aufmerksam, glaubhaft

Offen werden für Gottes heilende Botschaft

In den letzten Jahren stelle ich immer wieder fest, dass Gott mir regelmäßig die selben Botschaften schenkt. Durch innere Bilder, durch prophetisches Malen, im Gebet sowie durch Lieder und Texte.
Und, kann ich mich darauf einlassen? Theoretisch schon – praktisch bekomme ich die Kurve immer noch nicht.
Je mehr Gottes Botschaft meinen Prägungen und Lebenslügen widerspricht, desto weniger schaffe ich es, die alten Sätze, die in Dauerschleife mein Hirn beschallen, rauszuwerfen und offen für die befreienden Einladungen des Heiligen Geistes zu werden.
Da können noch so viele mir bekannte und unbekannte gläubige Menschen in verschiedenen Kontexten die gleichen Wahrheiten aussprechen oder im „Malen mit Gebet“ Bilder entstehen, durch die Gott endlich zu meinem Herzen durchdringen will: Und doch sind die alten Lebenslügen stärker als alles, womit mich Gottes Wort in die Freiheit rufen möchte.

Wie schaffen wir es, Gottes Reden in uns Raum zu geben und endlich die alten Schallplatten der falschen Prägungen mit seinem befreienden Appell an uns zu überspielen?
– Durch regelmäßige Wiederholung: Indem wir uns Eindrücke aus dem Gebet, die wir schnell in irgendein Notizbuch gekliert haben, abschreiben und gut sichtbar aufhängen.
– Indem wir rein quantitativ einmal zählen, wie oft uns schon die selbe Botschaft erreicht hat. Gern in einer Liste mit dem Datum dazu, damit wir spätestens jetzt glauben, dass Gott es wirklich ernst mit uns meint
– Indem wir passende Lieder hören, die den Wortlaut vertonen oder ähnliche Schlüsselbegriffe beinhalten
– Durch Bibelstudium (geht ganz fix über die Website bibleserver): Wie klingt Gottes Mitteilung an uns in seinem Wort? Es lohnt sich, die entsprechenden Bibelverse auswendig zu lernen!
– Indem wir FreundInnen mit einbeziehen und sie bitten, uns regelmäßig an die Kernbotschaften zu erinnern. Ebenso gern können wir unsererseits ihre blinden Flecken mit guten Nachrichten kontern, die sie genauso wenig glauben können wie wir die unsrigen.

Auf dass es hell werden möge in unseren Herzen und wir voller Frieden, Freude, Kraft und Leichtigkeit durch’s Leben gehen!

Alle Bilder sind schnelle Entwürfe aus der Kleingruppe „Creating with the creator“

aufmerksam, feminin, kreativ

Grußkarte zum Muttertag: Mit Rosen, Sukkulenten und Spitze

Im Wettbewerb bei Lillyinheaven heißt das Aprilthema „Frühlingserwachen“.
Ich denke beim Frühling daran, endlich wieder mehr draußen zu sein. Jedes Jahr im Herbst nehme ich mir vor, auch im Winter lange Radtouren zu unternehmen oder öfter einen Spaziergang zu machen, aber…. naja…. Lassen wir das, schauen wir auf den plötzlich so sonnigen und warmen April!

Ich habe mir über die Ostertage als Hausaufgabe das Stempelset „Beautiful Moments“ vorgeknöpft und mit zwei Varianten der gleichen Farbkombination gespielt. Sie eignen sich thematisch zum Muttertag, auch wenn ich eher finde, dass es sich um zwei Schwestern bzw. um ein Mädchen mit Babysitterin handelt. Aber auch sie möchte mal einen Dank hören, insofern inhaltlich dennoch passend!
Zum ersten Mal wieder barfuß unterwegs brechen sie quer über die Wiese auf – wenn das nicht das typische Frühlingserwachen ist?!

Diese Karte in zartem Hellgrün aus Schimmerkarton bekam neben dem gestempelten Bild ein Spitzendeckchen in Brombeer, ein Stück Streifen-Motivpappe und ein Muster aus Rosen, Ranunkeln und Sukkulenten. Unter dem Bild schauen zwei Zweiglein hervor (es sprießt…) und die Karte wird mit einem farblich passenden Satinband zusammengebunden.
Ich liiiiebe es, völlig überflüssige Bänder und Kordeln überall einzubauen!

Die zweite Karte bleibt im hellgrünen Farbspektrum, dafür ist hier der Streifenkarton deutlich kräftiger. Ich stempelte noch einen kleinen Wunsch auf einen Papierstreifen und schnitt ihn zum Fähnchen, aufgeklebt mit Schaumstoffpads für einen dreidimensionalen Eindruck. Hier besänftigt ein rosafarbenes Satinband in einem eleganten Schwung die kühlen Grüntöne. Die Klebestelle verdeckte ich mit einem weißen Ästchen.
Weitere Ideen zum „Frühlingserwachsen“ mit Material von Stampin Up gibt es auf dem Blog von Lillyinheaven.

aufmerksam, kreativ

Bunte Grußkarte mit Vögeln basteln: Kreative Resteverwertung

Eine fröhliche Spatzengruppe lümmelt auf einem Ast und freut sich, dass die elenden Stürme endlich vorbei sind – oder zumindest eine Pause machen.
Mit meinen bunten Karten, die Licht und Fröhlichkeit ausstrahlen, möchte ich dich heute zum Schmunzeln bringen. Und wenn du magst, kannst du mit mir aus Papierresten etwas wirklich Schönes gestalten.

Sie sind ganz einfach anzufertigen:
Aus bunten Resten von verschiedenen Motivpappen und einfarbigem Karton schnitt ich lauter Streifen zu. Entweder hatten sie sowieso verschiedene Längen, oder ich kürzte sie ein bzw. halbierte sie, sodass eine schöne Mischung entstand. Die Papierstreifen legte ich als harmonisches Muster diagonal auf die Doppelkarte, rutschte sie noch etwas zurecht und klebte sie fest. Anschließend schnitt ich Rechtecke zu, auf die ich die Vogelfamilie stempelte. Mit einem Stanzer trennte ich noch die Ecken ab, damit die geraden Linien nicht so überwältigend in der Mehrheit sind.

Schwupp, schon fertig!
Dabei benötigst du natürlich nicht zwangsweise einen Vogelstempel, genauso gut kannst du jedes andere Motiv auf den Patchwork-Untergrund setzen.

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Elegante Grußkarte in femininen Farben für Weihnachten basteln

Heute zeige ich mal kurz eine der Karten, die ich im November bei einem Kreativ-Treff gestaltete:
Sie wirkt durch das schmale, längliche Format sehr elegant, ist aber ganz einfach angefertigt. Dazu schnitt ich Motivpapier mit silberfarbenen Akzenten (leider hier schlecht zu erkennen) etwas kleiner zu als die Karte. Dadurch gibt die Farbe der Klappkarte der bunten Pappe einen schönen Rahmen und lässt sie wie ein Bild erscheinen. Ich stempelte einen Spruch auf einfarbigen Karton, stanzte ihn mit einem Etiketten- Stanzer aus und setzte ihn mit Schaumstoff-Klebepads etwas erhöht auf das Motiv. Zwei kleine Ranken schaffen eine Verbindung zur Motivpappe – fertig ist die Kreation.

aufmerksam, glaubhaft

Adventsandacht „Macht hoch die Tür“ für eine interaktive Gruppenstunde

Vorgestern saß ich, müde und erschöpft, im Büro der Senioren-Residenz und versuchte mir eine schwungvolle Idee für meine Krippen-Andacht am 21.12. auszudenken. Irgendeine Inspiration ist immer nötig, um einen Anfang zu schaffen, von dem aus ich den Gottesdienst entwickeln kann. Ich war nur leider zu energielos für jegliche Idee, die als Motto durch den Ablauf führt.
Aber auf Jesus ist Verlass: Mir kam das Weihnachtslied „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ in den Sinn, also nutzte ich meine Lieblingssuchmaschine „Ecosia“ und probierte mal, ob vielleicht schon jemand vor mir zu dem Lied ein buntes Programm entwickelt hat. Siehe da: Ellen Baumgärtel von der Uni Erfurt und Ramona Möbius aus dem PTI Neudietendorf haben eine ganz fantastische Adventswerkstatt zum Thema „Tür und Tor“ gestaltet. Ausgehend vom Kirchenlied bieten sie diverse Aktivitäten, Gesprächsideen und kreative Aktionen an. Alles fertig ausgearbeitet und hübsch illustriert, brauche ich nur noch ausdrucken und anwenden! Tausend Dank!

Hier der Link für alle, die auch ausgelaugt und abgearbeitet sind, aber dringend gelungenes Material für einen Adventsgottesdienst brauchen:
Adventswerkstatt „Macht hoch die Tür, die Tor mach weit“

Allen, die generell auf der Suche zum Thema „Spiritualität mit SeniorInnen“ sind, empfehle ich meine kostenlosen Arbeitsmaterialien auf der Website Schatzkiste Seniorenbetreuung.

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Lieber Gruß: Konfetti-Karte für gute Laune

Ein schneller Gruß von mir:
Diese bunte Karte lässt sich fix basteln, dazu einfach Kreise ausstanzen oder Konfetti verwenden. Am Computer schrieb ich nette Botschaften in verschiedenen Schriftarten, druckte sie auf festes Papier und klebte eine davon jeweils mittig zwischen die bunten Kreise. Als Grundlage für die silbernen Punkte verwendete ich die Verpackung von Schokoküssen, sie glänzen schön und spiegeln das Licht.

Atemfreude, feminin, kreativ

Effektvolle Grußkarten für wenig Geld gestalten: Bunte Fahrräder rollen an

Hier kommen meine Sommergrüße angerollt:
Eine Batterie selbstgebastelter Grußkarten aus buntem Papier mit jeweils einem ausgestanzte Fahrrad. Wer sich das Geld sparen möchte, um eine sch…weineteure Stanze anzuschaffen, die dann doch nur drei Mal benutzt wird: Einfach in den Kleinanzeigen online unter dem Begriff „Stanzteile“ suchen. Viele kreative Frauen nutzen ihre Stanze, um daraus Material für andere DIY-Fans zu fertigen.
Meine zehn Räder bekam ich beispielsweise für nur einen Euro (plus einen weiteren Euro Porto).
Das Spannende war, dass ich mir die Farben nicht aussuchen konnte – ich musste also zu jedem Rad eine farblich passende Kulisse aus buntem Papier gestalten. Da bei mir, wie bei den meisten Frauen, die gern handwerklich tätig sind, der Materialfundus aus allen Schubladen quillt, war das nun wirklich kein Problem.
So puzzelte und kombinierte ich sehr fröhlich für mich hin, bis ich für alle zehn Exemplare ein harmonisches Zuhause gefunden hatte.
Zum Nachmachen empfohlen – ganz einfach und wirkungsvoll!

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Tulpen, Windmühlen und Segelschiffe: Wilde Wohnzimmer-Deko gegen den Februarblues

„Viel hilft viel,“ war das Motto meiner Chemielehrerin Frau Sauer, und es gibt Momente, da hat sie absolut Recht.
Ich hatte Lust auf eine blau-weiße Gestaltung unseres Esstischs, auf die Idee brachten mich die niederländischen Teller vom Flohmarkt. Dass mein Mann mir einen riesigen Tulpenstrauß mitbrachte, gab den Ausschlag: Ich räumte mal wieder das Wohnzimmer um.

Die handbemalten Teller hängen ganz wunderbar zusammen mit dem alten Affen, einem grün gepinselten E sowie mundgeblasenen Glaskugeln in den Ästen. Die Aufzählung klingt wild, optisch finde ich das Miteinander sehr harmonisch. Die liebe Frau T. schenkte mir die Glaskugeln im Advent zusammen mit einer süßen Karte, auf der sie sich für meinen spontanen Putzeinsatz bedankte, als die Handwerker ihre Wohnung komplett eingestaubt hatten. Nun haben sie endlich einen Platz gefunden…. bis ich wieder umdekoriere!

Am Tischende steht wie immer die hölzerne Maria, sie hat mich im letzten Jahr zu mehreren Andachten begleitet. Mangels eines Altars musste ich einen hässlichen Tisch halbwegs stimmungsvoll für die Mini-Gottesdienste herrichten, und daher fuhr Maria kopfüber in meinem Rucksack häufiger Rad. Ich hatte mehrfach Angst, dass ihr bei meiner sehr dynamischen Fahrweise Macken und Unfälle zustoßen könnten, aber sie blieb heil.

Diesmal sind nicht alle Kissenbezüge selbst genäht, nur das asiatisch wirkende Blumenkissen in der Mitte stammt von mir. Die türkisfarbenen Kissen knallen so richtig schön im trüben Februarlicht. Und der gelbe Samtbezug verbindet optisch die Tulpen mit einem der Kerzengläser und bildet einen sonnigen Akzent.

Mein Mann backte ganz wunderbare Zimtschnecken-Kekse, zusammen mit niederländischen Waffeln gefällt mir unser Wohnzimmer jetzt wieder richtig gut.

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Einrichten ohne Bilder: Mut zum Wandteppich

Nachdem unser Schottland-Urlaub coronabedingt ausfiel, freue ich mich seit einigen Monaten täglich über diesen Wandbehang:
Die hohen Berge und stille Seen erinnern mich daran, dass es die vermisste Natur noch gibt, auch wenn ich gerade nicht dorthin gelangen kann. Und die Ausmaße des Wandteppichs weisen darauf hin, dass es Größeres gibt als unseren sehr begrenzten Alltag.
Ich liebe es, mich gedanklich in den Vogelschwarm über dem Gipfeln zu träumen und innerlich frei zu sein.

Wer nicht weiß, ob der Mut zum Wandteppich tatsächlich reicht:
Einfach durch die Kleinanzeigen stöbern und für kleines Geld den Hipstern das abkaufen, was ihnen zu langweilig wurde (-;

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Einfachen Adventskalender basteln: Mutmachende Botschaften für Kollegin und Freunde

Meine Kollegin ist Single und so langsam hat sie wirklich die Nase voll von Corona und dem eingeschränkten Sozialleben.
Daher bastle ich für sie einen Adventskalender, der sie hoffentlich aufmuntert und inspiriert:
Dazu suchte ich 24 Gebete, Ermutigungen und fröhliche Sprüche zusammen. Zugegebenermaßen entstand eine sehr wilde Mischung von Romanzitaten bis Meditation, aber damit hege ich die Hoffnung, dass etwas Passendes dabei ist.
Ich druckte die Zitate in verschiedenen Schriftarten auf buntes Papier und schnitt sie auseinander. Aus Motivpappe fertigte ich eine feste Hülle, ähnlich eines Briefumschlags, um die Zettelchen darin unterzubringen und schön zu überreichen. Jeden Tag kann sie eine mutmachende Botschaft nach dem Zufallsprinzip aus der Hülle ziehen.
Und wo ich gerade am Basteln bin, werde ich für meine drei Damen im Verlag (Zeitschriftenredaktion, Buchlektorat und Onlinemedien) auch gleich einen Adventskalender fabrizieren.
Normalerweise habe ich wenig Nerv, Weihnachtsgrüße zu gestalten, weil ich meine ganze Kraft auf ein gelungenes Adventsprogramm für die SeniorInnen fokussiere.
Aber als ich neulich feststellte, dass ich meine Partnerinnen im Verlag viel zu wenig lautstark wertschätze, kümmere ich mich mit meinen kleinen, bunten Sprüche-Kalender um eine schöne Überraschung.
Er lässt sich perfekt verschicken und der zeitliche Aufwand ist, verglichen mit anderen komplexen Adventskalendern, noch überschaubar.
Mal gucken, ob ich damit den passenden Nerv treffe…

Gern würde ich meine Sprüchesammlung hier als PDF im Download anbieten, aber wegen des strittigen Urheberrechts meiner diversen Quellen lasse ich es lieber bleiben.