Schon laaange habe ich keine Einblicke in meine Tischdekorationen gegeben:
Ganz einfach, weil wir nach dem Abschied aus Hamburg bereits in der zweiten Ferienwohnung leben und es parallel zur Haussanierung wenig Kapazitäten für Einladungen gibt.
Vorrangig werde ich in der neuen Nachbarschaft eingeladen, wenn ich bloß mal kurz anklopfe, um nach einer Information zu fragen oder Heckenschnitt für Kränze zu verschenken.
Um uns endlich mal bei unseren Nachbarn zu revanchieren, bei denen ich schon oft spontan Tee getrunken habe und verköstigt wurde, luden wir sie zum Bratapfelessen ein. Nachdem ich damit bereits zum zweiten Mal für Genuss gesorgt habe, könnten wir daraus für kommende Jahre vielleicht eine Tradition machen…. Schließlich stammen die Äpfel direkt aus dem Garten!
Aus dem Garten holte ich ebenfalls die Efeuranken, kombiniert mit knorrigen Buchenzweigen von Nachbarn neben der Ferienwohnung sowie Lärchenzapfen aus dem naheliegenden Wald.
Leider sind die Lärchenzweige immer so brüchig, daher löste ich die Zapfen und befestigte sie mit der Heißklebepistole an den geschwungenen Buchenästen. Selbige verwendete ich auch, um sie mit Wolle zu umwickeln und den skulpturalen Charakter zu betonen.
Ein flotter Gang ans Ende des Gartens, den Hang runter zur dörflichen „Hunderunde“ am Feld, brachte von der Wiese Samenstände des Wegerichs und ganz besondere Brombeerzweige, die ich sonst nur von der Nordsee kenne.
Kaum Farbe, aber frisches Grün – auch ohne Blumen bietet die Tischdekoration den Gästen viele Entdeckungen!

