aufmerksam, feminin, glaubhaft

Über den Wert der Geborgenheit

Wie erlebst du Geborgenheit?
Und wie viel Bedeutung räumst du diesem Bedürfnis ein?
Geborgenheit ist für uns lebenswichtig, in Zeiten wie diesen (zwischen Corona und Wahlkampf) ganz besonders, finde ich. Dabei ist Geborgenheit kein Gefühl, das Aufmerksamkeit sucht oder sich in den Vordergrund spielt: Nichts, was sich in den sozialen Medien finden lässt oder stolz als Erlebnis vom vergangenen Wochenende präsentiert wird.
Geborgenheit ist leise, oft schwer zu fassen, bescheiden.
Nicht willkürlich produzierbar, weder sexy noch kraftvoll – primär etwas, das wir im Rückzug entdecken.
Etwas, das Vertrauen und Loslassen erfordert.
Etwas, das uns geschenkt wird, und nichts, das wir erzwingen können.
Etwas, das vielleicht bieder wirkt, rückständig oder langweilig.
Von außen zumindest.
Dabei spielt sich Geborgenheit rein in unserem Herzen und unserem Körper ab.
Schenkt uns Ruhe. Den Eindruck, angekommen zu sein. Im Moment, bei uns, mit anderen.
Was hat Geborgenheit für dich mit Gott zu tun?

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