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Hamburgs heimliche Höhepunkte: Der Kupferteich in Poppenbüttel

In der Serie „Hamburgs heimliche Höhepunkte“ führe ich zu vielfältigen Zielen in und um Hamburg. Für HamburgerInnen rege ich zu Ausflügen ins Grüne an und verlocke TouristInnen, die Stadt jenseits der City kennenzulernen.


Heute unternehmen wir eine Runde zum Kupferteich in Poppenbüttel, Hamburgs Norden:
Entweder mit dem Fahrrad ab dem Bahnhof Ohlsdorf (Linien S1 und U1 sowie Busse) oder ab dem Bahnhof Poppenbüttel (Linie S1 sowie Busse) zu Fuß oder ebenfalls mit dem Rad.
Wer eine ca. 20km lange Route wünscht, startet in Ohlsdorf mit dem Rad und fährt den Alsterwanderweg immer nach Norden bis zum Hohenbuchen-Park in Poppenbüttel. Wer in Poppenbüttel eine kürzere Runde zu Fuß (ca. 7 km) an der S-Bahn beginnt, läuft den „Heegbarg“ hinab bis zum mehrspurigen „Saseler Damm (Ring 3)“ und folgt ihm bergab. Dort führt eine Brücke über die Alster, hier biegen wir ins Alstertal ein und kommen als erstes an der Poppenbütteler Schleuse vorbei.

Wir folgen dem Alsterwanderweg nach Norden. Am Hohenbuchen-Park halten wir uns links und laufen am Gelände eines inklusiven Bio-Bauernhofs entlang. Wer mag, kauft hier Pflanzen und landwirtschaftliche Erzeugnisse am Stand unter uralten Buchen. Bezahlt wird über eine Vertrauenskasse, der Stand ist durchgehend (auch am Wochenende) bestückt. In einem Halbkreis wandern wir um den Bauernhof, während unter uns die Alster in einer Schleife verläuft. Dann nehmen wir den Weg nach links, um an der Mellingbek (kleiner Bach) auf die „Poppenbüttler Hauptstraße“ zu kommen. Wir überqueren die Straße und gehen in die Wohnstraße „Kupferhammer“, die nach wenigen Metern in einen Park übergeht.
Nun wird es ganz einfach: Wir spazieren den Weg entlang, der uns direkt zum Kupferteich bringt. Dort kühlen wir die Füße im Wasser, lassen den Hund baden oder picknicken auf der Wildblumenwiese.


Wer mag, läuft einmal rund um den Kupferteich und die selbe Strecke wieder zurück.
Ebenso gut lässt sich von hier aus das Wittmoor Richtung Lemsahl-Mellingstedt und Duvenstedt erkunden, dazu folgen wir den Sandwegen Richtung Norden und queren den „Eichelhäherkamp“. Wer mit dem Fahrrad eine ca. 20 km Runde fährt, kann dem „Kupferteichweg“ am Pferdehof entlang folgen, die „Harksheider Straße“ kreuzen und neben der Baumschule wieder in die Natur eintauchen: Hier liegen der Hummelsee und der (sehr grüne) ehemalige Müllberg, von dem aus der Blick bis zur Elbe schweift. Die Tour kann wetterbedingt abgekürzt werden und endet dann an der U-Bahn Kiwittsmoor oder wir bleiben beim ursprünglichen Plan und landen wieder in Ohlsdorf: Dazu den asphaltierten Wegen durch die Hummelsbüttler Wiesen folgen, und die „Hummelsbüttler Landstraße“ bis zu ihrem Ende abfahren.

Wer sich weitere Ausflugsziele in und um Hamburg wünscht:
Das Raakmoor, von Poppenbüttel über Bergstedt nach Farmsen, der Bramfelder See, Gut Karlshöhe, das Museumsdorf Volksdorf, die Vierlande, im Stadtpark, das Wittmoor, am Leinpfad, entlang der Alster in Eppendorf, das Bergedorfer Schloss, das Wellingsbüttler Torhaus, der Norderstedter Stadtpark, Arboretum Ellerhoop.

aufmerksam

Solange der Sommer hält…

Solange der Sommer hält,
… noch einmal ans Meer fahren, oder zumindest an einen großen See und dort die typische Luft des Wassers schnuppern
…. noch einmal einen langen Spaziergang zwischen kühlem Wald und bruttig warmen Wiesen unternehmen
… noch einmal zum Pferdehof fahren und todesmutig eine Reitstunde mitmachen
…. noch einmal den Grillen zuhören, wenn nicht vom Balkon, dann dort, wo sie abends zu hören sind
… noch einmal die Freundin im Kleingarten besuchen und beim Ernten helfen
… noch einmal paddeln
… noch einmal eine lange Tagestour mit dem Rad unternehmen, frei wie ein Vogel im Wind
… noch einmal im Freilichtmuseum den HandwerkerInnen zuschauen und mitmachen
… noch einmal …..?

Atemfreude, aufmerksam

Inspirationen für neue Atemfreude-Stunden aus einem schwedischen Kinderbuch

Im Urlaub auf den finnischen Schären fand ich auf einem „Loppis“ (schwedisch für Flohmarkt) dieses Gymnastikbuch für Kinder. Es erschien ursprünglich auf ungarisch unter dem Titel „Jatékos Torna Kisgyermekeknek“, dieses Exemplar stammt als Übersetzung aus dem Deutschen aus dem Jahr 1968. „Vi leker gymnastik“ bedeutet „Wir spielen Gymanstik“.

Mich begeisterten auf den ersten Blick die Zeichnungen. Auf den zweiten Blick inspirierten mich die Übungen, auch wenn die Frage ist, welche davon heute noch als physiologisch sinnvoll für Kinder im Wachstum angesehen werden.


Vielleicht lassen sich daraus, stark abgewandelt, Ideen für meine SeniorInnen entwickeln. Schließlich brauche ich für jede neue „Atemfreude“-Stunde ein motivierendes Thema, das als moderierte Geschichte durch die lockernde Gymnastik und die Atemübungen führt.
Viel mehr Lust weckt das Buch in mir, „Atemfreude“ für Kinder zu gestalten. Verglichen mit dem sehr eingeschränkten Bewegungsradius der SeniorInnen sind so viel mehr Übungen möglich…

Atemfreude, kreativ

„Karneval der Tiere“ als Atemgymnastik mit Senioren

Für heute Vormittag habe ich einen „Atemfreude“-Kurs in der Senioren-Residenz unter dem Motto „Karneval der Tiere“ geplant. Mein Ziel in der Stundenplanung ist, während der interaktiven Atemübungen so viele Tiere wie möglich auftreten zu lassen, damit es richtig lebendig wird. Und Karneval garantiert schon als Begriff Lebensfreude und Ausgelassenheit.
Aus meinen Kinder-Party-Kisten brauchte ich nur diverse Verkleidungsutensilien ziehen. Außerdem hatte ich mehrere Masken im Fundus, von denen ich zwei bemalte: Die Katze und den Schmetterling. Sie dienen als Bühnenbild, das ich auf einem großen künstlichen Fell arrangieren werde. Der Überblick zu Hause gefällt mir bereits, ich bin gespannt, wie es aufgebaut wirken wird.
Die SeniorInnen werden mit mir die Arme als Schwingen ausbreiten und sich gedanklich in die Luft erheben. Das weite Öffnen der Arme dehnt den Brustkorb, um der Atmung Raum zu geben. Als Storch werden wir auf einem Bein stehen und die Balance trainieren. Als Pfau werden wir unseren Oberkörper in einem Halbkreis strecken, um ein Rad zu schlagen, und die Zwischenrippenmuskulatur dehnen. Wir werden uns von Ast zu Ast hangeln wie Affen und räkeln wie die Katze… Bis alle Körperbereiche gedehnt und gelockert sind und wir schnauben wie Pferde oder pfeifen wie Vögel, um den Atem zu locken.

Vor der Atemfreude findet die Morgengymnastik im Saal statt, sodass ich immer nur fünf Minuten Zeit habe: Um das Bühnenbild aufzubauen, Material wie Therabänder zu holen, einen großen Stuhlkreis anzuordnen und meinen eigenen Platz einzurichten (mit dem Stundenkonzept, einem Gedicht als Einstieg, Liedblättern, Impuls-Karten als Abschiedsgeschenk, Wasserflasche und Telefon für Notfälle). Insofern könnte das Bühnenbild noch eindrucksvoller sein, dazu fehlt die Zeit – und das bewahrt mich vor zu viel Aufwand am falschen Ende. Schließlich steht das Gruppenerlebnis im Vordergrund, egal, wie gelungen ich den Mittelpunkt des Stuhlkreises gestalte.

Verlinkt mit CreaDienstag, DienstagsDinge, HoT, ein kleiner blog.

aufmerksam

Hoho, hahaha: Lachyoga ausprobieren

 

Lachen, kichern, erleichtert seufzen: Wie oft halten wir es zurück, weil es in der Situation nicht zu passen scheint? Oder uns der Blick für erheiternde Momente im Alltag fehlt?
Lachyoga bietet die Möglichkeit, durch spielerische Übungen und Atemtraining eine gelöstere, freiere und fröhlichere Sicht auf das Leben zu entwickeln.
Eine ehemalige Kollegin von mir hat Lachyoga in der Senioren-Residenz angeboten. Als ich es in diesem Rahmen kennenlernte, hat es mich nicht besonders angesprochen. Da ich für meine lustbetonten Atemübungen immer auf der Suche nach neuen Ideen bin, meldete ich mich für eine Einführung in das Konzept an: Vielleicht würde es mir bei einem zweiten Anlauf und in einem anderen Rahmen mehr zusagen?
Zu Beginn der Stunde wirkt das eigene Lachen und das der anderen oft noch „trocken“ und künstlich. Dabei betont der Gründer des Lachyoga, Madan Kataria, dass es für die positiven körperlichen Wirkungen keinen Unterschied macht, ob das Lachen absichtlich produziert wird oder spontan und echt passiert. In beiden Fällen wird die Atmung vertieft und verlängert, Verspannungen werden gelöst, ausgeschüttete Hormone bauen Stress und Schmerzen ab. Obwohl ich selbst Atemübungen anleite und mehrfach die Woche „professionell tief atme“, waren die beiden Stunden zwischenzeitig richtig anstrengend. Am Ende saßen wir auf Matten im Kreis und lachten, bis wir uns auf den Rücken legten und weiter lachten. Zu dem Zeitpunkt war das Zwerchfell derart überaktiv, dass es tatsächlich unmöglich war, mit dem Lachen aufzuhören. Der Mann links von mir musste so sehr lachen, dass er nicht mehr liegen bleiben konnte und sich aufsetzte und vorn über beugte, um wieder zu Atem zu kommen. Und da sage noch jemand, Hanseaten seien steif und distanziert!
Eine Einführung in das Konzept lohnt insofern, da das unvorbereitete Mitmachen eines Lachtreffs oft mehr Fragen aufwirft und Ablehnung provoziert, als es gut tut. Wir kopfgesteuerten westlichen Erwachsenen brauchen einfach einen Moment und ein paar gute Erklärungen, um uns darauf einzulassen…

Atemfreude, aufmerksam

Ameisenpopos und textilfreies Baden: Ein ganz normaler Vormittag mit „Atemfreude“

Als Logopädin habe ich früher regelmäßig die besten Kindersprüche gesammelt und hier veröffentlicht (wen es interessiert: Unter dem Suchbegriff „Kindermund“ müssten sie alle zu finden sein). SeniorInnen sind im Alltag nicht ganz so lustig wie Kinder und wenn, dann verbietet es der Respekt, darüber zu lachen. Finde ich. Aber manchmal, manchmal muss ich die dollsten Sprüche doch notieren…

Kursangebot „Atemfreude“ im Gymnastiksaal.
Zum ersten Mal konfrontierte ich die SeniorInnen mit einem „Atemschriftzeichen“, dazu benutzten wir die liegende Acht und sprachen das Gedicht „Die Ameisen“ von Ringelnatz. Auf einem Blatt im Querformat hatte ich links oben das Gedicht abgedruckt (mindestens in Schriftgröße 14, wie immer), rechts oben mit dem Kugelschreiber schnell zwei Ameisen gezeichnet und die Mitte des Zettels füllte die große, liegende Acht. Dafür, dass die SeniorInnen sehr skeptisch Neuerungen gegenüber sind und keinerlei Toleranz für „Spökenkram“ (norddeutsch für esoterischen Mist) haben, waren sie überraschend begeistert dabei. Und ich mal wieder stolz, sie aus der Komfortzone geholt und neuen Schwung verbreitet zu haben.
Nach der Stunde räumte ich wie immer das „Bühnenbild“ in der Mitte des Stuhlkreises sowie alle Materialien ein. Da kam Herr Jensen (Name geändert) auf mich zu:
„Frau Krüerke, so sieht aber keine Ameise aus,“ und zeigte auf meine schnelle Skizze. „Am Steert (norddeutsch für Schwanz) hat sie keine Beine!“ Er schaute mich strafend bis amüsiert an: „Das weiß ein alter Gärtner wie ich!“

Eine Woche später. Das heutige Thema der „Atemfreude“ war die Reise auf eine Südsee-Insel. Wer wollte, konnte sich auch die Nordsee oder das Mittelmeer vorstellen, ganz nach eigenen Vorlieben. Wie immer hatten wir eine Menge Spaß und die philosophische Frage am Ende, die ich immer auf Karten austeile, fand großen Anklang: „Nachdem wir auf der Insel nach einem Schatz gesucht haben: Wer ist Ihr Schatz? Weiß die Person, dass Sie sie wertschätzen?“
Das Bühnenbild bestand aus Palmwedeln, Papageien und einem riesigen Sonnenhut, und während ich es zusammenräumte, schlich sich wieder Herr Jensen an. „Frau Krüerke…..“ „Ja?“ „Haben Sie eigentlich gemerkt, dass ich eben beim Baden keine Badehose anhatte?“ Ich schaute kariert. Er: „Naja, das kann man unter Wasser ja nicht so erkennen, nä…?!“ und blickte mich lauernd an.
Hilfe, jetzt muss ich auch noch aufpassen, dass wir uns gedanklich während der Fantasiereise nicht entkleiden!

Gleicher Tag, inzwischen ist es Nachmittag. Ich ging mit einer Bewohnerin über den Flur. Uns kam eine ältere Dame mit einer sehr alten Dame im Rollstuhl entgegen. Ich grüßte und fragte die schiebende Dame, ob sie hier als Ehrenamtlich unterwegs sei, da ich sie noch nicht kannte. Nein, sie habe einen Mini-Job. Daraufhin stellte ich mich vor (wo wir gerade dabei waren), und sie schaute mich völlig perplex an: „SIE sind Frau Krüerke???“ Ich: „Ja, ich bin Frau Krüerke. Steht auch auf meinem Namensschild (zeige es ihr).“ Die Dame: „Wirklich? Sie sind Frau Krüerke?“ und sah mich intensiv an. So langsam war ich doch irritiert: „Ja, wieso?“ „Ach, Frau Herbst (Name geändert) schwärmt immer so von Ihnen und der Atemfreude!“
Im Nachhinein reimte ich mir zusammen, dass Frau Herbst wohl sehr regelmäßig ausführlich schwärmt und die Dame daraufhin das Bild einer sehr ausdrucksstarken, ausgesprochen weisen, überwältigend kreativen, insgesamt außergewöhnlichen Person vor Augen hatte. Und ich sah dort im Flur wohl viel jünger und viel normaler aus, als ihr inneres Bild erwartet hätte…

 

Atemfreude, aufmerksam, Presse

Mein Konzept „Atemfreude“ in der Fachzeitschrift „Aktivieren“

In Deutschlands einziger Fachzeitschrift für die soziale Betreuung von SeniorInnen, „Altenpflege Aktivieren“, erschien gerade mein Artikel über die „Atemreisen“.

Im Juli begleitete mein Mann mich mit der Kamera während einer „Atemfreude“-Stunde im Gymnastiksaal der Senioren-Residenz. Kurz darauf sandte ich das Konzept und die Fotos ein. Nun hat sich die Geduld gelohnt, die TeilnehmerInnen meines Kurses freuten sich sehr über ihre „Berühmtheit“ und ich bin ganz stolz über das Ergebnis.
Leider hat eine tiefergehende Recherche inzwischen ergeben, dass der Titel „Atemreise“ bereits in esoterischen Kreisen benutzt wird. Als Abgrenzung änderte ich den Namen meines Konzepts auf „Atemfreude“.
Wie immer bin ich während dessen schon einen Schritt weiter, um mein Konzept auf die nächste Ebene zu bringen…

aufmerksam

Außerhalb Hamburgs unterwegs: Der Stadtpark Norderstedt

 

Der Stadtpark Norderstedt entstand 2011 anlässlich der Landesgartenschau. Seitdem steht das Gelände allen offen, die spazierengehen, Sport treiben, Kultur erleben und Spaß haben wollen.
Norderstedt schließt sich übergangslos an Hamburgs Nordwesten an, gehört aber zu Schleswig-Holstein. Mit der U-Bahn-Linie U1, die mit der Station „Norderstedt-Mitte“ hier endet, lässt sich der Stadtpark über einen Weg entlang der Tarpenbek gut erreichen.

 

 

 

Viele Möglichkeiten, um in Bewegung zu kommen: Ein moderner Parcours mit Geräten, Minigolf und Wasserski laden zum Mitmachen und Zuschauen ein.

 

 

Auch ein kleiner Bereich mit Bauernhof-Tieren für Kinder kann kostenlos besucht werden. Besonders die frechen Ziegen erfreuen sich großer Beliebtheit.

 

Weitere Ausflüge außerhalb Hamburgs:

Am Dassower See und Pötenitzer Wiek entlang zur Ostsee

Im alten Land

Hamburgs heimliche Höhepunkte:

Die Schätze des Stadtparks

Grüne Perlen entlang der Alster

Spaziergang entlang des Leinpfads

Heideblüte im Wittmoor

Rund um das Bergedorfer Schloss

Das Wellingsbüttler Torhaus

Im Museumsdorf Volksdorf

Atemfreude, aufmerksam

Atemfreude: Versuch einer Begriffserklärung

Im Interview mit der Journalistin Martina Petersen entwickelten wir den Begriff „Atemreise“ für mein Konzept. Da mir später auffiel, dass dieser Name für ein esoterisches Programm benutzt wird, kam ich auf „Atemfreude“. Inzwischen ist der Begriff in die Alltagssprache von Kolleginnen und BewohnerInnen übergegangen, sodass der lästige Drang, jedes Mal den Titel und das Konzept erklären zu müssen, weitgehend nachgelassen hat. Lediglich von denen, die den Begriff zum ersten Mal hören, ernte ich ehrfürchtiges, aber ratloses Schweigen.

 

 

Daher heute der Versuch einer handfesten Begriffserklärung:

  • Atemfreude ist das Wohlfühlen im eigenen Körper.
    Das Angebot löst Verspannungen, vertieft die Atmung, erhöht die Flexibilität der Muskeln und verbessert das Gleichgewicht.
  • Atemfreude ist eine Wertschätzung der eigenen Biografie.
    Sie aktiviert positive Erinnerungen und verbindet die Vergangenheit mit der Gegenwart.
  • Atemfreude ist eine Reise in eine Welt voller Möglichkeiten jenseits der momentanen Realität.
    Sie eröffnet Handlungsspielräume, regt die Fantasie an, verführt zu neuen Blickwinkeln.
  • Atemreisen ist der Schritt aus der Einsamkeit in ein fröhliches Gruppengeschehen.
    Freude an der Bewegung in Gemeinschaft steht im Vordergrund. Partnerübungen und gemeinsames Singen lassen Miteinander entstehen.