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Die lustigsten Kindersprüche, fünfter Teil der Sammlung

Ein Junge, 6 Jahre alt, ruft beim Anschauen eines Bilderbuchs freudig überrascht: „Der verstiefelte Kater!!!“

Viele witzige Kindersprüche aus meinen Jahren als Logopädin versammle ich hier. Da die einzelnen Beiträge im Blog leider nirgends gruppiert angezeigt werden können, habe ich in fünf Etappen die schönsten Sprüche zusammen gestellt. Viel Spaß damit!

Die Teller amüsieren sich

Der geleck-trische Speer

Trauben-Träume

Rätsel um ein Tier

Übergestern

Wenn das Xylofon aus Ost klingelt…

Über die Dunkelheit und brummelige Wörter

Wilde Tiere

Neue Infrastruktur

Bei uns im Garten

Von Pfannkuchen, verstiefelten Katern und Flugschraubern

Die krumme Logik der Erwachsenen

Der Tod kommt schneller, als man denkt

Eine Sache der Definition

Interessante Lebewesen

Unsere liebsten Freizeit-Aktivitäten

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Sehr witzige Kindersprüche, vierter Teil der Sammlung

Rosenmontag hatte ich Masken ausliegen, falls ein Kind den akuten Bedarf hat, sich zu verkleiden.
Der Junge begeistert zu mir:

„Jaaaa! Du bist die Kuh!!! Die Kuh mit den Superkräften!!!“

Während der sechs Jahre, die ich als Logopädin tätig war, sammelte ich viele erheiternde Kindersprüche.

Was der Mond des nachts am Himmel tut…

Eskiriment im Bakini

Gefährliche Geschenke

Die logopädische Kuh mit den Superkräften

Fertig, alles aufgetrunken

Eine Frage der Betonung

Trifft eine Katzel den Hasel

Hygienefallen lauern überall

Anatomische Sonderausstattung

Oma und die Verwendung der Pilze

Aufklärung

Kaffee-Zwang

Die Zahnfee unterwegs

Hier erschienen der erste, zweite und dritte Teil der Sammlung.

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Lustige Kindersprüche aus der Sprachtherapie, dritter Teil

Eine Fünfjährige erzählte mir, dass der kleine Baum vor der Haustür ihrer Oma schon alle Blätter abgeworfen habe. Ganz schnell.
Nun machte sie sich Sorgen: „Dann kann der Baum ein bißchen erkältet sein!“

All die Kindersprüche, die ich in meinen Jahren als Logopädin gesammelt habe, befinden sich auf diesem Blog. Bloß so ungeordnet, dass sie niemand als Gruppe findet. Hier teile ich den dritten Teil meiner Sammlung.

Wildschweine im Seniorenheim

Verbrochene Beine

Meteorologen unter sich

Kuscheln unter dem Teppich

Abgesoffenes Schiff im Seniorenheim

Erkältete Bäume

Unterwegs mit dem Wowwelwurf

Weitblick bewiesen

Der Tag hat mehr Stunden, als du denkst

Der Umweltverschnupfer unterwegs

Jesus kommt gleich

Ganz, ganz tief drin im Ohr

Sein oder Nicht-Sein…das ist hier die Frage

Der erste Teil der Sammlung erschien hier, und der zweite hier.

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Viele witzige Kindersprüche, zweiter Teil

Auf der Suche nach einem Wort erkläre ich: „Man hat eine kleine Schachtel, da holt man ein kleines Hölzchen raus und -ratsch- zieht man es über den Streifen und dann brennt es.“
Der kleine Junge sehr energisch: „Sssießgewehr!!!“

Heute folgt der zweite Teil meiner Sammlung an lustigen Kindersprüchen, die ich in meinen Jahren als Logopädin notiert habe. Sie sind zwar alle längst veröffentlicht, aber nirgends schön am Stück zu lesen. Der erste Teil kann hier gelesen werden.

Conni, unsere Heldin

Gleiches Recht für alle

Bonbontaschentücher

Neue Gentechnik

Leckere Lo-iven

Polizei auf Abwegen

Leid am Esstisch

Ist das neu oder ist das cool?

Viele gute Schönnkse

Gentechnische Veränderungen

Das Kind hat einen Ton am Leibe…

Aufsatz über Katzen

Soziales Kompetenztraining

Ein bleiches Toast ist das neue Trend-Accessoire

Feurige Hörgeräte

Und weil immer noch mehr Sprüche übrig sind, als in einen Artikel passen, folgt hier der dritte Teil.

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Die besten Kindersprüche, gesammelt in der Sprachtherapie

Auf einem Arbeitsblatt ist unter anderem ein Teddy abgebildet. Der Vierjährige kritisch:
„Der Teddy braucht noch einen Pieschermann!“ und greift mit seinem grünen Stift fürsorglich ein.

Mein Repertoire als Kursleiterin von sprachlichen, musikalischen und sportlichen Kursen habe ich seit Kurzem um „Lachyoga“ erweitert. Dadurch hat „Humor im Alltag“ für mich noch einmal an Wichtigkeit gewonnen. All die Kindersprüche, die ich in den sechs Jahren als Logopädin gesammelt habe, werden hier im Blog leider nicht schön gruppiert angezeigt. Daher versammle ich sie hier in einem Beitrag, in der Hoffnung, dass sie euch erheitern. Viel Spaß!

Unanständige Fledermäuse

Ganz neu

Verschwendung verhindern

Versehentlich verbotene Wörter

Bäume unter sich

Heute nicht jugendfrei

Zuhause

Die Logopädin isst Hasenfutter, echt!

So schöne Aufsticker

Wie schlau bist du?

Überversum voller Lego

Neue Verben und Adjektive

Die hohe Kunst der Zahnpflege

Molekular-Küche

Wie wertvoll ist ein Fisch?

Und da mein Repertoire an wunderbaren Kindersprüchen so groß ist, dass es einen Artikel sprengt, folgt hier der zweite Teil.

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Kindermund: Damals in den Achtziger Jahren

Kindergeburtstag, wir sind als Detektive unterwegs. Ein Junge baut sich vor mir auf, mit Detektivkappe, grauem Schnurrbart und nostalgischer Plastikpfeife, auf der er eifrig kaut.
Er: „Guck mal, ich seh total aus wie in den Achtzigern!“
Ich: „Du sieht auf jeden Fall sehr überzeugend aus.“
Er: „Ja, wie früher in den Achtzigern!“
Ich: „Wieso, wie sahen sie denn da aus?“
Er: „Wie früher, wo die Filme alle schwarz-weiß waren. So typisch Achtziger, Filme nur schwarz-weiß!“
Ich: „Ah, du meinst die ganz alten Filme aus den zwanziger und dreißiger Jahren?“
Er zischt ab: „Ich bin so voll aus den Zwanzigern!“

Glück gehabt, ich hatte mich schon gefragt, warum ich mich an die Achtziger „ganz früher“ so völlig anders und ohne Schwarz-weiß erinnerte…

 

Keine Detektive aus den Achtzigern, sondern Wappen und Rüstungen aus der Vergangenheit des Mont-Saint-Michel

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Ein Nachmittag mit Vögeln – zum vögeln?

Vor dem Restaurant treffe ich Frau R., die mich anspricht und meint, wir hätten uns länger nicht in Ruhe gesehen. Daraufhin lade ich sie in die Bibliothek ein, wo ich einen thematischen Nachmittag anbiete: „Mit interessanten Informationen über Vögel, mit diversen Bildern und Gesängen zum Erkennen von Vögeln, außerdem passende Lieder und die Vorstellung des historischen Hintergrunds der „Vogelhochzeit“. Wie wär´s?“
Sie: „Neee, ich würde lieber richtig vögeln…“
Von hinten nähert sich Herr D., er: „Ja, das ist gut. Ich war ja früher Taubenzüchter…“
Ich: „Wunderbar, dann passt das Thema doch! Ich habe eine Menge Interessantes vorbereitet…“
Er: „Neee, die Vögelei gefällt mir besser!“
Ich gebe auf: „Jedenfalls wünsche ich Ihnen einen schönen Nachmittag, so oder so!“
Die beiden schütteln sich vor Lachen.

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Später gerate ich noch mehr aus der Fassung, als ein Grüppchen rätselt, was der Storch ist. Wohl ein Vogel, oder? Aber ja kein Singvogel. Und kein Greifvogel. Daraufhin ruft Frau K. von der anderen Seite des Raums, dass die Enten auf dem Bild auf dem Tisch ja auch keine Vögel seien. Doch, Wasservögel, meine ich.
Nun meldet sich Herr Z. und behauptet, Eichhörnchen seien doch auch Vögel, nicht?
Nein! Nein nein nein! Schluss mit Vögeln! 😉

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Kindermund: Fujiama im Gehörn

Wieder habe ich mich köstlich amüsiert.

Ein Mädchen scheint die Idee einer Pyjama-Party auszubrüten und beginnt mit „Fujiama“.

Ich trage eine weiße Hose, die ich mit grüner Textilfarbe besprenkelt habe. Das Ergebnis ist außerordentlich künstlerisch. Auf die Frage eines Mädchens, warum meine Hose denn so aussähe, meine ich: „Weil ich erwachsen bin, darf ich mit meiner Kleidung machen, was ich will. Ich darf auch grüne Farbe auf meine Hose spritzen. WEIL ICH ERWACHSEN BIN. Kinder dürfen das nicht einfach so!“
Sie: „Ich glaub das nicht! Grüne Farbe auf die Hose! Du magst wohl grün!“
Ich: „Ja, ich habe ja auch in grün geheiratet.“
Sie: „Aber doch nicht die Hose! Mit Farbe! Du musst mal zum Gehörnarzt!“
Ich stehe ein paar Meter entfernt: „Wie bitte? Ich muss zum Gehörarzt? Warum denn?“
Sie: „Neeeiiiin, Gehörnarzt! Für dein Kopf! Das ist doch nicht normal! Grüne Farbe auf die Hose, also bitte!“

 

Stecknadeln

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Kindermund: Erklärungsnot

Die neusten Kindersprüche, diesmal fast philosophisch.

Mehrfach lassen sich die Mädchen den Unterschied zwischen einer Klassenreise, einem Schüleraustausch und einem Auslandsjahr erklären. Wir landen beim Thema „Heimweh“, das Mädchen: „Wieso, is doch nicht schlimm, dann können die doch mit ihren Eltern … so … skaten.“
Ich bin völlig irritiert und überlege: „Meinst du skypen?“ „Ja, genau, skaten!“

Ich bekomme die Welt erklärt:
Sie: „Hast du gestern ferngesehen?“
Ich: „Nee, ich sehe selten fern. Und gestern habe ich schon morgens um fünf gearbeitet, da war mir dann abends alles egal.“
Sie: „Also, das ist ganz schlimm. Da sind die von der rechten Republik, und die aus der linken. Und dann ist da der Rechtsanwalt, und der Linksanwalt.“
Ich komme überhaupt nicht mit und meine: „Es gibt nur Rechtsanwälte, der linke wird wohl jemand anderes sein. Redest du vielleicht von Parteien in Deutschland?“
Schlussendlich erklärt sie mir, dass der Rechtsanwalt aus der rechten Republik alle Flüchtlinge vertreibt, und wo die denn jetzt hinsollen?

Ich habe eine Frisbee mitgebracht, damit spielen wir „Schweinchen in der Mitte.“
Zwischendurch müssen Konflikte bereinigt und Absprachen geklärt werden, jedes Mal rufen sie ungeduldig „Werf!“. Daraufhin rufe ich grundsätzlich „Es heißt wirf!“ zurück.
Beim gefühlt zwanzigsten Mal Korrektur antworten sie auf mein „WIRF!“ mit „Würf!“
Ich: „Also, wenn ich werfen soll, heißt es wirf. Da ist kein E in dem Wort, sondern ein I. WIRF.“
„Sag ich doch: Würf!“
Ich überlege kurz, ob ich lachen oder weinen soll, und würfe stattdessen einfach.

 

Petunien

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Kindermund: Wiedergeborene Salange

Ich frage ein Mädchen, wie viel sie essen möchte.
Sie: „Das Stück Salange (Lasagne) da ist gut!“

Mit einem anderen Mädchen fahre ich an einem Gebäude vorbei, das wie aus einem arabischen Traum aussieht. Es ist allerdings ein ehemaliges Krematorium. Ich erkläre ihr in einigen Sätzen, wozu ein Krematorium dient, was bei ihr (natürlich) auf Ekel stößt. Abschließend füge ich hinzu, dass man die Urne nicht beerdigen müsse, man könne sie auch dazu benutzen, die Asche im Meer zu verstreuen.
Sie: „Oh ja, dann wird man als Meerjungfrau wiedergeboren!“

 

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Das Bild der Tulpen und Forsythien verlinke ich bei Ganz nah dran.