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Uhuuuu: Herbstliche Grußkarten mit Eulen basteln

Heute stelle ich einfache und effektvolle Grußkarten mit Eulen zum Nachbasteln vor.
Dazu verwendete ich ausgestanzte Eulen, die ich online von einer kreativen Dame bestellte – viel billiger (und platzsparender), als mir jede Papierstanze selbst anzuschaffen.
Dann suchte ich aus meinem Fundus Pappe in Orange- und Brauntönen zusammen, um eine herbstliche Stimmung zu transportieren. Das untere Drittel der Karten beklebte ich mit floralem Motivpapier, das farblich mit der Karte harmonierte.

Auf diesen Untergrund setzte ich die Eulen und gestaltete in den beiden oberen Dritteln einen Sternenhimmel aus bunten und silbern glänzenden Sternen. Mit einer Mini-Stanze schnitt ich zusätzliche Sterne aus der Kartenvorderseite, sodass an einigen Stellen das Innere hindurch schimmert.
Uhu! Fertig ist die Eulenpost…

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Jetzt dreht sie auch noch Videos für BuchhändlerInnen: Gartengesteck anfertigen

Für mein Buch „Wo die Freude wohnt“ bat mich der Neukirchener Verlag, ein Video von zweieinhalb Minuten für die BuchhändlerInnen zu drehen.
Also baute ich mal wieder das Wohnzimmer um (wie schon einmal für meinen Video-Auftritt für die Altenpflege-Messe im Juni) und fertigte Requisiten an, um meine Buchvorstellung aktiver und interessanter zu gestalten.
Das Buch lädt dazu ein, in der „Villa der Freude“ die einzelnen Räume unseres Lebens zu besuchen: Im Labor stellen wir die benötigten Zutaten zusammen, damit die Freude ein regelmäßiger Gast in unserem Alltag wird. In der Bibliothek finden wir ermutigende Bibelsprüche, im Schaukelstuhl auf der Veranda werden wir getröstet, im Garten reißen wir störendes Unkraut heraus und geben Samen Raum, damit etwas Gutes, Neues wachsen kann. Auf dem Dachboden werden wir unsere Sorgen los, im Wintergarten kommen wir in Bewegung, im Festsaal lädt Gott uns persönlich zum Buffet ein. Viele weitere Räume folgen und damit die Möglichkeit, einen neuen Zugang zu Gott zu finden und unser Leben lustvoll und leicht zu gestalten.
Das Buch erscheint im Frühjahr 2022.
Logischerweise sollte in meiner Buchpräsentation ein kleiner Vorgeschmack auf den Inhalt erlebbar werden, so baute ich schnell ein Mini-Puppenhaus und fertigte einen Garten an.

Für das Gartengesteck wässerte ich Steckschaum, indem ich Wasser in das Waschbecken laufen ließ und der Steckschaum darauf schwamm, bis er sich von selbst vollgesogen hatte und nach unten sank. Im Netz kursieren die wildesten Anleitungen, daher: Da ich eine Weile in der Eventfloristik gearbeitet habe, weiß ich, dass dies die sinnvollste und beste Weise ist, Steckschaum zu wässern.
Anschließend legte ich den Steckschaum in eine flache Porzellanschale und deckte ihn komplett mit Moos ab. Ich drückte es an den Rändern der Porzellanschale zusätzlich mit den Fingern zwischen Steckmasse und Porzellanwand fest.
Dann kürzte ich Blumen mit dem Messer deutlich ein und arrangierte den Garten:
Erst die Salalzweige im Hintergrund, dann die beiden Gruppen aus Felberich links und Sommerastern rechts. Schon war mein Garten fertig und hält bereits zwei Wochen lang!

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LandArt im Herbst: Blättergirlanden auffädeln

Noch gibt es kaum buntes Herbstlaub, dennoch möchte ich schon mal eine kreative Idee für Spaziergänge zeigen:
Aus farbigen Blättern gestaltete ich Girlanden auf zwei unterschiedliche Weisen. Einmal drückte ich mit dem Fingernagel kleine Löcher beidseits der mittleren Blattachse in das Blatt und fädelte einen Faden hindurch. Die entstandenen Ketten hängte ich über einem Fluss auf, sodass sie sich mit dem blauen Himmel schön im Wasser spiegelten und im Wind drehten.

Für die andere Variante benutzte ich Zahnstocher: Dazu legte ich jeweils zwei Blätter überlappend aufeinander und schob einen Zahnstocher als Verbindung durch beide Blätter. Wie mit einer Nadel tauchte ich zwei Mal auf und wieder ab, damit eine stabile „Naht“ entstand.
Aus Rhododendronblättern lassen sich ganz glatte Ketten anfertigen, gelbes Eichenlaub ergibt eher wuschelige Girlanden.

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Grußkarte „Himmelblau“ voller Wölkchen

Ich hatte Lust, einen luftigen Wolkenhimmel auf meinen neuen Grußkarten zu kreieren. So schnitt ich aus verschiedenen Motivpappen Wolken aus und schichtete sie in einer abwechslungsreichen Reihenfolge. Dazwischen setzte ich Wolken aus silberner und dunkelblauer Glitzerpappe, um einen fröhlichen Akzent hinzuzufügen.
Die Karte eignet sich wunderbar, um Papierreste sinnvoll zu verwenden:
Schließlich haben Wolken keine eindeutige Form und können einfach „irgendwie“ aussehen. Ideal, um kleine Papierecken und Fetzen zu etwas Schönem zusammen zu fügen.

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Da hängt ein Fisch an der Wand: Maritime Salonhängung

Dieses Jahr gab es (bisher) keinen Urlaub am Meer – ganz untypisch für mich. Daher suchte ich aus meinem Fundus verschiedene Poster, eigene Fotos und weitere Objekte zusammen, um die Bilderwand im Wohnzimmer maritim zu dekorieren.
Mit dabei ist ganz neu ein Spiegel in Fischform aus Rattan, der wunderbar zu meiner handbemalten Lieblingsschale in Gelb und Apricot passt.

Auch der kleine Keilrahmen mit einem Sandweg zu Strand musste neulich im Baumarkt mit. Den strohfarbenen Teller holte ich aus dem Geschirrschrank und befestigte an seiner Rückseite mit der Heißklebepistole eine Aufhängung: Jetzt habe ich ihn viel besser im Blick.
So kann ich die verbliebene Zeit noch etwas aushalten, bis wir die Fahrradtaschen packen und nach Amrum aufbrechen. In der Hoffnung, dort diesmal eine Ferienwohnung ergattert zu haben, die unser neues Stammquartier werden könnte….

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Frieden, Freiheit, Leichtigkeit: Philosophische Grußkarten mit Libelle

Mein Grußkarten-Verkauf war ein fantastischer Erfolg, ich glühe noch von all den positiven Rückmeldungen zu meinen handgefertigten Kreationen.
Vorher hatte ich wie verrückt meine Libellenstanze gesucht, die ich letztes Jahr zum ersten Lockdown zusammen mit weiteren Stanzen der Tochter einer Freundin geliehen hatte. Ich hatte sie zurück erhalten, nur: Wo waren sie seitdem????
Ich suchte völlig verzweifelt die ganze Wohnung ab, sogar im Keller und im Schlafzimmer. Bis mir einfiel, dass ich einer Dame in der Residenz mal Bastelmaterial geschenkt und Stanzen geliehen hatte. Am Sonntag hatte ich Dienst, sodass ich flugs die Dame ansprechen und meine Stanzen abholen konnte. Auch eine Blätterstanze, die ich bereits komplett vergessen hatte…
So bastelte ich am Sonntagabend noch wie besengt, um Montagmorgen eine vollständige Kollektion Grußkarten zum Verkauf fertig zu haben.
Die Libellenstanze verwendete ich für einen bewusst luftigen Entwurf mit der philosophischen Aufschrift „Frieden, Freiheit, Leichtigkeit“ – ein Motto, das mir aktuell sehr am Herzen liegt. Sie stanzt die Umrisse aus, sodass sich Flügel, Schwanz und Kopf heraus klappen lassen. Ich zeichnete die Insekten mit dünnem Pinsel nach und spritzte mit Tusche feinen Nebel auf das Papier, um dezente Struktur zu schaffen. Farblich passende Motivpappe als Hintergrund sorgt für zusätzliche Tiefe und hebt die durchsichtigen Flügel hervor. Eine weitere Libelle schnitt ich komplett aus und setzte sie zwischen die dreidimensionalen Exemplare, sodass eine schöne asymmetrische Gruppe entstand.
Leider sind die Farben erneut nicht korrekt wiedergegeben, aber zumindest einen Eindruck können die Fotos abbilden.

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So schön grün hier: Grußkarten mit Glücksklee

Am Montag verkaufe ich meine Grußkarten in der Residenz, und diverse Damen lecken sich seit der Bekanntgabe des Termins die Finger nach meinen Entwürfen. Zwischenzeitig hatte ich schon mehrere Momente, in denen ich mich fragte, was ich wohl tue, wenn alle Karten in den ersten sieben Minuten ausverkauft sind. Also bastle ich wie besengt und werde die Karten zusätzlich als Übersicht abfotografiert auslegen, sodass direkt nachbestellt werden kann.

Damit auch für die Herren, als Käufer oder Empfänger, etwas Passendes dabei ist, fertigte ich diese Glücksklee-Karten an. Mit ausgestanzten Blättern sowie original Klee aus Dresdner Pappe, der schön metallisch glänzt. Kleine Pailletten runden die universell einsetzbaren Grüße ab.

Natürlich produziere ich bereits kräftig Motive für den Herbst, so auch die beliebten Blätterkränze, die ich in den letzten Jahren schon gestaltet habe. Leider kommt der Glanz der Goldprägung im Foto nicht heraus.

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Grußkarte für GenießerInnen: Fruchtige Zitronen mit Spitzenrand

Hach, ich liebe die Zitronenstanze, die ich mir nach einem Jahr Drum-herum-schleichen gekauft habe!
Die erste Charge Zitronenkarten habe ich hier vorgestellt, nun folgt die Gourmet-Variante mit blau-weißen Streifen und Spitzenrand.
Sie entstand eigentlich nur deshalb, weil ich Bastelpappe in einem OP-Türkis übrig hatte: Die Farbe erinnerte mich ganz schrecklich an OP-Kittel. Mit den passenden PartnerInnen aus dem Materialfundus entstand auf einmal ein wunderschönes Design, in das ich mich richtig verliebt habe. Ich denke dabei an eine mediterrane Küche, leicht und beschwingt und verführerisch…
Dazu schnitt ich die Pappe zu und falzte sie, sodass Doppelkarten entstanden. Aquarellpapier tuschte ich in gelb-grün an und stanzte Zitronen daraus. Tortendeckchen aus Papier schnitt ich passend zu und klebte sie in zwei Lagen mit blau-weiß gestreifter Motivpappe auf. Zum Schluss bekamen die Zitronen ihren Platz – bon appetito!

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Mohnblumenwiese zu verschicken: Grußkarten im Spätsommer

Statt Postkarten aus dem Urlaub zu verschicken, bastelte ich dieses Jahr zurück in Hamburg spätsommerliche Grüße mit Mohn.
Dazu tuschte ich einen dicken Bogen Aquarellpapier rot und tupfte dann eine zweite Farbschicht locker auf.
Das Aquarellpapier benutzte ich, um mit einer Blütenstanze einzelne Blütenblätter anzufertigen.
Parallel pinselte ich die Doppelkarten mit einer Gräsermischung aus drei Grüntönen an.

Darauf setzte ich die Mohnblüten aus einzelnen Teilen zusammen, sodass sich ein überlappender Effekt ergab.
Die Karten wirken ausdrucksstark und durch den Komplementärkonstrast rot-grün leuchten sie förmlich (was auf den Fotos leider nicht schön heraus kommt). Gleichzeitig scheint das Naturmotiv ganz leicht und beschwingt, ideal für alle, denen keine Hochglanzkarten gefallen.

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Lieber Gruß: Konfetti-Karte für gute Laune

Ein schneller Gruß von mir:
Diese bunte Karte lässt sich fix basteln, dazu einfach Kreise ausstanzen oder Konfetti verwenden. Am Computer schrieb ich nette Botschaften in verschiedenen Schriftarten, druckte sie auf festes Papier und klebte eine davon jeweils mittig zwischen die bunten Kreise. Als Grundlage für die silbernen Punkte verwendete ich die Verpackung von Schokoküssen, sie glänzen schön und spiegeln das Licht.