aufmerksam, kreativ

Hamburger Stillleben

 

Ein Hamburger Stillleben in der Küche:
Blumen vom Straßenrand und von der Alster, Apfel aus dem Innenhof, Tomaten vom Balkon, einzelne Rudbeckia-Blüte vor dem Blumenladen aufgesammelt gerettet.
Und schwupp-diwupp zeigt sich das pralle Leben.

My arrangement in the kitchen shows what´s surroundig us in Hamburg:
Flowers from the roadside and the riverside of Alster, an apple from our backyard, tomatoes from our balcony and a Rudbeckia that I´ve found in front of the florist´s.

Verlinkt mit RUMS, FloralFridayFoto, Holunderblütchen, Crealopee und Freutag.

aufmerksam, kreativ

Sommerblumen mit skandinavischem Flair

 

Löwenmäulchen liebe ich, weil sie mich an Frauenflachs und Wachtelweizen erinnern – zwei Wildblumen, die für mich sonnige Spaziergänge in Skandinavien bedeuten.
Mit dem wuscheligen Nest aus Kamille, das die Löwenmäulchen bewachen, könnte der Strauß wunderbar vor einem hölzernen Schwedenhaus stehen…

 

 

Snapdragon and camomile remind me of summer in scandinavia. There´s just a coloured wooden house missing…

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Tischdekoration mit Pflanzenkraft

 

Schon viel zu lange hatte ich keine Muße, in Ruhe eine schöne Tischdekoration vorzubereiten. Mit den wild austreibenden Heuchera-Blättern in kräftigem Weinrot und den schwungvollen Efeuzweigen gestaltete ich ein Gedeck voller Pflanzenkraft.
In meiner Lieblingsfarbe Grün natürlich – mit blühenden Akzenten der Forsythie und einem Strauch, der weiße Blütenwolken trägt.
Mir gefallen die verschiedenen Texturen: Das grüne Relief der Glasschale, die Flecken des getöpferten Tellers, die Sprenkel in den Teelichtern und der Vase sowie der Farbverlauf im mundgeblasenen Trinkglas.
Den Perlenstrang als Serviettenring habe ich letztes Jahr selbst gemacht.

For a long time I had no time to do a creative tablesetting. Now I´ve chosen lots of different textures in my favorite colour green. Fresh ivy, strong leaves of Heuchera und little blossoms bring the power of plants into our kitchen.
The pearls around the napkin are also handmade, here I´ve shown the first idea.

Verlinkt mit Floral Friday Foto, Freutag, ein kleiner blog und Holunderblütchen.

aufmerksam

Pflanzen haben eine Seele

 

 

„Hast du einen grünen Daumen?“ fragte Liam.
„Kommt drauf an, was du darunter verstehst. Ich glaube, Pflanzen können fühlen, Blumen haben eine Seele. Und wir hinterlassen in jeder Pflanze, die wir pflegen, einen Teil unseres Selbst. Vielleicht ist das, was wir einen grünen Daumen nennen, die Fähigkeit, die Sprache und Gefühle von Pflanzen zu verstehen,“ antwortete Nora.
Liam nickte langsam. „Das muss ich mir merken.“

aus: „Nora und die Novemberrosen“ von Tania Krätschmar

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Frühlingshaft Reste verwerten: Stoffrosen wickeln

 

Vor einer Weile besuchte ich einen Volkshochschul-Kurs in meinem persönlichen hamburger „Lieblings-Volkshochschul-Standort“. Dort fand am gleichen Tag ein Flohmarkt auf dem Gelände statt, was mich sehr freute: Denn im entsprechenden Stadtteil wohnen stilbewusste Damen mit dem nötigen Kleingeld, sodass schöne Kleidungsstücke zu entdecken waren. Ich kaufte unter anderem ein Kleid mit tollem Aquarell-Muster, zerschnitt es und fertigte ein weichfallendes Schaltuch daraus.
Angesichts der zitronengelben  Primel in der Küche dachte ich an den Stoffrest, der überblieb.

 

 

Ich schnitt den Stoff in Streifen, legte den Stoff der Länge nach doppelt zusammen und zog mit einem normalen Gradstich einen Faden durch. Anschließend zog ich das Nähgarn fest, sodass sich der Stoff kräuselte. Am „inneren“ Ende mit dem Knoten im Garn begann ich, den Stoffstreifen zu einer Rose aufzurollen. Das offene „äußere“ Stoffende mit dem losen Faden bildet die letzte Schicht der Rose. Das Garnende wird mit der Nadel mehrfach durch die Rose gestochen, um sie in ihrer Form zu stabilisieren.

 

 

Anschließend wird der untere Teil mit Draht umwickelt, um der Stoffrose Halt zu geben und sie am Draht in den Blumentopf zu stecken.
Die Rosen lassen sich genauso gut mit einer Sicherheitsnadel als Accessoire an der Kleidung tragen oder mit Heißklebepistole auf einem Haarreif fixieren, um eine Blumenkrone für Hochzeiten anzufertigen.

 

 

These easy roses made of fabric are a great decoration für spring and summer. I´ve finished mine with wire to place them between fresh flowers. With a clasp pin on the back they can also be used as an accessory on the pullover. Lots of roses, arranged and fixed with hot glue on a hairband, become a crown of flowers – for a wedding for example.

Verlinkt mit RUMS, Freutag, Froh und Kreativ, Pamelopee und FloralFridayFoto.

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Rosen im Gras

Rosen und Gräser

 

Heute habe ich Rosen (aus den Vierlanden, gekauft auf dem Wochenmarkt) in blühenden Gräsern versteckt. Eine wohltuende Abwechslung zu eleganten Arrangements mit Rosen, finde ich.

Today, my roses are hiden between blooming grasses, a nice variation in arranging roses: Not as fine and elegant as normal – I like it!

 

Rose

 

Weitere Blumen sind bei FloralFridayFoto, Friday Flowerday, Deko Donnerstag,
Flower Power Bloggers
und Maleviks Rosengarten zu finden.

aufmerksam

Maiglöckchen und ein Kampfschwein

Maiglöckchen

Die heutigen Link-Parties zum Thema „Blumen“ werden von mir durch ein Sträußchen mit Maiglöckchen ergänzt. Inzwischen sind sie hier verblüht, umso schöner ist es, sich noch einmal an den kleinen Blüten zu freuen. Begleitet werden die Maiglöckchen von Waldmeister, der direkt daneben wuchs, sowie Bornholmer Mageriten und Hornveilchen vom Balkon.

Maiglöckchen Waldmeister

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit ich die Sendung „Neues aus Büttenwarder“ kenne, muss ich bei den weißen Blüten immer an „Maiglöckchen, das Kampfschwein“ denken. Bedauerlicherweise tat Maiglöckchen nichts anderes, als relativ artig neben dem Landwirt zu stehen und den Boden nach Essbarem abzusuchen, was dieser mit „Naja, sie lauert noch…“ quittierte.

Das Sträußchen nimmt bei FridayFlowerday, FloralFridayFoto, Maleviks Rosengarten teil.

aufmerksam, kreativ

Zarte Blüten im Schnee

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Im Februar suchen die „Urban Jungle Bloggers“ nach Tieren, die den heimischen Dschungel bevölkern. Angesichts des frischen Schnees besteht mein Urwald aus Frühblühern, weißen Chrysanthemen und einem Porzellanreh.

 

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Zum Glück habe ich neulich Moos gesammelt, das ich erstmal nicht verbraucht und deshalb draußen gelagert habe. Heute fand ich es, mit frischem Schnee bedeckt, als hervorragende Vorlage für ein blumiges Arrangement. Auch die German Interior Bloggers laden zu einer Mitmachaktion ein, das Februarthema heißt „Flower Power“. So wie die Blüten tapfer im Schnee blühen, haben sie definitiv eine Menge „Power“!

 

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This jungle is covered with fresh snow, so there aren´t any tropic animals to find. But you can spot a young deer between the first flowers of spring. The Urban Jungle Bloggers are looking for more animals between greenery and blooms.

Auch beim FloralFridayFoto, Holunderblütchen und Maleviks Rosengarten teile ich meine Frühlingsboten.

 

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aufmerksam, kreativ

Hamburger Märchen

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Vor Kurzem kam in unserem Haushalt absichtslos eine kleine Sammlung an Schraubgefäßen aus Apothekerglas zusammen: Ausgetrunkene Saftflaschen, das Glas einer geleerten Gemüsebrühe und das Gefäß verbrauchter Kapseln.
Der Krug ist ebenfalls ein Fundstück, wenn ich ihn klug platziere, fällt niemandem auf, dass er keinen Henkel mehr hat…
Zufällig fand ich im Keller die Klinker wieder, die ich zu Dekozwecken irgendwann am Baustellenrand gesammelt hatte. Und -schwupps- ist hier Hamburger Stimmung auf dem Tisch: Die dunkelroten Ziegel erinnern an all die norddeutschen Klinkerbauten, die weißen Chrysanthemen an klare (Nordsee-)Luft und die kahlen Apfelzweige an das Alte Land. In Tonfässern ähnlich des Krugs werden bei uns Kartoffel und Karotten in Sand gelagert (früher zumindest…).

 

 

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Besonders angerührt haben die Steine mich, weil sie mich an die Trümmerfrauen erinnerten. Nach den Bombenangriffen auf Hamburg stapften die Frauen durch die Trümmer, suchten unversehrte Steine, säuberten sie und benutzten sie zum Wiederaufbau. Eine der Diakonissen, die seit vielen Jahrzehnten unsere Gemeinde besucht, hat damals mit angepackt, um die Kirche wieder aufzubauen.
Ein Symbol dafür sind die weißen Blüten, die aus den dunklen Klinkern sprießen und einen Neuanfang versprechen.

 

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This arrangement is typical for Hamburg: It contains red bricks, like our houses. It´s fresh and bright, like our air und light. The twigs from the appletree let us think of the „Alte Land“, a big fruit-growing region south of the Elbe. And the stones remind us to the women, who worked between the destroyed houses after the bombardments in the second world war: They searched for entire bricks to build new homes.

Ich verlinke mit Holunderblütchen, FloralFridayFoto und Maleviks Rosengarten.