aufmerksam, glaubhaft

Fürbitte einmal anders

Heute während des Frühstücks wurde ich angerufen, ob ich am Sonntag im Gottesdienst beim Abendmahlsdienst mitmache – mein Teil sei die Fürbitte. Normalerweise lasse ich mich unter der Bedingung, dass ich ein Dankgebet spreche, zum Abendmahl einteilen – für die Fürbitten braucht man einen guten Überblick, welche Katastrophe gerade wo passiert, und genau darum kümmere ich mich normalerweise nicht (Absichtlich, weil das Leid der Menschen vor meiner Tür mir bereits genug zusetzt). In diesem Fall war ich aber direkt ganz dankbar, die Fürbitte als Vertretung zu übernehmen, weil ich dann endlich mal vorne im Gottesdienst stehen und eine Lanze für die Frauen dieser Welt brechen kann.
So werde ich morgen im Fürbittegebet über Zwangsverheiratungen und -prostitution, Arbeitssklavinnen, Gewalt gegen Frauen in jeglicher Form und noch so einiges mehr beten.

Hier einige Zahlen dazu:
3/4 aller armen Menschen (1,4 Milliarden) sind Frauen
Frauen erledigen 2/3 der Arbeit auf der Welt, verdienen aber nur 10% des Einkommens und besitzen gerade mal 1% des Eigentums
450 Millionen Frauen in Entwicklungsländern sind mangel- und unterernährt
80% der Flüchtlinge sind Frauen
66% der Analphabeten weltweit sind Frauen
2 Millionen Mädchen pro Jahr erleiden die Genitalbeschneidung

Wahrscheinlich werden anschließend ältere Gemeindemitglieder auf mich zukommen und ihre Kommentare abgeben, aber hey: Wir beten oft genug für die Alten und Kranken und ebenso beten wir ausreichend für Erdbebenopfer. Dass für die notleidenden und unterdrückten Frauen dieser Welt gebetet wird, habe ich noch nie erlebt.
Also. Ich tu’s morgen.

 

Quelle der genannten Zahlen: emotion März 2012

aufmerksam, Gäste & Feste, kreativ

Eis-Party …gleich kommen die Gäste

Bevor die Gäste eintreffen, verschnaufe ich kurz und esse einen kleinen Salat, um bis zur Kalorien-Schlacht durchzuhalten.
Passend zum Motto ist das Wetter super (nicht zu vergleichen mit dem Anfang der Woche), wir haben sommerliche Temperaturen und Sonne in Hamburg.
Auf dem Esstisch stehen all die Zutaten, mit denen meine Gäste sich ihr Eis verfeinern und dekorieren können: Diverse Streusel, Schokoladen-Ornamente, viel frisches Obst, Nüsse, Pralinen, Baisers aus einer Barmbeker Konditorei, Waffeln, rote Grütze, Apfelmus (für Schweden-Becher), verschiedene Saucen und noch viel mehr…

 

 Dekoration einer Tür

Eis und Getränke warten in der Küche, um sie schnell wieder kalt stellen zu können.
Außerdem gibt es Papierbögen verziert mit einem Eis, auf denen sich jede die beste Eiskreation des Nachmittags notieren kann.

 

 

Inzwischen herrscht ausgelassene Stimmung – ein zweiter Blick auf den Tisch, dieses Mal „mitten im Geschehen“:

 

aufmerksam

Eisverkauf im Hamburger Regen

Mittwoch Nachmittag, 17.37 Uhr, seit vier Tagen Regen, Temperaturen zwischen 14 und 16 Grad:
Plötzlich lautes Bimmeln auf der Straße vor dem Haus, der Eismann hält und hofft auf Kunden.
Ich stehe drinnen,  trinke Kräutertee und kuschle mich in eine Daunenweste. „Na, wie der sich das denkt mit dem Eisverkaufen,“ frage ich mich und mache es mir am Fenster bequem.
Innerhalb von zwei Minuten hat der Eismann drei Kunden, eine Frau kauft sogar zwei Waffeln voller Kugeln (was gerechterweise als weiterer Kunde gezählt werden muss).

Und die Moral von der Geschicht: Glaube deinen eigenen pessimistischen Prophezeihungen nicht!
Außerdem: Es ist Sommer, egal ob du schwitzt oder frierst, Sommer ist, was in deinem Kopf passiert! (Wise Guys)

aufmerksam, glaubhaft

Hoffnung für die unklare Zukunft

Heute morgen war ich schon vor dem Frühstück im Internet unterwegs, um die Wohnungssuche weiter voran zu treiben.
Als ich anschließend mit der Losung („Gottes Wort für jeden Tag“) am Esstisch saß, berührten mich die für heute notierten Bibelverse ganz besonders:

„Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln (= fehlen).“ Psalm 23, 1

„Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen. (In einer anderen Übersetzung, der „Hoffung für alle“, heißt es: Ich bringe allen, die zu mir gehören, das Leben – und zwar im Überfluss.)
Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe (was so viel bedeutet wie: Er setzt sich mit allem, was er hat, für die Menschen ein, die ihm vertrauen. So, wie Schafe dem Hirten vertrauen und er sich um sie sorgt).“ Johannes 10, 10 + 11

Das ist mir ein ganz direkter Zuspruch – ein Versprechen, dass Gott es gut mit mir meint und sich genauso um die Wohnung kümmert, wie ich danach suche.

 

Haus auf dem Darss (… das würde ich nehmen… 😉 )

 

aufmerksam, kreativ, Werkstatt

Unikate: Herrschaftliche Kissen in warmen Orangetönen

 

Die Stoffe der großzügig geschnittenen Kissen stammen von meinem präferierten Raumausstatter und passen ganz wunderbar auf meine Teak-Bank im Wohnzimmer, auf der ein (ebenfalls selbstgenähtes) rotes Polster liegt. Die Farben erscheinen momentan etwas herbstlich, besonders in Kombination mit den Kiefernzapfen… In meiner Wohnung ergänzen die Farbtöne sehr schön das großformatige Foto des Schloss‘ Moritzburg, das an der Wand darüber hängt.

Ähnliche Kissen fertige ich gern auf Wunsch an, vergleichbare Stoffe (auch in anderen Farbtönen) habe ich vorrätig.

aufmerksam, glaubhaft, liebevoll

Kindermund: Jesus kommt gleich

Szenen aus meinem Alltag als Logopädin:

Mittagspause.
Kollegin 1, schwanger, erzählt von ihrer kleinen Tochter, die fragte: „Wenn das Baby da ist, rufst du Papa und mich an, ne?“
Kollegin 1: „Nee, den Papa brauche ich doch im Krankenhaus. Ein Baby kriegen ist sehr anstrengend, Papa hilft mir.“
Tochter: „Ja, dann ist Papa da, und der liebe Gott, und der Arzt, und die Hebamme. Dann geht alles gut!“

Kollegin 2 erzählte daraufhin von einer Freundin, die gerade Schweres durchmacht. Das bekam ihre Tochter mit und meinte mitfühlend:
„Mama, Jesus hat grade was zu tun, aber dann kommt er zu dir!“

aufmerksam, kreativ, Werkstatt

Me made Mittwoch: Sommer-Finale

Da ich in der letzten Zeit viel damit beschäftigt war, Taschen und Taschentücher-Taschen zu nähen (hier geht die Grippe-Welle rum, sodass bis vor wenigen Tagen der Sommer weit weg war), gibt es von mir noch keine neue, selbstgenähte Sommer-Kleidung.
Aber ein kleines Top aus meiner Vorjahrs-Kollektion wartet darauf, wieder öfter getragen zu werden:

 

 

Ich kaufte das Top, weil mir Farbe und Schnitt gut gefielen. Leider war es etwas langweilig, sodass ich das Blüten-Schrägband von „Frau Tulpe“ applizierte.
Jetzt ist es genau richtig!

Alle anderen aufgehübschten Shirts und Tops finden sich hier im Archiv.

Weitere sommerliche Kreationen wieder bei Cat und Kascha.

aufmerksam, kreativ

Frisch vom Flohmarkt

 

Auf dem gestrigen Flohmarkt entdeckte ich diesen Linoldruck mit dem Titel „Bremen – Parkstraße 65“ sowie wunderbare Perlmutt-Knöpfe in vielen Varianten.
Ich liebe Perlmuttknöpfe, besonders die alten, hochwertigen, die es nirgends mehr zu kaufen gibt – außer secondhand.

 

aufmerksam, kreativ, Werkstatt

Unikate: Taschentücher-Taschen

Ein weinendes Kind, eine tropfende Nase – und schnell der Griff in die Tasche, um ein Taschentuch-Päckchen zu zücken. Leider hat es zwischen Portemonnaie, Wasserflasche und Anderem so gelitten, dass das dünne Plastik zerriss und den Tüchern keinen Schutz bot. Die zum Vorschein kommenden Tücher sind weder sauber noch glatt 🙁
In Taschentücher-Taschen findet eine Packung Taschentücher bequem Platz, sodass der nächsten niesenden Freundin ästhetisch und hygienisch ein Tuch angeboten werden kann.

 

Die Taschen sind kontrastfarbig gefüttert, aus Baumwolle gefertigt, waschbar und kosten 5,- Euro.