Plötzlich ist es draußen kalt und trüb. Während im Haus nach wie vor alles nach Rohbau aussieht, habe ich es in meinem zukünftigen Kursraum zum Glück warm und trocken: So konnte ich heute eine Glückw
unschkarte anfertigen, die zusammen mit einer Buchbestellung noch an diesem Nachmittag verschickt werden soll. Ich kenne weder die Bestellerin noch deren Freundin, die mein Buch erhalten soll – von daher waren sowohl der Entwurf der Karte als auch die gewünschte Widmung ein Aufschlag, der hoffentlich gut ankommt!
Schlau, wie ich bin, habe ich ausgerechnet jetzt eine Kartenform gestaltet, die ich noch nie zuvor versucht habe. Die Maße der Farbkartonteile innen und außen habe ich alle selbst berechnet, nachdem ich ein Foto im Internet entdeckt und gedanklich unter „Das probiere ich demnächst mal aus“ gespeichert hatte. Man gönnt sich ja sonst keine Aufregung…
Mit den Farben sowie Mustern des Farbkartons und der Motivpapiere bin ich in der Kombination sehr zufrieden. Wegen des schlechten Lichts ist leider nicht erkennbar, dass die rosafarbenen Flächen komplett glitzern. Der Klappmechanismus im Inneren der Karte könnte in den nächsten Versuchen noch besser gelingen, dennoch bin ich vom ersten Versuch ganz begeistert. Auf der Rückseite befindet sich ein freies Textfeld zum Eintragen von Glückwünschen.
Damit nicht nur die Person, die das Buch geschenkt bekommt, sich freut, sondern die Kundin ebenfalls eine Kleinigkeit erhält, habe ich eine extra Karte angefertigt: Sie ist zum Behalten für die Bestellerin gedacht.
Ohne Strom ist die Beleuchtung besonders…ähm… unkonventionell, entsprechend bescheiden ist das trübe Licht für Fotos.
Obwohl ich weder Fußboden noch Wandfarbe oder Möbel habe, sitze ich ausgesprochen gern an einem improvisierten Tisch und nutze auf diese Weise meinen Kursraum schon einmal.





