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Bunte Grußkarte mit Vögeln basteln: Kreative Resteverwertung

Eine fröhliche Spatzengruppe lümmelt auf einem Ast und freut sich, dass die elenden Stürme endlich vorbei sind – oder zumindest eine Pause machen.
Mit meinen bunten Karten, die Licht und Fröhlichkeit ausstrahlen, möchte ich dich heute zum Schmunzeln bringen. Und wenn du magst, kannst du mit mir aus Papierresten etwas wirklich Schönes gestalten.

Sie sind ganz einfach anzufertigen:
Aus bunten Resten von verschiedenen Motivpappen und einfarbigem Karton schnitt ich lauter Streifen zu. Entweder hatten sie sowieso verschiedene Längen, oder ich kürzte sie ein bzw. halbierte sie, sodass eine schöne Mischung entstand. Die Papierstreifen legte ich als harmonisches Muster diagonal auf die Doppelkarte, rutschte sie noch etwas zurecht und klebte sie fest. Anschließend schnitt ich Rechtecke zu, auf die ich die Vogelfamilie stempelte. Mit einem Stanzer trennte ich noch die Ecken ab, damit die geraden Linien nicht so überwältigend in der Mehrheit sind.

Schwupp, schon fertig!
Dabei benötigst du natürlich nicht zwangsweise einen Vogelstempel, genauso gut kannst du jedes andere Motiv auf den Patchwork-Untergrund setzen.Diese und viele weitere Grußkarten verkaufe ich für 4 Euro, ich freue mich über eine Kontaktaufnahme via mail@wisperwsiper.de

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Anleitung: Grußkarte „Vogelhaus“ basteln

Diese Grußkarte sieht charmant aus und überbrückt die Wintermonate bis zum Frühling: Die Farben sind noch kühl, das Thema aber schon lebendiger: Aufbruch zum Blühen und Brüten!
Dazu verwendete ich u.a. ein Desingerpapier namens „Raffiniert marmoriert“ von Stampin`Up als Hintergrund. Die Karte faltete ich aus farblich passender einfarbiger Pappe und schnitt oben die Ecken weg, sodass der Giebel des Vogelhauses entstand. Ich betonte ihn mit zwei farbigen Pappstreifen, die ich als Rahmen auf den Rand setzte. Der Vogel sollte nicht so im „bodenlosen Nichts“ sitzen, daher erhielt er ebenfalls zwei Streifen als Basis. Die Motive stammen alle aus dem Stempelset „Frei wie ein Vogel“, die sternförmige Blüte aus der Elementstanze „Das blühende Leben“.
Mit dieser Karte nehme ich am Februar-Kreativ-Projekt des Blogs „Lilly in Heaven“ teil.

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Ich habe einen Vogel: Fröhliche Bilderwand gestalten

Bevor ich die Poster abhole, die als Fotos auf unserer Reise an die Nordsee entstanden sind, und die gesamte Salonhängung wieder umbaue, zeige ich die aktuelle Gestaltung der Bilderwand im Wohnzimmer: Hier piept’s nämlich!

Dazu verwendete ich die Titelseite des diesjährigen Programms des Filmfestivals in Hamburg, das einen Waldkauz im Friesennerz zeigt. Den Kauz schnitt ich aus und benutzte bunte Motivpappe in blau-weiß als Hintergrund. Gleich daneben hängt ein gehäkelter Eierwärmer in Eulenform, den ich mal über die Kleinanzeigen in Bayern entdeckte. Der verschnörkelte Goldrahmen ist für ein Weilchen sein Zuhause.
Einen traumhaften Kalender mit sehr künstlerischen Vogelmotiven ergatterte ich ebenfalls über die Kleinanzeigen, hier rahmte ich einzelne Seiten.
Das Poster mit den gelben Mirabellen ließ ich nach unserem Sommerurlaub entwickeln, am letzten Ferientag hatten wir noch eine große Mirabellenernte an der Landstraße gestartet. Leider wirkt es hier etwas dunkel und schwer zu erkennen.

Die Gelbtöne der Schale und des Tellers harmonieren wunderbar mit den Mirabellen und dem Friesennerz weiter links. Auch die Postkarte aus einem Museum in Stockholm nimmt das Strohgelb auf, sodass die unterschiedlichen Motive farblich gut zusammengefasst werden.

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Sommerliche Tischdekoration mit einem Schwarm Vögel

Rosenblätter sind viel zu schade, um sie nur bei Hochzeiten zu streuen.
Auch ein gemütliches Treffen zu Keksen und Kuchen wirkt gleich festlich, wenn welkende Rosen ein kurzes, zweites Leben erhalten und ihre Blütenblätter verstreut auf dem Tisch liegen.
In den Zweigen hängen neben Wimpeln und Papierrädern Vögel aus Porzellan und Metall.

Auch auf den Plätzen und in der Tischdeko sitzen Vögel, so entsteht zusammen mit den bunten Sträußen ein sommerliches Gartengefühl.


Äste wurden in Scheiben zersägt und mit Vogelmotiven bestempelt. Mit einem grünen Zweig auf der Serviette arrangiert, erinnert das Stillleben an ein Picknick im Freien. Wer im eigenen Garten Rosen wachsen lässt, kann sie direkt auf dem Kuchen effektvoll dekorieren. Gekaufte Rosen sind mit Pestiziden gegen Schädlinge gespritzt und sollten nicht mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommen.

Verlinkt mit CreaDienstag, Holunderblütchen, DienstagsDinge, HoT.

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Hitzewelle: Wasserstelle für Tiere auf dem Balkon

Sonnenschein ohne Ende, seit Wochen hat uns keine Regenwolke besucht. Entsprechend gieße ich die Balkonblumen täglich und unten im Garten, sooft ich daran denke. Aber nicht nur die Pflanzen haben Durst, auch die Tiere finden schon lange keine Pfütze zum Trinken mehr. Daher habe ich im Balkonkasten eine grüne Schüssel halb eingegraben, die mir beim Aufräumen in die Hände fiel. Täglich fülle ich Wasser nach, in der Hoffnung, dass Vögel und Insekten sich hier erfrischen.
Damit niemand im Wasser ertrinkt, platzierte ich zwei Scherben in der Schale. Ersoffene Hummeln möchte ich schließlich nicht am Abend aus der Wasserschüssel fischen…
Wer sich für bienenfreundliches Gärtnern interessiert, findet in diesem Artikel mehr Informationen.

Wer Durst hat,
dem werde ich umsonst von dem Wasser zu trinken geben,
das aus der Quelle des Lebens fließt.

(Sagt Jesus in der Bibel, dort im Buch der Offenbarung, Kapitel 21, Vers 6)

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Schnelle Deko-Idee: Vogelschwarm an der Wand

 

Das Schöne am Frühling ist,
dass er immer dann kommt,
wenn man ihn am dringendsten braucht.

Jean Paul Richter

 

Für alle, die keine klassische Osterdeko mögen, habe ich heute eine Idee: Silhouetten von Vögel aus farbigem Papier schneiden und als Schwarm an die (Fliesen-)Wand kleben. Frühlingsfrisch und leicht, definitiv nicht kitschig, bringt ein Vogelschwarm Dynamik ins Haus.
Die Blumen suchte ich mir dank eines Gutscheins aus, der dringend eingelöst werden wollte. Meinen Strauß stellte ich zusammen aus aus Alstromerien, Gerbera, Chrysantheme, Rosen und Nelken. Ein einsames Häschen ist von meinen frisch gestalteten Grußkarten hinüber auf den Küchentisch gehoppelt.

Verlinkt mit RUMS, Pamelopee, ein kleiner Blog, FloralFridayFoto.

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Im Abendlicht

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Lilien, Gerbera und Ginster in Rosé- und Pinktönen leuchten im warmen Abendlicht.
Die Sonne wirft das Fensterkreuz als Schatten an die Wand
und bietet den Blüten eine unverhoffte Bühne.

Schöne Sträuße sind auch bei Holunderblütchen zu bewundern.

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Tierschutz in unserem Hinterhof

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Bevor das Wetter es zulässt, dass die Vögel in Brüt-Stimmung kommen, haben wir schnell das „Spatzen-Reihenhaus“ aufgehängt, das ich meinem Verlobten vor vielen Jahren zum Geburtstag schenkte (und das nun endlich eingeweiht wurde….).
Es ist von der „Deutschen Wildtier Stiftung“ gefertigt und deswegen vertraue ich darauf, dass es etwas taugt und Spatzen anzieht, damit sie sich darin eifrig vermehren und vor dem Aussterben bewahrt bleiben. Wobei ich in Hamburg schon so lange keine Spatzen gesehen habe, dass es vielleicht gar keine mehr gibt, die unsere artgerechte Nistmöglichkeit entdecken – dann ist es wohl an den Meisen, das Haus mit Leben zu füllen.

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Unikat: Pfauen-Tasche

Gestern, am ersten Mai, waren mein Verlobter und ich an der Hamburger Stadtgrenze und darüber hinaus mit den Rädern unterwegs. Dabei hatten wir einen ganzen Schwung meiner Taschen mitgenommen, um sie schön zu fotografieren – so auch diese Pfauen-Tasche, die gerade erst fertig geworden ist.
Sie ist aus einem hochwertigen Stoff genäht, den ich beim Raumausstatter fand und hat ein festes Futter sowie eine kleine Innentasche für Schlüssel und Ähnliches. Von außen ist sie mit farblich passenden Keramik- und Glasperlen bestickt, am Rand oben habe ich zusätzlich eine Kordel zum Knoten appliziert (momentan stehen die Enden noch sehr vorwitzig ab).

 

Die Tasche ist für 25,- Euro zu verkaufen.

Ein großes Lob und ein dickes Dankeschön an meinen Verlobten, der wieder wirklich schöne Fotos gezaubert hat.

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Logopädische Therapie jetzt auch für Spatzen!

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Heute fielen wegen plötzlicher, vorgezogener Urlaubslaune mehrere Patienten aus, sodass ich Berichte schrieb und dann auf einen Schnack meine Kollegin im Nachbarzimmer besuchte. Während dessen hatte ich eines der beiden Fenster weit offen, weil die Luft in der Praxis oft sehr stickig ist.
Als ich in meinen Therapieraum zurück kam, erschrak ich plötzlich:
Im Regal saß, mit schiefem Flügel, ein junger Spatz – ausgewachsen, aber noch wie ein Jungvogel aussehend. Vor Schreck hastete ich zurück ins Zimmer meiner Kollegin, die nun gerade telefonierte, was sich mit vielen mitfühlenden „Ja“s und „Hm“s hinzog.
Als sie auflegte und ich ihr die Situation schilderte, rief sie völlig entzückt:
„Ein Spatz! Ohhh, ein Spatz! Na sowas! Wo ist er denn?“
Wenige Sekunden später nahm sie behutsam, aber nachdrücklich den Spatz hoch, trug ihn zum Fenster und ließ ihn weg flattern.
Er segelte mit schiefem Flügel quer über den Platz auf den Kindergarten zu, machte direkt vor der Mauer eine kleine Wendung und sauste nun diagonal dem Wasser entgegen. Den Brückenpfeiler verpasste er knapp und landete holprig auf der Brücke.

Das war noch einmal gut ausgegangen…