Juhu: Nach Wochen der Vorbereitung fand heute die erste Veranstaltung statt, die ich am neuen Wohnort in Eutin organisiert und geleitet habe:
Ein Kleidertausch für Frauen, inklusive Cafébereich und Kreativaktion zum Valentinstag!
Ich war den ganzen Nachmittag nur am Rennen – während ich versuchte, so viele Besucherinnen wie möglich persönlich zu begrüßen, sprang ich schon wieder in die Küche, um frisches Geschirr zu besorgen, oder in den Flur, um die Toilette zu zeigen.
Über all die neuen Gesichter, die ich kennenlernen durfte, freue ich mich sehr – und hätte gern mit allen in Ruhe gesprochen, statt ständig in Bewegung zu sein!
Gern wüsste ich, wie viele Frauen und Mädchen kamen. Da ich ganz allein für alles zuständig war, hatte ich leider keine Person, die an der Tür begrüßen und Anwesende zählen konnte. Wir waren definitiv über 100 Personen, zwischen 15:30 und 16:30 Uhr gab es zeitweise zu wenig Stühle und frische Kaffeetassen: Egal, wie sehr ich versuchte, dass es allen gut geht! Über so viel Andrang bin ich sehr glücklich, zeigt es doch, dass Fissau frische Veranstaltungen willkommen heißt!
Die Stimmung
war super und ich danke allen Frauen ganz, ganz herzlich, die Kuchen gebacken und mitgebracht haben. Die beiden Kuchen meines Mannes waren wie immer gelungen und kamen sehr gut an.
Für alle, die noch nie im Gemeindehaus waren, besorgte ich eine lebensgroße Drahtfigurine und nähte ihr Kleider. Als Kopf bekam sie Haare aus Wolle und viele Blumen – hier ein Bild während der Entstehung, hoffentlich kann ich bald bei Tageslicht die finale Version zeigen.
Aus dem Bauholz unserer Dachdecker baute ich Schilder, die ich mit Metallklammern versah, um daran Zettel aufzuhängen:
So konnte ich jedem Tisch ein eigenes Thema zuordnen, und alle Frauen wussten sofort, an welchen Platz Pullis, Hosen oder Schuhe gehörten.
Eine Umkleidekabine, bestehend aus Stellwänden, gab es auch – und dass ich bei Schneefall auf dem Fahrrad keinen Standspiegel angeschleppt hatte, fiel am Ende glücklicherweise nicht groß auf!
Erst ganz am Schluss kam ich dazu, ein paar Fotos aufzunehmen. Da waren die meisten Besucherinnen schon satt und bepackt wieder auf dem Weg – und ich hoffe, dass wir uns bald auf einer anderen Veranstaltung wiedersehen!

