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Wilde Wunderlandschaft: Spätsommerlicher Blumenstrauß

„Einfach mal eine Runde Luft schnappen,“ hilft dann, wenn der Kopf vor lauter Problemen oder zu wenig Pausen ganz verdreht ist. Viel zu oft vergesse ich, dass ich nur aus der Haustür treten brauche und schon fünf Minuten später an der Alster durch die Natur spazieren kann. Zu Beginn habe ich noch einen straffen Stechschritt drauf und wühle in meinem Kopf herum, aber nach einiger Zeit legt sich der Gedankenwust und ich nehme meine Umgebung intensiver wahr. Kurz darauf fange ich schon an, Kiefernzapfen zu sammeln und Blumen zu pflücken. Das passiert ganz von allein, ich bin einfach eine olle Sammlerin. Minimalismus ist nicht so meins, weswegen ich ständig meine Eichörnchenartigen Haufen aus gesammelten Dingen aufräumen muss… 😉

In diesem Fall stehen die Sammelstücke in diversen Flaschen und bilden ein lockeres Arrangement aus Wildkräutern und Ästen voller Beeren. Bei uns im Viertel entdeckte ich einen wunderbaren Holzapfelbaum, der mir all die Jahre entgangen ist. Wo hier gelbe und grüne Holzäpfel wachsen, weiß ich, aber diese wunderbaren roten habe ich erst jetzt gefunden. Auf einen Schaschlikspieß geschoben bringen sie noch mehr Strahlkraft in das blumige Durcheinander.

Rinde von Platanen sammelte ich ebenfalls und bohrte mittig ein Loch hinein. Durch das Loch schob ich die Kräuter und Zweige, sodass die Rinde eine horizontale Ebene bildet und zusätzlich Spannung bringt.

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Bretonischer Blumenstrauß

 

Eine Wohnung ohne Blumen ist kein Zuhause, selbst wenn es sich „nur“ um eine Ferienwohnung handelt.
So lief ich eines Spätnachmittags im Urlaub los, um an unserer „Haus und Hof-Küste“ wilde Blumen zu pflücken.

 

 

Überall wuchs jede Menge Dill, der teilweise sogar meinen Kopf überragte. Da er auf jedem freien Fleck derart wild wucherte, dass es sich beim Pflücken unmöglich um einen Verstoß gegen den Naturschutz handeln konnte, nahm ich ihn als Basis des Strauß´. Außerdem duftet er so würzig und zart zugleich. Entlang der Küste sammelte ich Brombeeren, die ebenfalls alles erstickten, was sonst hätte wachsen wollen. Außerdem Klee, duftendes Alyssum, weiße Lichtnelke, gelbe Blüten von einem monströsen Ginster und diverse violette Blüten, die ich in meinem Bestimmungsbuch nicht finden kann. Mein Highlight ist das flauschige Gras mit dem voluminösen Puschel. Jedes Mal, wenn ich unterwegs das „Häschen-Schwänzchen-Gras“ sah (fand es ebenfalls nicht im Naturführer), musste ich lächeln.
Unterwegs hielt ich nach Delfinen Ausschau und hatte das große Glück, tatsächlich ein Paar in den unruhigen Wellen entdecken zu können. -Während einige hundert Meter weiter unten auf den Klippen ein Wichtigtuer mit seinem Riesenpenis überdimensionierten Objektiv gerade einem anderen Mann die Welt erklärte und eben nicht genau über die Bucht schaute. (Ha ha!)
Insofern ist dieser Strauß ein doppelter Triumph: Erstens schmückte er unsere Ferienwohnung und zweitens hatte ich während des Blumensammelns den Genuss, Delfinen zuschauen zu dürfen.

 

 

During our holiday in Brittany I took a walk along the coast to collect flowers for an arrangement in our holiday appartment. Looking over the sea I was hoping to see dolphins. And I saw a couple amid the waves!
Concerning the flowers I only know the names of half of the arrangement and couldn´t find them in our german nature guide. So the french shore will remain with some secrets…

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Rankender Sommerstrauß mit fruchtiger Ernte

Ferienhaus-Garten

 

Am liebsten hätte ich auch in Hamburg einen der schönen Gärten, die wir im Laufe der Jahre mit den gemieteten Ferienhäusern genossen haben. Allein so ein malerischer Holzschuppen, der sich bereits dadurch lohnt, dass er so eine wunderbare Kulisse darstellt… Hier ist nun der diesjährige Ferienhaus-Garten auf Bornholm in der Hauptrolle. Wie bereits berichtet, wachsen auf Bornholm überall Mirabellen, Äpfel und diverse Beeren. Aus Holzäpfeln und gelben Mirabellen legte ich ein Herz auf den Gartentisch, das ganz wunderbar mit dem roten Schuppen harmoniert. Zusammen mit kleinen Mageriten, Wicken, Hopfenranken und lustigem Puschelgras, die ich jenseits der Gartenpforte fand, ergibt sich ein wunderbar sommerliches Bild.

 

Sommerstrauß

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Bornholm is an island between Sweden and the baltic countries, but it belongs to Denmark. It is called „Scandinavia in microcosm“ because of its rich, very diverse nature and lots of cultural monuments. Many artists work at the island and handcrafted delicacys were sold.
We used our bikes every day and collected fruits and flowers.

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Freutag und FridayFlowerday.

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Obst aus wilden Hecken naschen

Kaum im Ferienhaus angekommen, sammelte ich erstmal die Äpfel aus dem Gras „unseres“ Gartens, pflückte auf der anderen Seite der Gartenpforte Blumen und Brombeeren.

Stillleben mit Obst

Skandinavische Lebensmittelpreise sind bekanntermaßen beachtlich. Wer im August unterwegs ist, kann sich auf Bornholm kostenlos Vitamine aus Bäumen und Büschen pflücken. Hier wachsen in jeder Hecke Brombeeren: Direkt am Strand, zwischen den Felsen am Leuchtturm, auf dem Feld, in der Burgruine – überall. Zusammen mit den Mirabellen und Äpfeln, die ebenfalls überall wild wachsen, zauberte mein Mann morgens wunderbare Smoothies.

WickenAnanas-Äpfel

 

 

 

 

 

 

 

 

Entdecken, was rund um das Ferienhaus zu finden ist und welche Gefäße die Küche bietet, um darin Blumen und Obst zu arrangieren, finde ich jedes Mal wunderbar. Noch nie habe ich so viele Sorten Mirabellen entdeckt wie hier: Gelbe, orangefarbene, rote und schwarze (die so sehr dunkelrot waren, dass sie schwarz wirkten).

Obst auf dem Gartentisch

Visiting Scandinavia in august, nobody has to pay expensive prices for fruits: They grow everywhere in the landscape, even on the beach, between the rocks and in the woods. We picked blackberries, apples and mirabelles in lots of colours everywhere. When bicycling through Bornholm, we always had a box close at hand to pick berries and fruits. My husband made great smoothies out of our crop.

Mein sommerliches Stillleben verlinke ich bei RUMS, FloralFridayFoto, Maleviks Rosengarten, Froh & kreativ und FridayFlowerday.

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Feminin-fluffige Blüten

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Wieder einmal bin ich ganz begeistert und beglückt, was aus wenigen Handgriffen und einigen Fundstücken entstehen kann:
Ein Bund Rosen aus der Region erstand ich auf dem Wochenmarkt. Der blühende Liguster kommt aus der Hecke vor dem Haus, der Farn wächst neben der Haustür, die kleinen Äpfel im Strauß stammen aus dem grünen Innenhof. Auf dem Rückweg vom Sport pflückte ich die fransigen Blüten in verwaschenem Violett.
Ganz wunderbar duften die beiden etwas größeren Äpfel, unterwegs in der Kleingartenanlage aus dem Gras gesammelt.
Der perfekte Strauß für ein Brunch zu Zweit…..

 

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Wer Blumen mag, wird bei Holunderblütchen , Maleviks Rosengarten und Floral Friday Foto fündig.