aufmerksam, feminin

Eine Herausforderung: Sich selbst verwöhnen

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Manchmal merke ich, dass ich richtig knauserig bin. Gelegentlich gegenüber meinem Mann, aber öfter mir selbst gegenüber:
Die schönsten Pralinen, die teuerste Schokolade und die elegantesten Blumen sind in meinem Kopf grundsätzlich für Gäste bestimmt: Im Alltag und für mich persönlich muss nun keine Verschwendung betrieben werden, denke ich oft.
So auch bei diesen köstlichen und hübschen Täfelchen: Eigentlich für Gäste gedacht, rief ich mir ins Bewusstsein, dass ich diejenige bin, die sie wunderbar findet und nur selten kauft. Mich erinnert es an meine Oma, nicht meine Gäste – denen ist diese Schokolade wahrscheinlich längst nicht so wertvoll wie mir.
Also habe ich die reizenden Täfelchen in der verschwenderischen Verpackung genüsslich etappenweise während der letzten Wochen verspeist und es mir selbst aus vollem Herzen gegönnt.

Was gibt es in deinem Leben für „Engherzigkeiten“ dir selbst gegenüber, die ganz überflüssig sind? Wie viel Lebensfreude gewinnst du, wenn du dir selbst etwas Bestimmtes erlaubst?

2 thoughts on “Eine Herausforderung: Sich selbst verwöhnen

  1. Ja, genau.
    Erst im Nachhinein habe ich bemerkt, wie wichtig mir ihre Mitbringsel waren: So stilvoll und harmonisch abgestimmt, immer nett präsentiert. Es hatte eine ganz andere Ästhetik als das, was es sonst zu Hause gab. Damals mochte ich ihre Osternester gefüllt mit Marzipan-Tieren und den niedlichen Nestchen aus Schokolade (garniert mit Pistaziensplittern) natürlich auch, aber in der Rückschau denke ich mit einer ganz anderen Nostalgie daran… In gewisser Weise war sie eine elegante Frau.
    Liebe Grüße, Marie

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