeckte ich eine Kette, die unter anderem Halbedelsteine enthielt, die den Edelsteinen des Colliers ähnelten. Sie waren natürlich künstlich gefärbt, um ihre Farbe zu intensivieren, aber zumindest kam ich dem Schmuck meiner Begierde näher.
So trennte ich die Kette auf, sortierte alle erwünschten Steine heraus und legte die anderen weg. Die azurblauen Steine reihte ich mit kleinen silbrigen Rocailleperlen auf den ursprünglichen Draht, auch den Verschluss verwendete ich wieder. Um die nötige Länge zu erreichen, benutzte ich aus der ursprünglichen Kette Halbedelsteine in bläulichem Dunkelgrün. Sie setzen in Farbe und Größe schöne Akzente und lassen die blauen Perlen umso zarter scheinen.

Die changierenden Töne erinnern mich an das klare, schimmernde Meer und ich trage den Schmuck gerade sehr gern.

Kreative Projekte gibt es auch bei CreaDienstag und Meertje.

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Strickjacke mit japanischer Anmut

Diese Strickjacke kaufte ich vor einigen Jahren und trug sie nicht so häufig und überzeugt, wie ich es gern getan hätte: Die Qualität und die Farbe gefielen mir, der „langweilige Aspekt“ daran weniger.
Also trennte ich die farblich passenden Knöpfe ab, nähte schwarz glänzende an und trug die Jacke mit einem schmalen, schwarzen Lackgürtel mit einer kleinen mittigen Schleife (hier nicht abgebildet).

 

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Auch das überzeugte mich nicht, wie ein Bild aus dem letzten Herbst zeigt – viel gewonnen war nicht.
Im Folgenden trennte ich wiederum die schwarzen Knöpfe ab, suchte mir einen traumhaften, japanisch-inspirierten Stoff aus meiner beachtlichen Sammlung und nähte breite Paspeln auf die Knopfleiste, die ich anschließend verschloss, sodass daraus ein Pullover wurde.
Auch die Bündchen wurden mit dem Stoff, leicht gerafft, verdeckt.
Anschließend suchte ich mir eine schöne Dokumentation in der Mediathek aus und nähte, während ich sie anschaute, Stunde um Stunde kleine weiße Perlen rund um den Blütenstoff.

 

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Nun trage ich den entstandenen Pullover mit einer strahlend weißen Bluse oder einer farblich passenden dunklen das erste Mal wirklich gern und mit Freude.

 

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Weitere Kreationen begabter Frauen finden sich wie jeden Mittwoch hier.

 

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Bade-Luxus

 

Vor Kurzem erstand ich ein wunderbar großes weiches Strandtuch, obwohl wir eigentlich auf der Suche nach Möbeln und Wohnaccessoires waren.
Darin hülle ich mich nun  nach dem Baden ein – der Luxus ist nicht nur die Marke, sondern neben der schieren Größe und dem dichten Flausch die Tatsache, dass es nach dem Abtrocknen kaum feucht wirkt (wie auch, mein Körper geht darin unter).
Und natürlich, dass ich es nicht nur dreimal pro Jahr in der Sommersaison benutze, sondern sooft ich mich nach dem Duschen hinein kuscheln will.
Wer sagt, dass man mit Duschtüchern vorlieb nehmen muss, wenn man auch in riiiesigen Strandtüchern versinken kann?

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Werkstatt: Oxford-Bluse und Sweatblazer mit Details aufgewertet

 Bluse

Diese Oxford-Bluse mit dreiviertellangen Ärmeln habe ich durch Details aus geklöppelter Baumwoll-Spitze aufgewertet.

 Blazer

Der Sweat-Blazer bekam aus schwarzem Garn einen Akzent entlang der Säume, den ich in mehreren Reihen übereinander aufsteppte. Für die Taschen nahm ich zusätzlich ein dünnes schwarzes Satinband, um sie ebenfalls farblich abzusetzen.
Desweiteren nähte ich auf jede Tasche einen kleinen Blümchenknopf (ohne Funktion) und auf die linke Tasche ein großes „M“ als Monogramm.
Das Revers bekam noch ein schwarzes Satin-Schleifchen und so ist aus dem mausgrauen Blazer ein individuelles Oberteil geworden.

 

Viel Spaß beim Bewundern weiterer kreativer Werke bei Meertje!

Und danke an meine Freundin für die gelungenen Fotos.

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Unikat: Tasche in türkis mit schwarzer Spitze

Diese Tasche aus 100% Schurwolle (Stoff von Ernst Bracker) ist noch nicht ganz fertig, aber bereits kurz davor: Das rote Satinband muss noch appliziert werden und die Fäden vernäht, anschließend folgt noch eine Runde bügeln. Den Abschluss bildet ein Aufnäher meines Labels „Mirabelle“.
Den Schnitt habe ich selbst entworfen: Wer ein gutes Auge hat, erkennt, dass der Oberstoff unter der Spitze in Falten gelegt ist, die auf Höhe des unteren Randes der Spitze aufspringen.
Im Inneren ist die Tasche aus dem gleichen Stoff gedoppelt, aber ohne Abnäher gefertigt.

Wem der Schnitt gefällt, kann eine ähnliche Tasche bestellen.

 

 

 

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Werkstatt: Bluse mit Ornamenten in türkis

Diese Bluse aus reiner Baumwolle, Oxford-Gewebe, habe ich meinem Geschmack angepasst:
Sie bekam einen Kragen, Manschetten und Ellenbogen-Flicken aus einem farblich passenden Stoff in petrol und türkis aufgenäht.
Die Länge habe ich am Saum meinen Proportionen angepasst und die Passform mit zusätzlichen Brustabnähern auf Figur gebracht.
Der Saum bekam ein farbiges Band aufgesteppt und die Knöpfe habe ich, statt mit dem vorhandenen weißen Garn, mit türkisfarbenem angenäht.

 

 

 

 

Stoff: „Bryant Park by Khristian Howell for Anthology Fabrics“, vom „Stoffmarkt Holland“