Momentan gibt es in meinem Freundeskreis mehrere Personen, die sich berufliche Veränderungen wünschen, aber nicht wissen, wie. Und ob sich der ganze Aufwand lohnt. Und wo überhaupt anzufangen ist.
Meiner Ansicht nach nützt es alles nichts, egal wie viel gegrübelt und nachgedacht wird – solange nicht der erste Schritt gewagt wird, bleibt alles beim Alten. Durch Grübeln ist noch nie eine neue Entwicklung gestartet, nur durch loslegen! Dabei ist im Rückblick eines Veränderungsprozesses der erste Schritt und seine Folgen fast egal: Hauptsache, man findet den Mut für den inneren und praktischen Aufbruch und beginnt tapfer, das Gewohnte hinter sich zu lassen.
Daher sage ich: „Mut ist, trotz Fragen anzufangen.“
Weltmeister Matthias Steiner meinte: „Wir leben lieber mit einer Unzufriedenheit als mit einer Unsicherheit.“
Darauf antwortete Schauspieler Sven Martinek im selben Gespräch mit „Die Leute bleiben lieber im bekannten Unglück, als ins unbekannte Glück zu gehen.“
Und Köchin Zora Klipp meinte: „Wer mit sich selbst sicher ist, kann offen in unbekannte Situationen gehen. Ich finde es spannend, Veränderung zu erleben und etwas Neues auszuprobieren. Was kann (schon) schiefgehen?! Irgendwo muss man eben einfach anfangen.“
Boxweltmeisterin Regina Halmich steuerte bei: „Bei mir war immer der Mut größer als die Angst. Ich wusste immer , dass ich das (professionelle Boxen) schaffe, also konnte ich mit Widerständen umgehen.“

