Freunde des Waldes: Tiere für meine Kindergruppen gestalten

Unser Haus in Ostholstein soll neben einem eigenen Kursraum für meine Gruppen auch einen Garten haben, der so gestaltet ist, dass ich ihn vielfältig nutzen kann:
Für Floristik-Workshops, meine Naturgruppe für Kinder und viele andere Gelegenheiten.
Problem: Die Vorbesitzer waren schon lange alt und krank, entsprechend hat sich viel Wildwuchs breit gemacht. Bevor ich Beete anlegen und deren Gestaltung angehen kann, müssen die Vernachlässigungen der Vergangenheit aufgearbeitet werden.
Trotz Schnee bin ich aktuell viel in dem Dschungel am Rand unseres Gartens unterwegs, der sich über gute 40 Meter an der Grundstücksgrenze entlang zieht und bis zu 4 Metern breit ist. Mit der Heckenschere, einer Astschere und der Kettensäge abwechselnd schrumpft der Dschungel laaangsam, doch die eigentliche Arbeit kommt, wenn der Schnee geschmolzen ist: All die Wurzeln von Brombeeren, Holunderbüschen, Hopfenranken usw. ausgraben!Damit ich dennoch Fortschritte sehe, nehme ich mir nach den grobmotorischen Aufgaben im Garten gerne Zeit für Kleinigkeiten, von denen ich glaube, dass sie später wichtig sind:
So zum Beispiel Tiere aus Plastik, die ich in Geschäften aufstöbere und mit meinen Acrylfarben möglichst naturgetreu bemale. Der Fuchs war der erste Freund aus dem Wald, da ich ihn auf den Weihnachtsmärkten dabei hatte und dort am Ende verkaufte (weil ich meinte, dass ich ihn nicht mehr bräuchte), fehlt er nun…
Glücklicherweise fand ich noch im Dezember ein Rehkitz, das ich per Hand übermalte.

Bei einem Ausflug nach Lübeck entdeckte ich eine scheußliche Eule, die ich bis auf ihren Korpus aus Styropor zerstörte und ihr ein Federkleid aus Stoff nähte. Mangels Federn für den Kopf, die bei einer Horde Kindern nicht lange standhalten würden, umwickelte ich sie mit Flauschgarn. Ein Stoffrest diente als Ohrpuschel, und dank der Glasaugen sowie des fiesen Schnabels finde ich, dass die Eule zwar nicht realistisch, aber doch charakteristisch aussieht! Mehr als vorher definitiv…..

Die Tiere werde ich für meine Naturgruppen pro Termin an unterschiedlichen Orten auf unseren 2.000qm Grundstück platzieren und werde damit jeweils Aufgaben verbinden: Die Waldfreunde verraten, was wir heute zusammen unternehmen oder bewachen Werkzeuge für die aktuellen Aktivitäten… so der Plan.

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