Am 30.09.2026 sprach Hape Kerkeling vor dem Landrat Thüringen, Thema der Sitzung war ein Antrag auf ein Verbotsverfahren der AfD. Ich hätte davon nichts gewusst, wäre das Video davon nicht „zufällig“ auf meinem Bildschirm aufgetaucht. Neugierig schaute ich zu und möchte folgende Äußerungen zitieren.
Nach seinem Redebeitrag beantwortete Herr Kerkeling die Fragen der anwesenden Abgeordneten, unter anderem meinte er: „Angst, Lügen und Hass waren die Zutaten der nationalsozialistischen Ideologie und sind es heute als Marschrichtung dieser rechtsextremen Partei. Eine Partei, die ihre Existenzgrundlage aus der Schürung von Hass gegen Minderheiten speist, hat in unserem Land mit seiner grauenvollen Geschichte keinen Platz. (…) Die Aufgabe eines Staates ist, dass alle seine Bürger ohne Angst leben können, in Freiheit. Das ist eine Idee, die schon aus dem 17. Jahrhundert stammt, und wir haben bei uns aktuell viele Menschen, die, wie ich glaube, berechtigt Angst haben. (…) Es ist ja das Ziel dieser Partei, mit Angst die Leute in Schach zu halten, bei ihren Anhängern den Hass zu schüren, davon ernährt sich ja diese Partei. Und dieses Spiel zwischen Hass und Angst verbreiten ist eben etwas, das wir aus unserer deutschen Geschichte kennen. (…) Und ich höre immer öfter diese Frage „Wann muss ich dieses Land verlassen? Was haben die mit uns vor?“ (…) Und eine Partei, die „Alles ist möglich“ zu ihrem Wahlslogan gemacht hat, ist unter Umständen auch Buchenwald möglich.“
Vielen Dank, Herr Kerkeling, für Ihren Mut und Ihre Klarheit.
Mögen alle, die glauben, dass die AfD tatsächlich sinnvolle und tragfähige politische Ideen zum Wohl für unser aller Zukunft hat, endlich aufwachen.
Hier ist das Video, angesichts der Dringlichkeit sage ich heute ausnahmsweise: Bitte teilen!

